"Digitale Welt ist keine Bedrohung": "Pforzheimer Zeitung" überrascht mit Augmented Reality

 

Unter dem Motto "Lesen in einer neuen Dimension" hat die "Pforzheimer Zeitung" vergangenen Samstag ihre Leser mit einer Augmented-Reality-Sonderausgabe überrascht. Damit wollten die Pforzheimer Zeitungsmacher zeigen, dass sie die digitale Welt "als Chance und nicht als Bedrohung betrachten".

Unter dem Motto "Lesen in einer neuen Dimension" hat die "Pforzheimer Zeitung" vergangenen Samstag ihre Leser mit einer Augmented-Reality-Sonderausgabe überrascht. Damit wollten die Pforzheimer Zeitungsmacher zeigen, dass sie die digitale Welt "als Chance und nicht als Bedrohung betrachten".

Das Thema Augmented Reality zog sich durch die komplette Zeitungsausgabe. So wurden redaktionelle Beiträge bzw. deren Fotos mit jeweils einem Video hinterlegt, das die Leser mithilfe eines Smartphones oder einem Tablet-PC auf der Zeitungsseite abspielen konnten. Dazu mussten sie die kostenlose App der "Pforzheimer Zeitung" herunterladen. Wie das Ganze genau funktioniert, wird auf "pz-news.de" erklärt.

"Die PZ gehört im Zusammenspiel der Zeitungswelt mit den digitalen Medien zu den führenden Verlagshäusern in Baden-Württemberg", so Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger. "Und nun bringen wir mit AR sogar Bilder in Bewegung – Print lebt."

Außerhalb Baden-Württembergs setzen große Verlage wie Springer oder Burda Augmented Reality bereits bei "Auto Bild", "Welt", "Focus" und "Grip" ein (kress.de berichtete).

In der Sonderausgabe der "PZ" wurden außerdem Werbespots und Grafiken  in mehrere Anzeigen eingebunden. "Augmented Reality gibt dem Handel ab sofort die Möglichkeit, über eine reichweitenstarke Anzeige zusätzlich in die direkte Interaktion mit dem Verbraucher zu treten", erklärt Michael Hollfelder, Anzeigenleiter der "PZ".

Die "PZ" wird Augmented Reality auch künftig verwenden - auch wenn der organisatorische und technische Aufwand derzeit noch erheblich sei. "In Zukunft werden wir Augmented Reality immer dann einsetzen, wenn es sinnvoll ist und wir damit dem innovativen Leser einen entsprechenden Mehrwert bieten können", sagt Chefredakteur Magnus Schlecht. Das Anzeigenwochenblatt "PZ-Extra" erscheint an diesem Mittwoch, 28. Mai, auch als Augmented-Reality-Sonderausgabe.

Dienstleister bei der Entwicklung des Augmented-Reality-Angebots der "Pforzheimer Zeitung" waren das Münchner Unternehmen Metaio und die Pforzheimer Firma Meyle + Müller, mit der die "PZ" ihre komplette App-Welt konzipiert und umgesetzt hat.

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