"Focus.de"-Chef Steil im kress-Gespräch: "Der Blick auf die Mitbewerber führt zu nichts"

 

Selbstbewusste Ansage: "Focus.de"-Chefredakteur Daniel Steil zeigt sich im kress-Gespräch stolz über den Erfolgskurs und die Stärken seiner Seite – ohne allzu viele Seitenblicke. "Wir achten nicht zwanghaft darauf, was die Konkurrenz macht", sagte er. "Der Blick auf die Mitbewerber führt zu nichts – er macht uns mittelmäßig", so Steil.

Selbstbewusste Ansage: "Focus.de"-Chefredakteur Daniel Steil zeigt sich im kress-Gespräch stolz über den Erfolgskurs und die Stärken seiner Seite – ohne allzu viele Seitenblicke. "Wir achten nicht zwanghaft darauf, was die Konkurrenz macht", sagte er. "Der Blick auf die Mitbewerber führt zu nichts – er macht uns mittelmäßig", so Steil.

Zum dritten Mal in Folge hat "Focus.de" laut AGOF-Zahlen den News-Konkurrenten Spiegel Online hinter sich gelassen. Im März erreichte "Focus.de" 11,78 Mio Leser – ein Plus von 8,0 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit liegt es im Ranking der Nachrichtenseiten weiter nur hinter Bild.de (15,43 Mio), aber klar vor "Spiegel Online" (11,08 Mio). 

Lernen von der "HuffPo"

Als Erfolgsrezept für weiteres Wachstum rät Daniel Steil zum Blick auf den globalen Markt. "An wem wir uns orientieren müssen, sind die internationalen Player auf dem deutschen Markt. Mit der 'Huffington Post' ist uns das größtmögliche Entree in diesem Zukunftsgeschäft gelungen – ein Erfahrungsschatz, von dem wir zehren und weiter profitieren werden." 

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Tatsächlich meldet auch die "HuffPo" im März starke AGOF-Zahlen – mit 2,09 Mio Usern (plus 57,1 Prozent gegenüber dem Februar-Debüt in der Ausweisung). 

Tests zur besseren Mobil-Lesbarkeit laufen

Aktuell lassen Tomorrow-Focus-Geschäftsführer Oliver Eckert und Steil neue Methoden erproben, um vor allem im Mobil-Bereich weiter stark zu wachsen. "Wir werten derzeit eine Studie aus, die Auswirkungen darauf haben wird, wie wir unsere Texte künftig aufschreiben werden", sagte Daniel Steil dem "kressreport". "Wir wollen die Userfreundlichkeit erhöhen, weil es immer mehr mobile Leser unserer Angebote geben wird." 

Wie der Chefredakteur sein junges Team motiviert und wie stark er auf Social-Media-Einbindungen setzt, erfahren Abonnenten exklusiv im neuen „kressreport“, der am 30. Mai erscheint.

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