ARD-Kooperation für Tom-Tykwer-Polizisten-Saga: Sky holt zum großen Serien-Wurf aus

 

Lange wurde sie erwartet, nun scheint die große deutsche Sky-Eigenproduktion konkrete Züge anzunehmen. Für die Verfilmung des harten, historischen Polizeistoffes von Schriftsteller Volker Kutscher darf Erfolgsregisseur Tom Tykwer offenbar in die Vollen gehen. Das ambitionierte 25-Mio-Euro-Projekt trägt derzeit den Arbeitstitel "Babylon Berlin". 

Lange wurde sie erwartet, nun scheint die große deutsche Sky-Eigenproduktion konkrete Züge anzunehmen. Für die Verfilmung des harten, historischen Polizeistoffes von Schriftsteller Volker Kutscher darf Erfolgsregisseur Tom Tykwer offenbar in die Vollen gehen. Das ambitionierte 25-Mio-Euro-Projekt trägt derzeit den Arbeitstitel "Babylon Berlin". 

Sky und ARD teilen die Kosten auf

Christopher Keil hatte in der "SZ" vom Samstag erstmalig von der bislang einmaligen Koproduktion aus öffentlich-rechtlicher Hand und Pay-TV berichtet. Wie es bei ihm heißt, arbeitet die Berliner Produktionsfirma X-Filme bereits seit Monaten an der Vorbereitung des Projekts, an dem sich die ARD mit rund neun Mio Euro, Sky mit rund vier Mio Euro beteiligen soll. 

Gegenüber kress wollte sich Sky am Randes des Filmfests München, das die Pay-Plattform als einer der Hauptsponsoren unterstützt, zu den Gerüchten nicht äußern. In das Projekt beteiligte Kreise - darunter offenbar auch ARTE - bestätigen das wuchtige Serien-Vorhaben allerdings sehr wohl. Zum Einsatz wird die Serie zunächst bei Sky kommen, danach folgt die Free-TV-Erstausstrahlung beim Partner - für die ARD ein neues von Eigenproduktionen-Modell.

Erzählt werden soll von einem Kölner Kommissar Gereon Rath - Hinweise auf mögliche Besetzungen liegen noch nicht vor -, der von Köln in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ins wilde Sündenbabel Berlin kommt und dort im Bandenmilieu, dem Rotlicht und unter den zu allen denkbaren Ausschweifungen neigenden Nachteulen ermittelt. 

"Das wird schmutzig"

Lockeres Vorbild könnte die US-Serie "Boardwalk Empire" angehen - auch was den expliziten Grad an Gewalt angeht. "Das wird schmutzig werden", lässt die "SZ" eine ARD-Quelle raunen. Allerdings möchte man auf die Einhaltung der FSK-12-Vorgaben achten, um sich bei möglichen Sendeplätzen nicht selbst unter Druck zu bringen.

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