"Das maßgeschneiderte Massenmedium": Stabile Radionutzung in Deutschland

08.07.2014
 

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) veröffentlicht am 15. Juli die ma 2014 Radio II. Bereits an diesem Dienstag stehen die Eckdaten der Radionutzung in Deutschland zur Verfügung. Weiterhin schalten demnach knapp 80% der Deutschen tagtäglich ihr Radio ein. 

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) veröffentlicht am 15. Juli die ma 2014 Radio II (Reichweiten der Sender und Vermarktungskombinationen). Bereits an diesem Dienstag stehen die Eckdaten der Radionutzung in Deutschland zur Verfügung. Weiterhin schalten demnach knapp 80 Prozent der Deutschen tagtäglich ihr Radio ein (aktuell 79,7% vs 79,9% bei der ma 2014 Radio I). Die junge Zielgruppe 10-29 Jahre und auch die werberelevante Zielgruppe der 14-49-Jährigen weisen eine absolut identische Tagesreichweite zur Vorgängerausweisung auf (14-29: 71,6% und 14-49: 78,7%). Im Vergleich zum Sommer vor einem Jahr konnte allerdings ein leichtes Plus verzeichnet werden (14-29: von 71,0 auf 71,6%; 14-49: von 78,2 auf 78,7%).

In absoluten Zahlen bedeutet dies: An jedem Werktag werden 58,6 Millionen Hörer erreicht. Allerdings sinkt die Zeit mit Radio aufgrund des zunehmenden Medienangebotes in allen Zielgruppen leicht, Radio bleibe aber mit über vier Stunden Verweildauer medialer Spitzenreiter.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale, bezeichnet in einer Stellungnahme das Radio als "maßgeschneidertes Massenmedium": Dank personalisierter Apps, User Generated Radio, musikalischen Nischen-Programmen, Event-Streams im Web wie aktuell rund um die WM, zeitunabhängigem Hören via Podcast oder Rekorderfunktionen zum Mitschneiden sei die "Pret à Porter"-Kollektion des Klassikers Radio um Young Styles bis hin zu individuell gestaltbaren Unikaten erweitert worden. "Dieser zeitgemäße Mix aus Massen- und One-to-One-Angeboten sichert der Traditionsmarke Radio die in den aktuellen ma-Zahlen erneut unter Beweis gestellte Stabilität und den Bestand", so Kuckuck.

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