Schulübergreifendes Schülermagazin: Kostenloses "Closed magazine" startet in Berlin

 

Geboren in Spandau, umgesetzt in Berlin, gemacht für den Rest der Welt – so kündigen Berliner Schüler ihr "Closed magazine" an, das am 30. September als "erstes schulübergreifende Schülermagazin" in Deutschland erscheint. Die Schüler planen, gestalten und führen sogar einen eigenen Verlag.

Geboren in Spandau, umgesetzt in Berlin, gemacht für den Rest der Welt – so kündigen Berliner Schüler ihr "Closed magazine" an, das am 30. September als "erstes schulübergreifende Schülermagazin" in Deutschland erscheint. Die Schüler planen, gestalten und führen sogar einen eigenen Verlag. Von der Redaktion, über die Grafik, hin zu Marketing und Vertrieb – alles wird von ihnen selbst umgesetzt.

Die Verlagsleitung liegt bei Maximilain Rutzki und die Chefredaktion bei Enrico Strehlow und seinem Stellvertreter Elmar Kunze.

Das kostenlose Magazin soll regelmäßig alle drei Monate erscheinen, die Startauflage beträgt 10.000 Exemplare in Berlin. Die garantierte verbreitete Auflage liegt bei 9.900 Exemplaren. Das Magazin wird direkt in Schulen erhältlich sein und ist damit nah an der Zielgruppe. Zusätzlich gibt's das "Closed magazine" in ausgesuchten Partner-Geschäften und Trendläden in Berlin.

Das Heft startet mit 52 Seiten und berichtet über die Entertainment-Welt (Musik, Buch, Games, TV, Film, Sport, Konzert), dazu kommen Lifestyle- (Fashion, Style, Glamour) und Alltagsthemen, die die Schüler beschäftigen.

Axel Springer ist Partner

Dazu kommt das Thema Berufsfindung ein. In enger Zusammenarbeit mit Ausbildungsabteilungen und mittelständischen Firmen, aber auch kleinen Spezial-Unternehmen wird die Arbeitswelt beleuchtet und mit Coachings und Besuchen in Unternehmen den Schülern nahe gebracht.

Das Projekt wurde ein Jahr lang vorbereitet. Der neu gegründete Verein Geheimakte:Schüler e.V. hat die Idee zusammen mit Schülern ausgearbeitet. Partner sind die Ausbildungsabteilung des Axel Springer Verlages und ihre Leiterin Uta Bendixen, sowie die Allianz in persona Generalvertreterin Jeanette Büttner-Langnick.

Erste Anfragen aus anderen deutschen Städten gebe es ebenfalls schon, doch "wir wollen erst einmal einen guten Start in Berlin realisieren", so Finanzvorstand Jan Bergemann.

Webseite, Facebook, App

Eine Facebook-Seite haben die Schüler auch bereits eingerichtet - für das "Closed magazine" und die Schülerzeitung Spandau (für den Blick hinter die Kulissen). Außerdem gibt's eine einer Homepage ("closed-magazine.com") und eine eigene App soll im Oktober/November kommen.

Finanziert wird das Magazin durch das klassische Anzeigengeschäft, welches auch von Schülern betrieben wird. "Natürlich gibt es viel Unterstützung durch erfahrene Personen. Auch für die Redaktion haben sich die Schüler selbst vier Erwachsene dazu genommen, um auch Termine von Premieren und Presseterminen am Vormittag zu realisieren", so Bergemann weiter.

"Die Schüler sollen Spaß haben und sich ausprobieren. Dafür brauchen sie zuverlässige Helfer und Unterstützer. Am Tag kommen zZ durchschnittlich 130 Mails, die müssen alle bearbeitet werden, dabei ist die Schule nicht zu vernachlässigen", erklärt Bergemann weiter.

Die erzielten Gewinne werden für weitere Schülerprojekte genutzt, wie aktuell dem Ausbau eines Tonstudios, um jungen Musikern die Möglichkeit zu geben, sich kostenlos auszuprobieren und das eigene Talent zu fördern.

Ihre Kommentare
Kopf

Rainer Ahlert

09.09.2014
!

Als Herausgeber des Berliner Eltern Reports kann man diese mediale Beachtung nur begrüßen. Wir konnten uns bereits einen Einblick in die Arbeit der Schüler machen - bemerkenswert. Rund 50 Schüler sind am ersten Heft beteiligt und die Erwachsenen Begleiter machen ebenfalls einen guten Job.
Das Projekt kann wegweisend werden.
Rainer Ahlert


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