ARD nimmt BBC-Sitcom "Cuckoo" ins Programm

Die Familienserie "Die Lottokönige" wird ab dem 10. Oktober von dem "ganz normalen Familienwahnsinn" der BBC-Sitcom "Cuckoo" abgelöst. Die ARD strahlt die neue Serie immer freitags um 19:10 Uhr aus.

In "Cuckoo" freuen sich Ken (Greg Davies) und Lorna Thompson (Helen Baxendale) ihre Tochter Rachel (Tamla Kari) nach einem Auslandsjahr wiederzusehen. Zu ihrer Überraschung bringt Rachel aus Thailand einen jungen Mann namens Cuckoo (Andy Samberg) mit. Cuckoo ist ein reisender, schillernder Hippie, der gerne feiert und auch mal Drogen nimmt. Die Urlaubsstimmung und einige Drogen haben dafür gesorgt, dass die beiden sich spontan das Ja-Wort gaben.

Ken, Lorna und ihr Sohn Dylan (Tyger Drew-Honey) empfangen den Gast mit gemischten Gefühlen. Ken, der seine Tochter innig liebt, hat sich einen ganz anderen, besseren Ehemann für sie vorgestellt und hofft darauf, Cuckoo schnellstmöglich wieder los zu werden. Cuckoo fühlt sich schnell sehr wohl in der Familie Thompson. Er hat erst mal vor, sich in Ruhe einzuleben, um später ein Buch zu schreiben, das alle Probleme dieser Welt lösen soll.

Versuche, Cuckoo mit Geld aus dem Haus zu treiben, scheitern kläglich. Nach und nach richtet sich die Familie auf ein Zusammenleben mit dem Tausendsassa ein, der überall, wo er hinkommt, für Wirbel und Unruhe sorgt. Opa Tony (Philip Jackson) redet er die Wiedergeburt seiner toten Frau in Form einer Katze ein. Mit Ken feiert er eine unvergessliche Ecstasy-Party und Lornas Freundin Connie (Selina Griffiths) ermuntert er zu einer großen Gesangskarriere.

Als schließlich klar wird, dass die thailändische Hochzeit in England nicht anerkannt wird, muss eine zweite, dieses Mal britische Trauung her. Ken versucht ein letztes Mal, den Eindringling los zu werden. Schließlich muss er aber erkennen, dass neben all dem Wahnsinn auch ein liebenswerter Kerl in Cuckoo steckt.

Robin French und Kieron Quirke schrieben die Serie "Cuckoo", die die BBC 2012 produzierte und ausstrahlte. Die Regie führte Ben Taylor. Die Redaktion haben Diana Schulte-Kellinghaus und Adrian Meiling (NDR).

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