Yahoo-Deutschland-Chef Steffen Hopf: "Mobile ist der Treiber für Native Advertising"

05.09.2014
 
 

Steffen Hopf, Geschäftsführer von Yahoo Deutschland, gibt der umstrittenen Werbeform Native Advertising auch hierzulande gute Chancen. "Einer der wichtigsten Treiber für Native Advertising wird die kontinuierlich wachsende mobile Nutzung sein", befindet er in der aktuellen Ausgabe des kressreport (ET: 5. September).

"Einer der wichtigsten Treiber für Native Advertising wird die kontinuierlich wachsende mobile Nutzung sein", sagt Steffen Hopf, Geschäftsführer von Yahoo Deutschland, gegenüber dem kressreport. Darin ist er sich mit anderen deutschen Vermarktungschefs einig. Der Markt reagiert dennoch unterschiedlich auf die neuen Entwicklungen. Der Vermarkter Spiegel QC steht Native Ads kritisch gegenüber und bietet keine entsprechenden Formate an.

Anders als bei herkömmlicher Bannerwerbung wird beim Native Advertising mit redaktionell anmutenden Inhalten geworben, die sich visuell in eine Website integrieren und als Anzeige gekennzeichnet sind.

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Falko Ossmann, Geschäftsführer des Vermarktungsunternehmens Urban Media, prognostiziert: "Wenn es den Verlagen gelingt, ähnlich wie Facebook und Twitter, signifikante Erlöse in ihren Mobile Streams mit Native Ads zu erzielen, wird sich dies künftig zu einer wesentlichen Säule der digitalen Erlöse entwickeln." Dass die dezent daherkommende Werbeform von den Nutzern mobiler Endgeräte akzeptiert wird, will Yahoo Deutschland mithilfe einer Studie belegen, die das Unternehmen zur dmexco veröffentlichen wird.

Einer der größten Anbieter von Native Advertising in Deutschland ist zurzeit Tomorrow Focus Media. Der Vermarkter setzt inzwischen auch auf eine inhaltliche Beratung. Kampagnen entwickelt, betreut und optimiert Tomorrow Focus gemeinsam mit dem Publisher und in enger Abstimmung mit dem Werbekunden.

Welche Chancen sich aus diesem Geschäftsmodell ergeben und auf welcher Basis es fußen sollte, lesen Abonnenten exklusiv im kressreport, der am 5. September erscheint und hier als Probeabo bezogen werden kann.

Autor: Karsten Zunke

 

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