Weniger Schüler, weniger Beihilfe: Auch bei der Henri-Nannen-Schule muss gespart werden

08.09.2014
 

Gruner + Jahr will innerhalb der kommenden drei Jahre bekanntlich 75 Mio Euro einsparen. Das drastische Programm trifft auch einen großen Imageträger: die von Wolf Schneider gegründete Henri-Nannen-Schule. Die Journalistenschüler des 35. Jahrgangs meldeten sich am Montag via Twitter zu Wort:

Gruner + Jahr will innerhalb der kommenden drei Jahre bekanntlich 75 Mio Euro einsparen. Das drastische Programm trifft auch einen großen Imageträger: die Henri-Nannen-Schule. Die Journalistenschüler des 35. Jahrgangs meldeten sich am Montag via Twitter zu Wort: "Nächster Lehrgang wird von 20 auf 16 Schüler reduziert, die Beihilfe von 761 auf 400 Euro/Monat".

An der Qualität der Ausbildung soll sich nichts ändern

Sie zitieren dort Schulleiter Andreas Wolfers, demzufolge die Einsparungen in Absprache mit Zeit- und Spiegel-Verlag beschlossen worden seien. An der Ausbildung und ihrer Qualität soll sich aber nichts ändern.  Die Änderungen betreffen den 36. Lehrgang, der im Januar beginnt.

Der Journalist und Sachbuchautor Wolf Schneider hatte 1979 die Henri-Nannen-Schule gegründet und 16 Jahre lang geleitet. Bis heute haben 631 Journalistinnen und Journalisten die Ausbildung durchlaufen. 

Die Henri-Nannen-Schule ist eine GmbH, mit Gruner + Jahr als Hauptgesellschafter, getragen außerdem vom Zeit-Verlag und dem Spiegel-Verlag. Oberstes Gremium der Schule ist der Beirat, er besteht derzeit aus den Chefredakteuren Wolfgang Büchner ("Spiegel"), Peter-Matthias Gaede ("Geo"), Giovanni di Lorenzo ("Die Zeit") sowie, als Sprecherin, Julia Jäkel, der Vorstandsvorsitzenden des G+J-Verlags. Die Schule liegt direkt neben der Verlagszentrale von G+J.

Ihre Kommentare
Kopf

Anke K.

09.09.2014
!

Sie haben allgemein über Stellenstreichungen bei G+J berichtet, jetzt schreiben Sie über Kürzungen bei der Henri-Nannen-Schule. Ich vermisse jedoch seit Tagen Ihre Berichterstattung über den Job-Abbau innerhalb der Stern-Redaktion und ihrer Beiboote (26 Mitarbeiter müssen gehen). Wieso rein gar nichts darüber auf Kress?


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