Am Vormittag ist Betriebsversammlung: Bei der "FAZ" sollen bis zu 200 Stellen wegfallen

16.09.2014
 

Bei der "FAZ" soll ein größerer Personalabbau bevorstehen. Dies berichtet Kai-Hinrich Renner im "Handelsblatt" am Dienstag. Nach Informationen der Zeitung sollen bei der "FAZ" 150 bis 200 von insgesamt 900 Stellen eingespart werden. Diesen Dienstag soll die Belegschaft von den Stellenstreichungen informiert werden.

Bei der "FAZ" soll ein größerer Personalabbau bevorstehen. Dies berichtet Kai-Hinrich Renner im "Handelsblatt" am Dienstag. Nach Informationen der Zeitung sollen bei der "FAZ" 150 bis 200 von insgesamt 900 Stellen eingespart werden. Diesen Dienstag soll die Belegschaft von den Stellenstreichungen informiert werden.

"Offenbar werden etwa ein Fünftel der zu streichenden Arbeitsplätze in der Redaktion wegfallen", schreibt Renner, der sich auf Verlagskreise bezieht. Mit betriebsbedingten Kündigungen sei in der Redaktion allerdings nicht zu rechnen. Im Verlag seien betriebsbedingte Kündigungen dagegen nicht auszuschließen. 

Hintergrund: Nachdem die "FAZ" bereits 2012 einen Verlust von 4,3 Mio Euro zu verzeichnen hatte, schloss sie laut Geschäftsführer Thomas Lindner 2013 mit einem noch höheren Jahresfahlbetrag ab (kress.de berichtete). Lindner kündigte im Mai diesen Jahres an, den Negativtrend mit unterschiedlichen Maßnahmen stoppen zu wollen. So sollen Personalkosten durch "Fluktuation und Vorruhestandsregelungen" gedrückt werden. Betriebsbedingte seien aber nicht vorgesehen, so Lindner. 

Seit März haben die Frankfurter ein paar Seiten bei der "FAZ" eingespart. Zudem gab es die Überlegung, Anzeigen gemeinsam mit anderen Zeitungen zu akquirieren.

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