Erfolg fürs Medienboard Berlin-Brandenburg: Sat.1-"Utopia" findet eine Heimat in Königs Wusterhausen

 

Ein Heim für die Hoffnung: 40 Autominuten von der Berliner Innenstadt entfernt wird im Frühjahr 2015 das Reality-TV-Experiment "Utopia" starten, das nicht nur neue Gesellschaftsmodelle erproben soll, sondern auf das der Sender Sat.1 große Quotenerwartungen setzt. In Königs Wusterhausen wird derzeit das Container-Gelände für die neue Vorabendreihe von "Big Brother"-Erfinder John de Mol aufgebaut.

Ein Heim für die Hoffnung: 40 Autominuten von der Berliner Innenstadt entfernt wird im Frühjahr 2015 das Reality-TV-Experiment "Utopia" starten, das nicht nur neue Gesellschaftsmodelle erproben soll, sondern auf das der Sender Sat.1 große Quotenerwartungen setzt. In Königs Wusterhausen wird derzeit das Container-Gelände für die neue Vorabendreihe von "Big Brother"-Erfinder John de Mol aufgebaut.

Das Experiment für die 15 Teilnehmer findet im äußerst kargen Setting statt: Sat.1 stellt den Kandidaten lediglich eine unbeheizte Scheune, zwei Kühe, einige Hühner und etwas Ackerboden zur Verfügung. Außerdem stehen Anschlüsse für Gas, Wasser und Strom bereit. Betten, Duschen und Toiletten gibt es nicht. Ein Jahr lang müssen es die Kandidaten - und Sat.1 - dort planmäßig aushalten.

"Ein so großes TV-Projekt nach Brandenburg zu holen, ist ein schöner Erfolg für den Medienstandort Berlin-Brandenburg. Wir haben das Umfeld, die Infrastruktur und die Fachkräfte", sagt Elmar Giglinger, Geschäftsführer der Standort-Initiative Medienboard Berlin-Brandenburg. "Ich bin sicher, dass Sender und Produktionsfirma die richtige Entscheidung getroffen haben."

In den Niederlanden war "Utopia" ein Quotenüberflieger, der Start in den USA lief zuletzt sehr verhalten. Ein Scheitern der Experimente ist nicht ausgeschlossen.

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