Neuer Zugang, frische Optik, positive Haltung: Andreas Lebert hat "Zeit Wissen" sanft revolutioniert

 

Seitdem Andreas Lebert, 58, im August 2013 die Chefredaktion von "Zeit Wissen" übernommen hat, ist nicht viel über sein Wirken bekannt geworden. Wenige Tage vor dem 10-jährigen Bestehen der zweimonatlich erscheinenden Wissenszeitschrift, spricht der langjährige "Brigitte"-Boss im kress-Interview über sein Prinzip der sanften Revolution.

Seitdem Andreas Lebert, 58, im August 2013 die Chefredaktion von "Zeit Wissen" übernommen hat, ist nicht viel über sein Wirken bekannt geworden. Wenige Tage vor dem 10-jährigen Bestehen der zweimonatlich erscheinenden Wissenszeitschrift, spricht der langjährige "Brigitte"-Boss im kress-Interview (ET: 02.10) über sein Prinzip der sanften Revolution.

Leberts Leitspruch: "Das Heft ist erfolgreich. Da sollte man es behutsam und nicht mit einem Donnerschlag verändern." Dennoch nimmt er einen gewissen Grad an Radikalität für sich und seine Justierung von "Zeit Wissen" (verkaufte Auflage: 99.465 Exemplare) in Anspruch.

Sie wollen die aktuelle kressreport-Ausgabe 18.14 mit dem Andreas-Lebert-Interview kaufen? Hier gehts zur Einzelheftbestellung

Leberts Haltung: "Wissenschaft wird seit je her nur aus einem Grund betrieben, weil die Menschen die Welt verbessern wollen. Die Wissenschaft ist eine riesige Zuversichtsfabrik." Über grausame Krankheiten wie Ebola können tagesaktuelle Medien berichten. Die Leser von "Zeit Wissen" "sollen mit einem guten Gefühl unser Heft zuklappen". Zu diesem Ziel soll auch ein veränderter Zugang zu den Themen beitragen.

Auf die Fragen, wie dieser Ansatz konkret aussieht, wie viel Emotion die Wissenschaft grundsätzlich verträgt und warum "wissen" nicht das Gleiche wie "googlen" ist, finden Abonnenten Antworten in der aktuellen Ausgabe des kressreport, die am 2. Oktober erscheint.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.