Deutscher Fernsehpreis 2014: ARD räumt groß ab - zwei Nennungen für Vox

05.10.2014
 

Die 16. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises war für die ARD ein goldener Abend.  Als "Bester Fernsehfilm" wurde "Männertreu" (HR) mit Matthias Brandt in der Hauptrolle ausgezeichnet. Für ihre darstellerische Leistung in "Männertreu" erhielt Suzanne von Borsody den Preis als "Beste Schauspielerin". Als "Beste Dokumentation" wurde "Putins Spiele" (MDR/Arte/ORF) von Alexander Gentelev prämiert. Der Preis für den "Besten Mehrteiler" ging an die Dokumentation"24h Jerusalem" (BR/Arte). 

Die 16. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises war für die ARD ein goldener Abend.  Als "Bester Fernsehfilm" wurde "Männertreu" (HR) mit Matthias Brandt in der Hauptrolle ausgezeichnet. Für ihre darstellerische Leistung in "Männertreu" erhielt Suzanne von Borsody den Preis als "Beste Schauspielerin".

Als "Beste Dokumentation" wurde "Putins Spiele" (MDR/Arte/ORF) von Alexander Gentelev prämiert. Der Preis für den "Besten Mehrteiler" ging an die Dokumentation"24h Jerusalem" (BR/Arte). In der Kategorie "Information" konnte Hubert Seipel den Deutschen Fernsehpreis 2014 für "Snowden exclusiv - Das Interview" (NDR) entgegennehmen. 

Mit einem Sonderpreis Sport wurden  - kress berichtete - Tom Bartels (ARD/SWR), Mehmet Scholl (ARD/SWR) und Oliver Welke (ZDF) gemeinsam für ihre jeweilige Rolle bei der Berichterstattung zur FIFA WM 2014 ausgezeichnet.

Den Ehrenpreis der Stifter erhielt der Fernsehjournalist und langjährige ARD-Korrespondent Gerd Ruge.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen:"Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten vor und hinter der Kamera, die diese ausgezeichneten Leistungen möglich gemacht haben. Die Qualität unseres gesamten Programmangebots spiegelt sich im Können und in der Kreativität der Preisträger wider."

Alle Gewinner des Deutschen Fernsehpreises 2014

Das ZDF ist mit drei Preisen ausgezeichnet worden: Neben seiner Würdigung im Sport erhielt Oliver Welke für die "heute-show" den Preis in der Kategorie "Beste Comedy". Der Preis in der Kategorie "Bester Schauspieler" ging an Roeland Wiesnekker für seine Rolle des Außenseiters Gottfried Richter im "Spreewaldkrimi - Mörderische Hitze" (Regie: Kai Wessel, Drehbuch: Thomas Kirchner).

In der Kategorie "Beste Reportage" gewann das von infoNetwork für RTL produzierte Format "Team Wallraff - Reporter Undercover" beim Deutschen Fernsehpreis 2014. Redaktionsleiter Jan Rasmus: "Wir freuen uns sehr über diesen Fernsehpreis und darüber, dass wir mit unserer journalistischen Aufarbeitung von nicht unbedingt gängigen Themen den Nerv der Zuschauer getroffen haben, gerade auch den der Jungen." Ein junges RTL-Reporter Team um Günter Wallraff recherchiere auch derzeit undercover, um in starken Reportagen weitere Missstände sichtbar zu machen.

Vox feierte Triumphe mit "Sing meinen Song" ("Beste Unterhaltung") und "Shopping Queen" ("Bestes Dokutainment")

Jubeln durfte auch ProSiebenSat.1. Den Publikumspreis hatte die Sendergruppe bereits vorher sicher. Vorab wählten die Zuschauer Stefan Raab (ProSieben), das Show-Moderatoren-Duo Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf (ProSieben) und Wayne Carpendale (Sat.1) in die Top drei der "Besten Show-Moderatoren". Über den Preis in Gold freuen konnten sich am Donnerstagabend dann Joko und Klaas für "Circus Halligalli" und "Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt". Die Auszeichnung als "Beste Serie" nahmen das Produktions-Team der Sat.1-Serie "Danni Lowinski" (UFA Fiction) entgegen. Für die Jury stand fest: "In fünf Jahren hat uns die Serie mit lebensnahen Geschichten und Charakteren immer wieder aufs Neue begeistert. Danni, wir werden dich vermissen!"

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wurde dieses Jahr zum letzten Mal in seiner derzeitigen Form verliehen.

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