Ex-"Grazia"-Moderedakteurinnen: Ninon Götz und Alexandra Springer starten "Très Click"

 

Ninon Götz, zuletzt stellvertretende Modeleitung bei "Grazia", und Alexandra Springer, ebenfalls ehemalige "Grazia"-Moderedakteurin, haben "Très Click" scharf geschaltet, ein Online-Magazin für Mode, Beauty und Popkultur.

Ninon Götz, zuletzt stellvertretende Modeleitung bei "Grazia", und Alexandra Springer, ebenfalls ehemalige "Grazia"-Moderedakteurin, haben "Très Click" scharf geschaltet, ein Online-Magazin für Mode, Beauty und Popkultur.

Auf "tres-click.com" werden die Leser mehrmals täglich auf sehr unterhaltsame Weise mit Lifestyle-News und Trend-Reports versorgt. Inhaltlich setzt das Team auf virale Stories und Headlines á la "Buzzfeed" ("Alle OMG-Momente der Fashion Weeks", "So hast du nie wieder Schmerzen in High Heels", "Taugt das iPhone als Vibrator?").

"Viele Verlagshäuser missbrauchen ihre Lifestyle-Online-Seiten weitestgehend als Resterampe für ihre Print-Titel. Wenn es eine Story nicht ins Heft schafft, dann spielt man sie eben online", sagt Ninon Götz. "Unsere einzige Editorial Guideline lautet: Würde ich's klicken? Würde ich's posten? Würde ich's sharen?", so Alexandra Springer.

Um die Inhalte möglichst abwechslungsreich zu kommunizieren, hat das Team gemeinsam mit der Online-Agentur NPire mehrere Tools entwickelt, die bei der Gestaltung viele Freiheiten lassen. "Wir arbeiten nicht mit Templates, einzig Inhalt entscheidet über die Form - nicht umgekehrt", so Alexandra Springer.

Finanzierung durch Native Advertising

Finanzieren soll sich das Magazin, das von mehreren nicht genannten Investoren ca. 100.000 Starthilfe einsammeln konnte, durch Werbung. Dabei setzt das Team auf Affiliate Links und Native Advertising. "Wir wollen für den Kunden Agentur und Publisher in einem sein", erklärt Götz, die zuvor mehrere Jahre als Creative Director für Agenturen wie TBWA gearbeitet hat.

"Wir entwickeln gemeinsam mit unserem Kunden Storylines, die für unser Publikum attraktiv sind. Wenn eine relevante Werbebotschaft auf den richtigen Kunden trifft, wird aus Werbung plötzlich nützliche Information. In allererster Linie wollen wir beraten und unterhalten", so Götz weiter.

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