"Stromberg - Der Film": 170.000 Euro Gewinn für Schwarm-Finanzierer

16.10.2014
 

Das Crowdfunding-Projekt zu "Stromberg - Der Film" hat sich für die Beteiligten ausgezahlt. Ab sofort können sich alle Schwarmfinazierer, die Bernd Stromberg beim Ausflug auf die große Leinwand unterstützt haben, ihr Kapital und ihren Gewinn auf das Konto überweisen lassen. Über das Investment von 1 Million Euro wird ein Gewinn in Höhe von 169.607 Euro an die Geldgeber ausgezahlt.

Das Crowdfunding-Projekt zu "Stromberg - Der Film" hat sich für die Beteiligten ausgezahlt. Ab sofort können sich alle Schwarmfinanzierer, die Bernd Stromberg beim Ausflug auf die große Leinwand unterstützt haben, ihr Kapital und ihren Gewinn auf das Konto überweisen lassen. Über das Investment von 1 Million Euro wird ein Gewinn in Höhe von 169.607 Euro an die Geldgeber ausgezahlt. Die Rendite beträgt so rund 17%. Die Zahlen hat die Produktionsfirma Brainpool am Donnerstag bekannt gegeben. 3.300 Leute haben bei der Finanzierung des Projekts mitgemacht.

Während des ersten Abrechnungszeitraums - den ersten sechs Monaten nach Kinostart - haben 1,339 Mio Zuschauer den "Stromberg"-Film in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Belgien im Kino gesehen. Die Crowdinvestoren waren bei einer Million Eintrittskarten mit 1 Euro pro Ticket beteiligt. Darüber hinaus verkaufte Tickets liegen der Gewinnberechnung mit jeweils 0,50 Euro zu Grunde.

Die Unterstützer verdienen auch weiterhin an dem Filmprojekt. Der nächste Abrechnungsstichtag ist Ende Februar 2015.

"Mehr kann keiner verlangen"

Bei "MySpass", Initiator des ersten Kinofilm-Crowdinvestings dieser Größenordnung, freut man sich, die Finanzierungsform als ein tragfähiges - und für den Investor gewinnbringendes - Modell etabliert zu haben. Produzent und Autor Ralf Husmann erklärte: "Unsere Investoren haben nicht nur Gewinn gemacht, sondern zusätzlich noch einen Film bekommen. Mit Gags, Musik, Nutten und Frank-Walter Steinmeier! Mehr kann keiner verlangen. Das ist purer Spaß-Kapitalismus, daran kann sich Nordkorea mal ein Beispiel nehmen!"

Husmann überreicht symbolischen Scheck an Investor

Der Gaststätten-Betreiber Friedhelm Hilgers hatte 2011 an das Projekt geglaubt und 1.000 Euro investiert. Husmann besuchte den SPD-Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung Köln-Lindenthal daher in seiner Gaststätte "Lit-Fass" in Köln-Sülz. Husmann überreichte den Fab einen Scheck in Höhe von 1.169,61 Euro (siehe Foto).

Hintergrund: Gefördert wurde die "Stromberg - Der Film"-Produktion durch die Film-und Medienstiftung NRW, den Deutschen Filmförderfonds und die Filmförderungsanstalt. Die Dreharbeiten hat die große Fangemeinde der "Stromberg"-Serie ermöglicht, die im Dezember 2011 per Crowdfunding innerhalb einer Woche 1 Million Euro zur Mitfinanzierung des Films aufbrachte. Aufgerufen wurde über die Plattform www.MySpass.de, initiiert von der Brainpool-Tochter Brainpool Artist und Content Services. Als TV-Partner ist ProSieben mit an Bord. Ein Ausstrahlungstermin im TV steht noch nicht fest.

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