kressreport-Spezial zu Service-Apps: Wie Medienhäuser im Mobile-Markt Erfolg haben

20.10.2014
 
 

Von Fitness-Beratung bis zu touristischen Tipps fürs Wochenende – Millionen Deutsche suchen auf dem Smartphone nicht nur News, sondern Hilfe. Weil Medienhäuser die Inhalte bieten, tut sich ein mächtiges Geschäftsfeld für Verlage und Sender auf. Der neue kressreport (ET: 17. Oktober) stellt Service-Apps in einem Spezial vor.

Von Fitness-Beratung bis zu touristischen Tipps fürs Wochenende – Millionen Deutsche suchen auf dem Smartphone nicht nur News, sondern Hilfe. Weil Medienhäuser die Inhalte bieten, tut sich ein mächtiges Geschäftsfeld für Verlage und Sender auf. Der neue kressreport (ET: 17. Oktober) stellt Service-Apps in einem Spezial vor.

Nicht nur Fachverlage können durch ihre Kompetenzen Service-Angebote bauen. Auch im Regionalen gibt es vielversprechende Angebote. Gut aufgestellt ist beispielsweise die "Neue Osnabrücker Zeitung". Kurz vor dem Semesterstart brachte die "NOZ" eine Campus-App für Studenten in die Stores. Mit den Informationen rund um das Uni-Leben will das Medienhaus junge, gut gebildete Leser abholen, die keine Zeitung mehr auf dem WG-Küchentisch liegen haben. Die "NOZ" will sich das regionale Revier nicht streitig machen, sagt Digital-Geschäftsführer Reinhard Werbeck: "Wir wollen für alle relevanten regionalen Themen der Platzhirsch sein."

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Seit Mai auf dem Markt ist auch die "Schlank & Fit"-App von "Bild der Frau". In Anlehnung an das gleichnamige gedruckte Spin-Off der Frauenzeitschrift vermittelt die App Rezepte zum gesünderen Leben und hilft mit einer Einkaufsliste und einem Diätplaner im Alltag. Rund 100.000 Mal wurde die App schon heruntergeladen, heißt es aus der Funke Mediengruppe.

Inhalte über viele Kanäle vermarkten

Ihr Verlagsgeschäftsführer für die Frauen- und Programmedien, Jochen Beckmann, findet diesen Weg der Inhalte-Verwertung nur konsequent: "Die 'Bild der Frau'-Redaktion verfügt über Kompetenz und über Content, den wir über verschiedene Kanäle verwerten und vermarkten." Durch die Apps will Funke neue Leserinnen ansprechen, die nicht zum Heft greifen würden, aber sich in Sachen Ernährung beraten lassen wollen.

Der neue kressreport stellt Service-Apps aus deutschen Medienhäusern in sechs Kategorien vor. Die Fachleute von Testbirds schauten sich einzelne Angebote – unter ihnen "Runtastic" von Axel Springer und Jameda von Tomorrow Focus – genauer an und werteten sie exklusiv für kress aus.

Was die einzelnen Angebote taugen und welches gar nicht klassische Medienhaus in der App-Welt weit vorne ist, erfahren Abonnenten im kressreport 19.14, der am 17. Oktober erschienen ist.


Autor: Jens Twiehaus

 

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