Eigenes Journalisten-Büro in München: Ex-"Focus"-Mann Stefan Ruzas startet selbstständig durch

 

16 Jahre lang schrieb Stefan Ruzas, zuletzt als Co-Ressortleiter Kultur & Leben, für den "Focus" in München - was ihm unter anderem den Golden Pen Award einbrachte. Den Umzug nach Berlin wollte er nicht mitmachen. Nun greift er mit dem neu gegründeten Büro Neue Magazin Kultur wieder an.

16 Jahre lang schrieb Stefan Ruzas, zuletzt als Co-Ressortleiter Kultur & Leben, für den "Focus" in München - was ihm unter anderem den Golden Pen Award einbrachte. Den Umzug nach Berlin wollte er nicht mitmachen. Nun greift er mit dem neu gegründeten Büro Neue Magazin Kultur wieder an.

Seine Agentur www.neuemagazinkultur.de im eleganten Innenstadtviertel Lehel möchte Redaktionen, Verlagen, Unternehmen und B-to-B-Partnern zuarbeiten "bei der Entwicklung und Produktion von medialen Inhalten - gedruckt und digital", so Ruzas. Sein Spektrum reicht dabei vom klassischen Journalismus und Corporate Publishing-Diensten bis hin zur Konzeption multimedialer Kommunikationsstrategien. Erste Kunden hat der 46-Jährige bereits: unter anderem das ZDF, die Technologiefirma Langmatz und den Delius-Klasing-Verlag.

"Unverkrampfter Umgang mit der digitalen Welt"

"Eine neue Magazinkultur bedeutet in Zeiten des Medienwandels: frische Ideen, ein neuer Glaube an den Wert des Gedruckten, projektbezogene Teamarbeit und ein unverkrampfter Umgang mit der digitalen Welt", gibt sich der Gründer als Credo. Ruzas arbeitet unter anderem mit der Digital-Publishing-Agentur 2issue und der Unternehmensberatung The Refresh Company zusammen.

Zuletzt hatte er zusammen mit Jobst-Ulrich Brandt das "Focus"-Ressort Kultur & Leben geleitet. Ruzas schrieb bereits für namhafte Titel - darunter "SZ", "FAZ" und "WamS". Schon zu "Focus"-Zeiten gründete er - über eine Sondererlaubnis - nebenbei das alpine Magazin "Monte".

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