Nichts für den kleinen Geldbeutel: G+J startet "Salon" für Frauen ab 35 Jahren

 

An den Mitarbeitern spart der Hamburger Verlag Gruner + Jahr zwar derzeit, in neue Zeitschriften investiert er aber weiterhin: An diesem Donnerstag erscheint die erste Ausgabe von "Salon", ein Luxus-Frauenmagazin für "Gastlichkeit, Tischkultur und Lebensart".

An den Mitarbeitern spart der Hamburger Verlag Gruner + Jahr zwar derzeit, in neue Zeitschriften investiert er aber weiterhin: An diesem Donnerstag erscheint die erste Ausgabe von "Salon", ein Magazin für "Gastlichkeit, Tischkultur und Lebensart".

"Salon" stehe für "alte Werte, neue Ideen" und richtet sich an Frauen ab 35 Jahren, die auch gerne viel Geld ausgeben. Sie kochen gerne und legen Wert darauf, eine gute Gastgeberin zu sein. Dabei achten sie auf gepflegte Tischkultur.

Entwickelt wurde "Salon" von Editorial Director Jan Spielhagen, Redaktionsleiterin Anne Petersen und Creative Director Thomas Niederste-Werbeck. Verlagsgeschäftsführer ist Soheil Dastyari, Publisher Gerd Brüne.

"Salon" kostet 8,50 Euro und hat einen Umfang von 200 Seiten. Die erste Ausgabe erscheint in einer Druckauflage von 100.000 Exemplaren. Das Heft ist im Einzelhandel und unter "salon-mag.de" auch im Abonnement erhältlich.

Gruner + Jahr will das Lifestyle-Magazin künftig quartalsweise an den Kiosk bringen. Die nächste Ausgabe erscheint am 5. März. Der Launch wird von einer Einführungskampagne insbesondere in den G+J-Titeln begleitet.

Menüvorschläge, Tischdeko-Tipps und Promis, die über Dinnerabende sprechen

In dem Magazin erzählen Menschen, wie sie einladen, wo sie einkaufen und wohin sie verreisen. "Salon" macht auch Menüvorschläge und stellt saisonale Dinner-Rezepte für besondere Gelegenheiten vor. Alle vorgestellten Gerichte finden sich in einem heraustrennbaren 36-seitigen Rezeptheft wieder.

Außerdem im Heft: Tipps zum Einladen, Einkaufen, Zubereiten und der Tischdekoration sowie Trends aus den Bereichen Food, Interior, Design, Kultur und Reisen.

Die Leserinnen erfahren u.a., dass Modeschöpfer Karl Lagerfeld sogar ein eigenes Haus für Dinnerabende besitzt. "Ich gehe grundsätzlich nicht zu anderen Leuten essen. Die kommen alle zu mir. Ich habe sogar ein Extra-Haus, in dem ich meine Gäste empfange. So brauchen sie sich vor mir nicht zu genieren", so Lagerfeld. TV-Produzent Oliver Berben sagt in "Salon": "Oberste Small-Talk-Regel: Interessiere dich für dein Gegenüber - nicht für dich."

"Ein wunderbares Coffeetable-Magazin, das im Wohnzimmer bleiben darf, während unser kleines Extraheft mit allen Rezepten als hübsche Begleitung in der Küche dient", sagt Jan Spielhagen über "Salon".

"Mit 'Salon' wagen wir den Versuch eines Luxus-Frauenmagazins, das thematische Segmentgrenzen hinter sich lässt und sich ganz auf den Anspruch, Werthaltung und Lebenswelt der Leserinnen verlässt. Dadurch definieren wir, rund um Lebensart, Gastlichkeit und Tischkultur, einen warmen, haltungsgetriebenen Luxus, der so derzeit in der Magazinlandschaft nicht zu finden ist", erklärt Soheil Dastyari, Verlagsgeschäftsführer Gruner + Jahr.

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