LeadAwards 2014: "SZ Magazin" sahnt ab, "Zeitungsbeitrag des Jahres" in "Bild"

 

Die vergangene Woche hätte für das "SZ Magazin" nicht besser enden können. In der Hamburger Markthalle wurden am 14. November die LeadAwards vergeben und das Magazin sahnte kräftig ab: Gold gab es für den "Beitrag des Jahres" und das "Cover des Jahres" sowie Bronze in der Kategorie "Illustration des Jahres". Auch in der Königskategorie "Lead Magazin des Jahres" gewann das "SZ Magazin".

Die vergangene Woche hätte für das "SZ Magazin" nicht besser enden können. In der Hamburger Markthalle wurden am 14. November die LeadAwards vergeben und das Magazin sahnte kräftig ab: Gold gab es für den "Beitrag des Jahres" und das "Cover des Jahres" sowie Bronze in der Kategorie "Illustration des Jahres". Damit ist das "SZ Magazin" der erfolgreichste Zeitschriftentitel in den Einzeldisziplinen bei den LeadAwards 2014. Auch in der Königskategorie "Lead Magazin des Jahres" gewann das "SZ Magazin". Silber ging an "Beef!", Bronze an "Achtung".

"Die Qualität der Arbeiten bewegt sich grundsätzlich auf sehr hohem Niveau", so Markus Peichl, Vorsitzender der LeadAcademy, "dies gilt für die großen Verlage wie auch für die Newcomer. Sie glauben in einem rückläufigen Markt an die Kraft von Print, auch wenn die Verkaufszahlen nicht immer ermutigend sind."

"Bei den Zeitungen gibt es einen unübersehbaren Kreativitäts-Schub"

Zur "Zeitung des Jahres" kürte die LeadAcademy den "Tagesspiegel". Seine Macher hätten es verstanden, mit einem ausgeklügelten Konzept und zusätzlichen Rubriken wie das Zeitungsbuch "Tagesspiegel Agenda" über den Tageszeitungs-Journalimus hinaus neue Wege zu gehen und in die Zukunft zu investieren, so das Urteil der Jury.

Einen silbernen LeadAward erhielt die "Welt am Sonntag", Bronze die "Frankfurter Rundschau". "Bei den Zeitungen gibt es einen unübersehbaren Kreativitäts-Schub. Allen Siegern ist gemeinsam, dass sie mit viel Mut und guten Ideen einen Mehrwert schaffen", so Markus Peichl.

Eine Demonstration der Faszination von Print sei der "Zeitungsbeitrag des Jahres" in der "Bild"-Zeitung. Die Strecke "Ohne Worte!" zur Fußball-WM mache aus dem Großereignis des Sports ein Großereignis von Print, heißt es in einer Mitteilung der Leadacademy.

Protonet ist das "Startup des Jahres"

Erstmals wurde in diesem Jahr in der Hauptkategorie "Online" das "Startup des Jahres" ausgezeichnet. Olaf Scholz, Erster Bürgermeister von Hamburg, übergab den LeadAward in Gold an die Hamburger Protonet GmbH. Das Startup-Unternehmen ist 2012 in Hamburg von dem Entwickler-Team Ali Jelveh und Christopher Blum gegründet worden und hat sich der Datensicherheit verschrieben.

Mit eigener Hard- und Software ermöglicht es Nutzern Daten miteinander zu vernetzen und zu speichern, ohne sie dabei in die Hände großer Konzerne und Cloud-Betreibern zu geben. Finanziert wurde das Projekt durch "Europas schnellste Crowdfunding-Kampagne".

Als "CreativeLeader des Jahres" 2014 wurde Stefan Kolle ausgezeichnet, der national und international unter anderem mit Arbeiten für Lufthansa und dem interaktiven Misereor-Plakat für Aufmerksamkeit sorgte.

In der Kategorie "Kampagne des Jahres" vergab die Jury Gold für Die Partei, ("Die Bundestagswahl-Kampagne") von Scholz & Friends und Die Partei, Silber ging an Jung von Matt für Edeka ("Supergeil") und Bronze für Vodafone ("Add Power") ebenfalls Jung von Matt.

"Flow" bekommt silbernen LeadAward

"Newcomer des Jahres" ist "Das Buch als Magazin", eine Publikation, die zum Lesen alter Literaturklassiker anregt. "Flow" aus dem Hause Gruner + Jahr überzeugte mit "angenehmen, authentischen Lifestyle, der zur Entschleunigung einlädt" und sicherte sich einen silbernen LeadAward. Einen LeadAward in Bronze gab es für "Flaneur", ein Magazin, das sich in jeder Ausgabe einer einzigen Straße widmet.

"Die Verlagsbranche ist besser als ihr derzeitiger Ruf. Redaktionen und Management machen in schwierigen Zeiten einen sehr guten Job. Die LeadAwards zollen ihnen die Anerkennung, die sie verdienen", sagt Markus Peichl.

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