"Schwäbische Zeitung": Dillinger löst Makartsev als Onlinechef ab

 

Yannick Dillinger (Foto), 30, leitet ab sofort die Digitalredaktion der "Schwäbischen Zeitung". Er folgt auf Alexei Makartsev, 44, der seit 2013 Onlinechef war und nun ins Politikressort wechselt.

Yannick Dillinger (Foto), 30, leitet ab sofort die Digitalredaktion der "Schwäbischen Zeitung". Er folgt auf Alexei Makartsev, 44, der seit 2013 Onlinechef war und nun ins Politikressort wechselt. Dillinger arbeitete bislang als Redakteur in der Online-Redaktion.

Für Chefredakteur Hendrik Groth ist Dillinger "wie kaum ein anderer dafür geeignet, die 'Schwäbische Zeitung' digital nach vorne zu bringen. Er kombiniert seriösen Journalismus mit den Herausforderungen aus der digitalen Welt und ist dabei immer auf der Suche nach neuen Entwicklungen oder Ideen."

Dillinger will mit seinem Team, das aus sieben Redakteuren besteht, vor allem "hochwertigen regionalen Content" für die Menschen aus der Region schaffen: "Entschleunigung mit multimedialen Erzählformen, Datenjournalismus oder interaktiven Grafiken, Beschleunigung mit schnellen - aber richtigen - Nachrichten oder Live-Journalismus." Wichtiger als die Jagd nach dem schnellen Klick sei für ihn eine gleichbleibend hohe Qualität der digitalen Produkte, so Dillinger.

Dillingers Vorgänger Makartsev war unter anderem für die "Schwäbische Zeitung", die "Rheinische Post", die "Rhein-Zeitung", die "Badische Neueste Nachrichten", den "Weser-Kurier" und die "Saarbrücker Zeitung" 15 Jahre lang Korrespondent in Moskau und London. Eines seiner wichtigsten Ziele: "Gerade bei wichtigen und enorm komplexen Themen wie dem Ukraine-Streit zwischen Russland und dem Westen kommt es darauf an, dem Leser Orientierung zu bieten und durch eine durchdachte Regionalisierung stets begreiflich zu machen, wie ein geopolitischer Konflikt das Leben der Menschen in unserer Region beeinflusst."

"Wir brauchen in der Politikredaktion das Wissen dieses renommierten
Auslandskorrespondenten. Die kommenden Jahre werden von den Beziehungen zu Russland, wie mit Blick auf die EU zu Großbritannien geprägt sein", so Chefredakteur Groth.

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