Spiegel-Tochter Harenberg-Verlag: Jan Kerbusk und Jesper Doub führen die Geschäfte

 

Jan Kerbusk (Foto), 38, übernimmt zum 1. Dezember gemeinsam mit Spiegel-IT-Leiter Jesper Doub, 44, die Geschäftsführung der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien GmbH & Co. KG, die seit 2007 eine Tochter des Spiegel-Verlags ist.

Jan Kerbusk, 38, übernimmt zum 1. Dezember gemeinsam mit Spiegel-IT-Leiter Jesper Doub, 44, die Geschäftsführung der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien GmbH & Co. KG, die seit 2007 eine Tochter des Spiegel-Verlags ist. Beide folgen auf Christoph Hellerung, 44, der das Unternehmen laut Verlagsmitteilung zum 31. Dezember "auf eigenen Wunsch" verlässt.

Hellerung ist dem Spiegel-Verlag schon seit 1997 treu; 2010 stieg er zum Geschäftsführer der Verlagstochter in Dortmund auf (kress.de berichtete). Matthias Schmolz, Verlagsleiter des Spiegel-Verlags: "Christoph Hellerung hat maßgeblich dazu beigetragen, das Profil des Harenberg-Verlags vom traditionellen Fachverlag zu einem breiter aufgestellten Anbieter von Inhalten und Services erfolgreich weiterzuentwickeln."

Jan Kerbusk startete seine berufliche Laufbahn als redaktioneller Mitarbeiter bei der dpa-Infocom, einer Tochter der Deutschen Presse-Agentur. Im Dezember 2003 wechselte er zum Spiegel-Verlag. Er begann als Trainee in der Dokumentation und arbeitete seit Juni 2005 als Dokumentationsjournalist in der Abteilung Wirtschaft und Medien, ab Januar 2012 als stellvertretender Leiter. Im September 2012 stieg er zum Leiter Neue Geschäftsfelder und Entwicklung auf.

Matthias Schmolz über Kerbusk: "Er wird von Hamburg aus unterstützt von Jesper Doub, der seit Oktober IT-Leiter des Spiegel-Verlags und Chief Technology Officer (CTO) der Spiegelnet GmbH ist und die Co-Geschäftsführung von Harenberg zusätzlich zu diesen Aufgaben übernimmt." Doub kam von der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, wo er als Chief Information Officer (CIO) und als Geschäftsführer der DuMont Systems tätig war.

Der Harenberg-Verlag ist vor allem bekannt durch die seit 40 Jahren für den Buchhandel herausgegebene Branchenzeitschrift "buchreport". Außerdem erscheinen der wöchentliche "buchreport express" und das montaliche "buchreport magazin" in dem Verlag. Seit 1971 ermittelt "buchreport" unter anderem die "Spiegel"-Bestsellerlisten, seit 2001 durch elektronische Abfrage bei mehr als 500 nach einem repräsentativen Panel ausgewählten Buchhandlungen in Deutschland.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.