Hoffnungsschimmer für den DFFF: Bundesrat will Filmförderung wieder aufstocken

 

Unter Senderverantwortlichen und Produzenten war zuletzt die Sorge um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft demonstrativ groß. Auslöser war die im Bundeshaushalt 2015 vorgesehene Kürzung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) von 60 auf 50 Mio Euro im Jahr. Nun macht sich Bundesrat auf Antrag von Baden-Württemberg und Brandenburg für eine Rückkehr auf das alte Förderniveau stark. 

Unter Senderverantwortlichen und Produzenten war zuletzt die Sorge um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft demonstrativ groß. Auslöser war die im Bundeshaushalt 2015 vorgesehene Kürzung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) von 60 auf 50 Mio Euro im Jahr. Nun macht sich Bundesrat auf Antrag von Baden-Württemberg und Brandenburg für eine Rückkehr auf das alte Förderniveau stark. 

In der Plenarsitzung vom Donnerstag wurde eine Entschließung verabschiedet, die eine Rückkehr mindestens zur alten Förderhöhe (60 Mio Euro) für das Haushaltsjahr 2016 anregt. "Es ist wichtig, dass der DFF auch künftig in seiner Höhe und flexiblen Ausgestaltung ein verlässliches Fundament für vielfältige deutsche und internationale Filme bilden kann", heißt es aus dem Bundesrat. 

"DFFF verbraucht keine Steuergelder, er vermehrt sie"

Nicht allzu verwunderlich ist das für die Allianz Deutscher Produzenten - Film und Fernsehen, die rund 230 Unternehmen vereint, ein frohes Vorweihnachtssignal. "Die Entschließung zum DFFF, die der Bundesrat eben gefasst hat, ist eine eindeutige politische Willenserklärung gegen die Entscheidung, den DFFF zu kürzen. Der DFFF stimuliert Filmproduktion und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts Deutschland. Und: Er verbraucht keine Steuergelder, er vermehrt sie", lässt sich Alexander Thies, Vorsitzender des Gesamtvorstandes der Produzentenallianz, zitieren. "

"Wir danken der Länderkammer und besonders den antragstellenden Ländern Brandenburg und Baden- Württemberg für das starke Signal, das von diesem Beschluss ausgeht. Jetzt haben wir die Hoffnung, dass der DFFF ab 2016 seiner Funktion als Innovations- und Wirtschaftsmotor und als einleuchtendstes und auch volkswirtschaftlich effektivstes Programm zur Förderung des deutschen Films wieder besser gerecht werden kann", so Thies.

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