Verhandlungen mit "Offenbach Post": "Hanauer Anzeiger" produziert Mantel nicht mehr selbst

21.01.2015
 

Die 1725 gegründete Tageszeitung "Hanauer Anzeiger" will die Produktion des überregionalen Teils aufgeben: "Die Verlagsleitung hat entschieden, Verhandlungen mit dem Ziel zu führen, den Mantelteil künftig nicht mehr selbst zu produzieren, sondern zuzukaufen", teilte das Unternehmen mit.  

Die 1725 gegründete Tageszeitung "Hanauer Anzeiger" will die Produktion des überregionalen Teils aufgeben: "Die Verlagsleitung hat entschieden, Verhandlungen mit dem Ziel zu führen, den Mantelteil künftig nicht mehr selbst zu produzieren, sondern zuzukaufen", teilte das Unternehmen mit und bestätigte damit eine Meldung von "newsroom.de".

Mit den so gegebenenfalls freiwerdenden personellen Ressourcen solle die lokale Berichterstattung stärkeres Gewicht erhalten. Es werde wegen der Belieferung mit überregionalen Texten bereits mit der "Offenbach Post" verhandelt, hieß es. Dort wird der Anzeiger nach Angaben von "OP"-Geschäftsführer Daniel Schöningh künftig auch gedruckt. Schöningh ist ein Neffe von Dirk Ippen, der in Hessen die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" (HNA) und die "Offenbach-Post" verlegt.

Der "Hanauer Anzeiger" ist noch in Familienbesitz des Verlegers Thomas Bauer. Die verkaufte Auflage liegt bei rund 15 000 Exemplaren. Amtierender Chefredakteur ist Robert Göbel.

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