Tochter des Erfinders: Hana Geißendörfer ist "Lindenstraße"-Produzentin

 

Neben Hans W. Geißendörfer, Erfinder und Produzent der "Lindenstraße", ist ab sofort auch Hana Geißendörfer (Foto) Produzentin der ARD-Serie. Die Tochter von Hans W. Geißendörfer wird vorrangig die kreativen Bereiche der "Lindenstraße" verantworten.

Neben Hans W. Geißendörfer, Erfinder und Produzent der "Lindenstraße", ist ab sofort auch Hana Geißendörfer (Foto) Produzentin der ARD-Serie. Die Tochter von Hans W. Geißendörfer wird vorrangig die kreativen Bereiche der "Lindenstraße" verantworten. 2013 und 2014 war sie bereits als Drehbuchautorin für die "Lindenstraße" tätig.

"Hana hat das Zeug dazu, die 'Lindenstraße' zu führen, und ich bin sehr glücklich darüber, dass sie meine Leidenschaft für diese Serie teilt. Mit ihr bleibt unsere Tradition und unser Anspruch, das aktuelle Leben in Deutschland zu spiegeln, in guten Händen", so Geißendörfer.

Hana Geißendörfer absolvierte ein Masterstudium in Regie an der Internationalen Filmschule in Paris. Dort führte sie u.a. Regie bei zwei Kurzfilmen, die auf internationalen Festivals liefen und Auszeichnungen erhielten. Daneben war sie Produktionsleiterin bei mehreren Abschlussfilmen. Nach Beendigung der Filmschule inszenierte Hana Geißendörfer ihren dritten preisgekrönten Kurzfilm "Hermann" und war als Regieassistentin in der Film- und TV-Branche aktiv, darunter auch bei der "Lindenstraße".

Neben ihren Tätigkeiten für die ARD-Serie arbeitet sie als Autorin und Regisseurin. Zudem war sie für die Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (GFF) Produzentin der Ko-Produktion von "Der Bunker", dem ersten Kinofilm von Nikias Chryssos. Der Langfilm, ein Mix aus absurder Komödie, Horrorfilm und Melodram, feiert auf der Berlinale 2015 in der Reihe 'Perspektive Deutsches Kino' Weltpremiere.

Hintergrund: Die "Lindenstraße" wird seit 1985 von GFF im Auftrag des WDR für das Erste produziert und feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Vor einem Jahr hatten sich die ARD-Programmdirektoren für eine Verlängerung der "Lindenstraße" um zwei weitere Jahre ausgesprochen. Zuvor gab es Spekulationen über ein Aus der ARD-Familienserie (kress.de berichtete).

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