Start-up PayOrShare bietet Paywall-Alternative: Inhalte mit Facebook-Post statt Geld bezahlen

 

Wer für einen digitalen Inhalt nicht zahlen will, muss ihn in seinem Social-Media-Profil posten: So will es zumindest das Start-up PayOrShare. Die Hamburger haben dazu eine Software entwickelt, die eine Paywall und die dazu passende Alternative aus einem Guss anbietet. "Wir bieten den Verlagen den Dreiklang aus Monetarisierung, Reichweitenaufbau und Daten", sagt Co-Founder und CMO Fiona Brandes.

Wer für einen digitalen Inhalt nicht zahlen will, muss ihn in seinem Social-Media-Profil posten: So sieht das zumindest das Start-up PayOrShare. Die Hamburger haben dazu eine Software entwickelt, die eine Paywall und die dazu passende Alternative aus einem Guss anbietet. Im aktuellen "kressreport 03.15" (ET 20.2) erklären die beiden Gründer die Idee dahinter. 

"Wir bieten den Verlagen den Dreiklang aus Monetarisierung, Reichweitenaufbau und Daten", sagt Fiona Brandes, 28, Co-Founder und CMO, im aktuellen "kressreport". "Das Thema Monetarisierung lösen wir mit der Implementierung von zwei Zeilen, die jeder kleine Verlag sofort umsetzen kann. Durch das Share-Angebot unterstützen wir ihn dabei, sich von den Google-Leads unabhängig zu machen, da der Traffic nur über die Nutzer kommt. Und hinsichtlich der Daten, die wir durch einen Share generieren, geben wir den Verlagen die Chance, mehr über die Leser zu erfahren, so dass sie am Ende ihre Anzeigen ohne Streuverluste ausspielen können."

Was ist ein Share wert?

Technischer Kopf hinter PayOrShare ist Max Fielker, 27, der nicht nur als Co-Founder, sondern auch als CTO und vertretungsberechtiger Geschäftsführer verantwortlich zeichnet: "Wie wir unsere Lösung bepreisen, ob Performance-orientiert, monatliche Gebühr oder Einmalzahlung, ist abhängig von ihrem Einsatz." Um die Antwort darauf zu finden, was ein Share wert sei, gerade im Vergleich zum Kauf eines Artikels, Videos oder dergleichen, will Fielker gemeinsam mit den Verlagen experimentieren. Gespräche mit der "Westdeutschen Zeitung" und dem "Manager Magazin" liefen bereits. 

Die Idee zu PayOrShare geht auf Katharina Wolff, Managing Director der Personalberatungsfirma premium consultans, zurück. Als weitere Supporting Investors sind Branchenbekannte wie Jan Honsel (Pinterest Country Manager DACH), Heiko Hubertz (Gründer und Gesellschafter Bigpoint) und Felix Menden (CTO bei Wer liefert was?) an Bord.

Was sich die Medienhäuser und die Supporting Investors von PayOrShare versprechen, lesen Abonnenten im aktuellen "kressreport 03.15".

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.