Bisheriger Chefredakteur Buschheuer freigestellt: Elmar Jehn ist digitaler Hoffnungsträger für "Berliner Kurier"

09.03.2015
 

Die Mediengruppe Berliner Verlag hat den Chefredakteur des "Berliner Kurier", Hans-Peter Buschheuer, 62, mit sofortiger Wirkung freigestellt. Als Grund gibt die Gruppe unterschiedliche Auffassungen zur Weiterentwicklung der Marke an. Buschheuer war seit 2003 Chefredakteur des "Berliner Kurier".

Die Mediengruppe Berliner Verlag hat den Chefredakteur des "Berliner Kurier", Hans-Peter Buschheuer, 62, mit sofortiger Wirkung freigestellt. Als Grund gibt die Gruppe unterschiedliche Auffassungen zur Weiterentwicklung der Marke an. Buschheuer war seit 2003 Chefredakteur des "Berliner Kurier". 

Am vergangenen Freitag hatte Kai-Hinrich Renner im "Handelsblatt" berichtet, dass Buschheuer gegenüber der Verlagsleitung der Ausgründung des Blattes in eine eigene Gesellschaft widersprochen habe. Mit der Ausgründung sollen angeblich Sparmaßnahmen einhergehen.

Beim "Berliner Kurier" übernimmt nun mit sofortiger Wirkung Buschheuers bisheriger Stellvertreter Elmar Jehn, 52, den Chefredakteursposten kommissarisch.

Jehn war seit 2010 bereits Stellvertreter des Chefredakteurs, zu seinen bisherigen Stationen gehören der Kölner "Express", "Bild" in Leipzig und die Berliner "BZ". Jehn wird den "Berliner Kurier" zusammen mit dem bisherigen stellvertretenden Chefredakteur Jan Schmidt, 50, und Martin Geiger, 49, als Art Director Mitglied der Chefredaktion, führen.

Schmidt ist bereits seit 1997 beim "Berliner Kurier", seit 2010 als stellvertretender Chefredakteur. Geiger ist mit einer kurzen Unterbrechung seit 2003 beim "Berliner Kurier" als Art Director tätig. Seine vorherigen Stationen waren die Münchner "Abendzeitung" und der Kölner "Express".

Mit Jehn und seinem Team in die digitale Zukunft

Robert von Heusinger, Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, zu der die Mediengruppe Berliner Verlag gehört, erklärte am Montag:"Wir sind davon überzeugt, dass es Elmar Jehn und seinem Team gelingt, ein überzeugendes Zukunftskonzept umzusetzen, in dem das Digitale eine sehr prominente Rolle einnehmen wird."

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