Mutterkonzern der "Huffington Post" wird verkauft: Verizon schluckt AOL in den USA

 

Ein Mega-Medien-Deal aus den USA: Für einen Kaufpreis von rund 4,4 Mrd. Euro wechselt in den USA der einstige Internet-Star AOL seinen Besitzer. Käufer ist der US-Mobilfunkriese Verizon, der sich mit dem Unternehmen auf einen Kaufpreis von 50 Dollar pro Aktie geeinigt hat. Auf kress.de-Nachfrage ist noch unklar, welche Auswirkungen das auf die AOL-Tochter "Huffington Post" haben wird.

Ein Mega-Medien-Deal aus den USA: Für einen Kaufpreis von rund 4,4 Mrd. Euro wechselt in den USA der einstige Internet-Star AOL seinen Besitzer. Käufer ist der US-Mobilfunkriese Verizon, der sich mit dem Unternehmen auf einen Kaufpreis von 50 Dollar pro Aktie geeinigt hat.

Damit hat AOL schon wieder eine neue Heimat, die Fusion mit Time Warner war 2009 wieder getrennt worden. Auf kress.de-Nachfrage ist noch unklar, welche Auswirkungen das auf die AOL-Tochter "Huffington Post" haben wird.

In München konnte man noch nichts sagen, in wie weit sich die Kräfte nach der Übernahme verschieben werden und ob es eine neue Strategie für die "Huffington Post" geben wird, die derzeit weltweit mit einigem Presserummel ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

Gründerin Arianna Huffington hatte die von ihr - zusammen mit Partnern - ins Leben gerufene Internet-Zeitung einst an AOL verkauft. Im Besitz des einstigen Internet-Providers befindet sie sich seit Februar 2011. Seit Oktober gibt es als Joint Venture mit Tomorrow Focus auch eine deutsche "Huffington Post"-Ausgabe, die von Sebastian Matthes als Chefredakteur und Cherno Jobatey als Herausgeber geführt wird.

AOL Deutschland - ursprünglich ein Gemeinschaftsunternehmen mit Bertelsmann - verkaufte 2007 das hiesige Geschäft mit Internet-Zugängen an HanseNet. Die AOL Deutschland Medien GmbH betreibt weiterhin die AOL-Portale sowie den E-Mail-Service.

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