Springer-Politikexperte wechselt zu Funke: Jörg Quoos holt Jochen Gaugele als seinen Stellvertreter

 

Nun steht die Führungsspitze der viel diskutierten neuen Funke-Zentralredaktion in Berlin: Chefredakteur Jörg Quoos holt dafür einen Weggefährten aus Springer-Zeiten an Bord. Jochen Gaugele, bislang Ressortleiter Politik bei "Welt", "WamS" und N24, wird Stellvertretender Chefredakteur. Dritter im Spitzen-Team ist Thomas Kloß, Funkes Digital-Chefredakteur.

Nun steht die Führungsspitze der viel diskutierten neuen Funke-Zentralredaktion in Berlin: Chefredakteur Jörg Quoos holt dafür einen Weggefährten aus Springer-Zeiten an Bord. Jochen Gaugele, bislang Ressortleiter Politik bei "Welt", "WamS" und N24, wird Stellvertretender Chefredakteur. Dritter im Spitzen-Team ist Thomas Kloß, Funkes Digital-Chefredakteur.

Wann genau Jochen Gaugele seinen Funke-Dienst antreten wird, muss noch geklärt werden. Das erfuhr kress.de auf Nachfrage. Außerdem sollen noch CvD- und Ressortleiter-Funktionen benannt werden, um die Führungsstruktur in Berlin komplett abzuschließen.

Der 45-jährige Gaugele war vor seiner Zeit in der "Welt"-N24-Gruppe für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" sowie "Bild am Sonntag" und die Chefredaktion des "Hamburger Abendblattes" tätig. 

Thomas Kloß verantwortet als Chefredakteur die digitalen Inhalte der Berliner Zentralredaktion und koordiniert die Zusammenarbeit mit den Funke-Standorten.

"Mit Jochen Gaugele haben wir einen weiteren hervorragenden Politik-Journalisten für unsere neue Einheit in der Hauptstadt gewonnen", gibt Manfred Braun, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, zu Protokoll. "Er wird gemeinsam mit Jörg Quoos und Thomas Kloß wichtige Impulse beim Aufbau einer der reichweitenstärksten Mantelredaktionen in Deutschland setzen und das politische und nachrichtliche Profil im überregionalen Teil unserer Titel weiter schärfen."

Jörg Quoos kennt Gaugele aus gemeinsamen Springer-Zeiten. "Ich freue mich sehr, dass Jochen Gaugele zu unserem Team in der Hauptstadt wechselt. In unserer gemeinsamen Zeit bei 'Bild am Sonntag' habe ich ihn als hochprofessionellen Nachrichtenmann kennengelernt, der mit exklusiven Beiträgen aus Politik und Wirtschaft regelmäßig überragende Zitaterfolge in den wichtigsten Medien erzielte."

Wie kress.de am Freitag berichtet hatte, dürfte es bei dem Plan einer möglichst reibungslosen Job-Verlagerung vom bisherigen Content-Desk in Essen in die neue Zentralredaktion durchaus haken. Wie zu hören ist, soll es für 20 bis 25 Redakteure in der neuen Berliner Welt keinen Platz geben. Sie bleiben "übrig", so munkelt man in Unternehmenskreisen.

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