"Sie hat weiter an Profil gewonnen": "Anne Will" ab 2016 wieder sonntags im Ersten

09.06.2015
 

"Anne Will" kehrt zurück auf den Sonntagabend und löst "Günther Jauch" ab. Ab Jahresbeginn 2016 wird die politische Gesprächssendung mit Anne Will wieder auf dem Sendeplatz nach dem "Tatort" im Ersten zu sehen sein. Der NDR wird für die ARD einen neuen Vertrag mit der Moderatorin abschließen.

"Anne Will" kehrt zurück auf den Sonntagabend und löst "Günther Jauch" ab. Ab Jahresbeginn 2016 wird die politische Gesprächssendung mit Anne Will wieder auf dem Sendeplatz nach dem "Tatort" im Ersten zu sehen sein. Der NDR wird für die ARD einen neuen Vertrag mit der Moderatorin abschließen. Dieser Vertrag steht unter dem Vorbehalt, dass die zuständigen Gremien ihm zustimmen.

Anne Will: "Ich mache den Mittwoch mit großem Spaß, aber es ist auch ein schönes Angebot, demnächst auf den Sonntag zu wechseln. Mein Team und ich haben entschieden, wir machen das, wir haben da Lust zu.""

Günther Jauch hatte zuletzt ein Angebot auf Vertragsverlängerung aus beruflichen und privaten Gründen abgelehnt (kress.de berichtete). Bei RTL will er jedoch mit seinen Shows weitermachen.

"Aufschlag Anne Will"

Lutz Marmor, ARD-Vorsitzender und NDR Intendant, freut sich auf Anne Will: "[Sie] beweist seit vielen Jahren, dass sie die politische Gesprächssendung hervorragend beherrscht. Auf ihrem aktuellen Sendeplatz am Mittwoch hat sie weiter an Profil gewonnen. Im nächsten Jahr wird sie wieder sonntags das Thema der Woche präsentieren: Aufschlag Anne Will."

Auch Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, schwärmt in höchsten Tönen: "Durch ihren Talk führt Anne Will so souverän wie einst durch die 'Tagesthemen'. 'Anne Will' am Sonntag ist eine gute Entscheidung, die den hohen Erwartungen an diesen Sendeplatz gerecht wird: eine Top-Moderatorin für den Premium-Anspruch."

Kein neues politisches Talkformat am Mittwoch

Wie der derzeitige Sendeplatz von "Anne Will" am Mittwoch ab dem kommenden Jahr genutzt wird, ist noch offen. Einigkeit besteht in der ARD darüber, dass es kein neues politisches Talkformat auf diesem Platz geben wird.

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