Reitz macht ihn zum Autoren & Repräsentanten: Daniel Goffart nicht mehr Politik-Chef des "Focus"

 

Daniel Goffart, seit 1. April 2012 Leiter der Hauptstadtredaktion beim "Focus" und seit dem Teil-Umzug Politik-Chef, ist nicht mehr Ressortleiter bei Hubert Burdas Nachrichtenmagazin. Der gebürtige Aachener, der einst in seiner Heimatstadt bei der "Aachener Zeitung" volontierte, bleibt dem Blatt aber verbunden.

Daniel Goffart, seit 1. April 2012 Leiter der Hauptstadtredaktion beim "Focus" und seit dem Teil-Umzug Politik-Chef, ist nicht mehr Ressortleiter bei Hubert Burdas Nachrichtenmagazin. Der gebürtige Aachener, der einst in seiner Heimatstadt bei der "Aachener Zeitung" volontierte, bleibt dem Blatt aber verbunden. Wer ihm nachfolgt.

Neuer Politik-Chef beim "Focus" wird in Personalunion Chefredakteur Ulrich Reitz. Hintergrund der Entscheidung, Goffart von der wichtigen Aufgabe als Leiter des Ressorts zu entbinden, ist der Umbau in der Redaktion. So führen die Mitglieder der Chefredaktion auch jetzt jeweils ein Ressort: Ulrich Reitz die Politik, Wolfgang Reuter die Wirtschaft und Markus Krischer den Report. "Es ist mir wichtig, diese drei Ressortleitungen direkt in der Chefredaktion aufzuhängen", sagt Ulrich Reitz zu KRESS. Und betont: "Ebenso wichtig ist mir die Arbeit von Daniel Goffart als Autor für Politik- und Wirtschaftsthemen, sowie als Repräsentant unserer Marke."

Daniel Goffart kam im Frühjahr 2012 vom "Handelsblatt" zum "Focus". Der Volljurist, der schon in Bonn als politischer Korrespondent tätig war, war auch vier Jahre lang einer der wichtigsten Lobbyisten der Deutschen Telekom. Von 2004 bis 2008 war er in der Berliner Repräsentanz vier Jahre als Bevollmächtigter des Vorstands für Politik und Regulierungsgrundsätze tätig.

"Focus" ist das politisch bedeutendste Magazin aus dem Reich von Hubert Burda. Seit Oktober 2014 ist Ulrich Reitz, der schon dem Gründungsteam um Erfinder Helmut Markwort angehörte, an der Spitze des Nachrichtenmagazins mit dem hohen Service-Anteil. Die verkaufte Auflage von „Focus“ beträgt 516.496 Exemplare (laut IVW 1/2015). Konkurrent "Der Spiegel" hat eine verkaufte Auflage von 882.673 Exemplaren (IVW, 1/2015), der "stern" verkauft wöchentlich 753.766 Exemplare (IVW, 1/2015).

Alle drei Magazine haben in relativ kurzer Zeit einen neuen Chefredakteur bekommen. Christian Krug rückte ebenfalls am 1. Oktober 2014 an die Spitze vom "stern", am 13. Januar 2015 übernahm Klaus Brinkbäumer die Chefredaktion vom "Spiegel".

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.