Neue Standbeine in Österreich und der Schweiz: PR-Agentur Harvard streckt die Fühler ins Ausland aus

 

Harvard-Geschäftsführer Murat Mermer steuert einen forschen Expansionskurs: Ab sofort hat er mit dem Österreicher Adis Bilalic und der Schweizerin Angela Blank zwei neue Repräsentanten der ursprünglich München-basierten PR-Agentur an Bord. Die neuen Harvard-Manager werden von ihren Tochter-Niederlassungen aus vor allem für den Vorzeigekunden Sony Computer Entertainment Österreich bzw. Schweiz tätig sein. Dabei geht es hauptsächlich um Wirbel rund um die PlayStation.

Harvard-Geschäftsführer Murat Mermer steuert einen forschen Expansionskurs: Ab sofort hat er mit dem Österreicher Adis Bilalic und der Schweizerin Angela Blank zwei neue Repräsentanten der ursprünglich München-basierten PR-Agentur an Bord. Die neuen Harvard-Manager werden von ihren Tochter-Niederlassungen aus vor allem für den Vorzeigekunden Sony Computer Entertainment Österreich bzw. Schweiz tätig sein. Dabei geht es hauptsächlich um Wirbel rund um die PlayStation.

Murat Mermer setzt mit der von ihm geführten Agentur auf Content Marketing-Ideen, strategische Beratung sowie PR-Kampagnen, die sein Team oft unkonventionell umsetzt. Harvard ist spezialisiert dabei auch auf Brand Building sowie Media und Online Relations - hauptsächlich mit Kunden aus den Bereichen Technologie, Unterhaltungselektronik und E-Commerce. Neben der PlayStation sind HTC, Toshiba Lighting, die SES Platform Service oder der Smarthome-Pionier AwoX wichtige Mandate.

Harvard (Co: Geschäftsführer Oliver Sturz und Nicholas Harvard Taylor) ist Teil der internationalen Chime/Good Relations Group. Fürs laufende Jahr ist mit weiteren Harvard-Auslandseinsätzen zu rechnen, sagte Murat Mermer zu kress.de.

kress.de: Herr Mermer, wie wichtig ist es denn noch in eng vernetzten Zeiten, über eigene Agentur-Vertretungen vor Ort reagieren zu können?

Murat Mermer: Die Möglichkeiten die wir heutzutage mit Hilfe der digitalen Kommunikationskanäle haben, sind sehr hilfreich. Aber ein persönlicher Kontakt, erst Recht mit einem Inländer, ist durch nichts und niemanden zu ersetzen. Diese Qualität kann gar nicht beziffert werden und hat einen sehr starken Impact. Wir können somit vor allem seismographisch auf jede Veränderung im Markt vor Ort reagieren. Und nicht nur das, wir können nun sogar selbst agieren und somit selbst gestalterisch tätig werden - um nicht zu sagen unseren Fußabdruck hinterlassen.

kress.de: Welche Wachstumschancen bietet das deutschsprachige Ausland für Harvard?

Murat Mermer: Die Wachstumschancen ergeben sich unter anderem über den Wettbewerbsvorteil, den wir haben. Nicht nur im Bereich der Umsetzung, sondern mindestens genauso auch im Bereich des Consultings, haben wir nun viel mehr Impulse, Inspirationen und Kontakte, die wir bei den Projekten und Themen, die unsere Kunden – aber auch unsere Branche insgesamt betreffen – berücksichtigen und einpflegen können. Und das zumal Wien und Zürich pulsierende Hot Spots sind, die international ein hohes Ansehen genießen und somit Think Tanks darstellen. Bei Wien kommt der Faktor "das Tor zu Ost-Europa" hinzu, was gerade im Start-up-Segment stark an Relevanz gewinnt. Es sind zwar relativ gesehen kleine Volkswirtschaften, aber sehr starke. Das wird bei den Verkaufszahlen für Konsumgüter ganz deutlich. Und sind mehr als nur ein Zünglein an der Waage, wenn es um Quartalszahlen in DACH geht. Dem sollte man auch bei der Kommunikation Rechnung tragen. Denn hier gilt die Devise der Optimierung. Und bei der ist noch viel Luft nach oben - für Marken und Produkte gleichermaßen.

kress.de: Wo liegen die Besonderheiten im österreichischen und im schweizerischen Markt? Und was kann man dort falsch machen?

Murat Mermer: Die jeweiligen Mentalitäten sind besonders zu beachten. Um erfolgreich zu sein, muss man auf Augenhöhe und mit dem gleichen "Zungenschlag" kommunizieren. Man sollte bei den aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden sein. Man kann also in der Tat alles falsch machen, wenn man das nicht berücksichtigt. Zumal die Schweiz eine Sonderrolle einnimmt, da sie mehrsprachig ist.

kress.de: Welche weiteren Expansionsschritte kann eine Agentur wie Ihre stemmen? Und wohin geht die Reise als nächstes?

Murat Mermer: Wir sind agil und können in alle Richtungen, sowohl geografisch als auch was die Services, etwa Digital angeht, noch Vieles stemmen. Wobei "stemmen" es nicht genau trifft. Wir stemmen es ja nicht alleine, sondern schaffen mit unseren neuen Kollegen, den Experten, etwas gemeinsam: Wir fügen das Vorhandene zusammen, transformieren es und hieven es auf ein State-of-the-Art-Niveau. Und deswegen erscheinen uns aktuell Märkte wie die Türkei und Vietnam, aber auch Nordamerika und der Standort New York sehr attraktiv. Dort herrscht gerade sehr viel Bewegung und Energie.  

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.