Raus aus dem Schubladendenken: Warum Tommy Krappweis mit TV-Redakteuren und Vermarktern hart ins Gericht geht

17.06.2015
 
 

Mit seinem Plädoyer, den Generationen-übergreifenden Familienfilm auch im Fernsehen wiederzubeleben, hat der langjährige ZDF-Serien-Chef Josef Göhlen exklusiv bei kress.de eine lebhafte Debatte unter Deutschlands Produzenten und Senderverantwortlichen ausgelöst. Tommy Krappweis, der Produzent von "Mara und der Feuerbringer", des Films, der von Göhlen als Ausnahmebeispiel gelobt wurde, verschärft die Kritik am Schubladendenken in seiner Antwort bei kress.de noch mal deutlich.

Mit seinem Plädoyer, den Generationen-übergreifenden Familienfilm auch im Fernsehen wiederzubeleben, hat der langjährige ZDF-Serien-Chef Josef Göhlen exklusiv bei kress.de eine lebhafte Debatte unter Deutschlands Produzenten und Senderverantwortlichen ausgelöst. Tommy Krappweis, der Produzent von "Mara und der Feuerbringer", des Films, der von Göhlen als Ausnahmebeispiel gelobt wurde, verschärft die Kritik am Schubladendenken in seiner Antwort bei kress.de noch mal deutlich.

Tommy Krappweis begann seine Karriere als Straßenmusiker, Stuntman und Disney-Moderator, bevor er als Comedian zum Ensemble von "RTL Samstag Nacht" stieß. Hier arbeitete er zunehmend auch hinter der Kamera, schrieb und inszenierte und gründete in diesem Zuge die Full-Service-Produktionsfirma bumm film GmbH. Krappweis erfand zusammen mit Norman Cöster "Bernd das Brot" und produziert heute außerdem so unterschiedliche Formate wie die Freitagabendshow "Habe die Ehre" für den BR, die "Cartoon Network Spurensuche" in verschiedenen Länderfassungen, dazu Musik, TV-Movies und Serien. Krappweis‘ Visual Effects Firma BigHugFX arbeitet erfolgreich für unterschiedliche Hollywood-Produktionen, aktuell an den Effekten für den neuen Rocky-Film "Creed".  

Der Fantasyfilm "Mara und der Feuerbringer" entstand nach Tommy Krappweis‘ eigenen Romanen, er schrieb das Drehbuch und führte Regie. An den Kinokassen enttäuschte der Film, wurde aber gleichzeitig von verschiedensten Seiten hoch gelobt. Gerade gewann "Mara" den RPC Fantasy Award der weltweit größten Fantasy-Messe Role Play Convention für den "besten deutschen Fantasyfilm seit über zwanzig Jahren". Aktuell schreibt Tommy Krappweis an den ersten beiden Bänden seiner neuen Buchserie mit dem Titel "Ghostsitter".

In seiner Antwort auf den Kommentar von Josef Göhlen zum "deutschen Familienfilm" spricht Tommy Krappweis über Erfahrungen und Beweggründe und regt an, über die Kategorisierung in der deutschen Unterhaltungsbranche nachzudenken.

Gastkommentar Tommy Krappweis - exklusiv für kress.de:

Zunächst möchte ich mich bei Josef Göhlen für das große Lob bedanken, mit dem er den Produzent Christian Becker, unseren Film und auch mich in seinem Kommentar überschüttet hat. Es ist eine große Ehre, von einer (äußerst lebendigen) Legende der Familienunterhaltung erfahren zu dürfen, dass wir mit "Mara und der Feuerbringer" seinem Anspruch gerecht werden konnten. Wir alle wurden durch Herrn Göhlens Fernsehprogramm maßgeblich geprägt. Die Werte und Ideale von so unterschiedlichen Formaten wie "Wickie und die starken Männer" oder "Timm Thaler" haben uns durch die Kindheit begleitet, an den richtigen Stellen unterhalten wie auch gefordert und gefördert, ohne jemals pädagogisch angestrengt zu wirken.

Selige Erinnerungen an Gonzo in der "Muppet"-Kanone

Josef Göhlen war unter anderem für die ZDF-Koproduktion "Die Muppet Show" verantwortlich – bis heute ein leuchtendes Beispiel für perfekte Familienunterhaltung. Als Kinder konnten wir zwar nicht viel anfangen mit den uns gänzlich unbekannten Stargästen, aber wir liebten es, wenn sich Gonzo wieder mit der Kanone zwischen die Hühner ballerte. Die Erwachsenen kannten die Stars, die Songs und lachten über Waldorf & Statler.

"Gutes Programm wächst mit"

Gutes Programm wächst mit. Das gilt für Fernsehen wie für Filme wie auch für Bücher. Wer "Jim Knopf" mit zehn Jahren liest, hat ein anderes Buch vor sich als ein erwachsener Leser, aber alle hatten am Ende Spaß. Natürlich gibt es auch Ideen und Formate, die für Jüngere oder Jüngste nicht geeignet sind. Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass man sich auch nach oben beschränken muss und die Älteren somit ausschließt.

Ich habe noch nie etwas davon gehalten, die Zuschauer in Altersstufen zu zerfasern - wohl wissend, dass der Trend zu einer immer genaueren Definition der Rezipienten geht, um möglichst wenig Streuverlust im Marketing zu erleiden. Ich produziere aber mit Leidenschaft neuartige Formate, Inhalte und Unterhaltung für alle Menschen und bin ein großer Fan von gut gemachtem Family Entertainment. Das war auch von Anfang an mein Anspruch bei diesem langjährigen Herzensprojekt mit dem Titel "Mara und der Feuerbringer".

Der Buchmarkt kennt den "All-Ager"

Der Film basiert auf meiner gleichnamigen Roman-Trilogie, die im Schneider Verlag erschienen ist. Anders als im deutschen Film ist der "All-Ager" im deutschsprachigen Buchsegment durchaus präsent, jedoch wäre eine größere Marketinganstrengung nötig gewesen, um sich neben den vielen anderen, teils etablierten Angeboten durchsetzen zu können. Um das halbwegs zu kompensieren, las ich an unzähligen Schulen, für wenige Zuschauer in Buchhandlungen, Bibliotheken, für den Rotary Club oder in Comic Shops, für deutlich mehr Menschen auf Theaterbühnen, in Gewandung auf Mittelaltermärkten und für Hundertschaften auf Fantasy-Conventions. Überall fühlten sich die Zuhörer blendend unterhalten. Jedes Grüppchen zog das für sich Passende aus meinem Vortrag, und am Ende hatten alle gleich viel Freude daran.

Ich war der Meinung, dass der Stoff auch als Film ein großer, zielgruppenübergreifender Erfolg werden konnte – sofern man es schafft, den Menschen nahezubringen, dass es sich lohnt, diesem besonderen Film eine Chance zu geben. Auf die oft gestellte Frage "Welche Zielgruppe soll das bitte bedienen?" antwortete ich ebenso gebetsmühlenartig wie, zugegeben, wenig hilfreich: "Ich will einen Film für alle machen."

Leider konnten wir uns nicht auf die Basis einer Leserschaft von Cornelia-Funke’schem Ausmaß stützen. Dafür hatten wir aber einen hochkarätig besetzten, deutschen Fantasyfilm mit modernem Setting, der schließlich sogar in den Pressescreenings überdurchschnittlich gut ankam. Besonders freute ich mich, dass "Mara" ein lang vermisster "Sense of Wonder" attestiert wurde, den ich persönlich im Kino zur Zeit so sehr vermisse. Dazu etwas fantasy-untypischer Humor, Visual Effects, wie man sie im deutschen Film lange nicht mehr gesehen hat, und ein bisschen schmerzfreie Bildung über die Germanen plus Entnazifizierung der nordischen Götter. Soweit, so Hurra.

Co-Produzent RTL wollte keinen reinen Kinderfilm und ich ebenso wenig. Wir einigten uns auf den Begriff "Family Entertainment" - und damit war ich vorerst zufrieden. Eigentlich hatte ich eher auf eine Kampagne für einen Fantasyfilm, genauer einen familienfreundlichen Genrefilm, gehofft. "Family Entertainment" kam meinem Anspruch eines "Films für alle" aber doch recht nahe. Dachte ich… 

Josef Göhlen hat in seinem Kommentar nachvollziehbar dargelegt, dass die Kategorie „Familienfilm“ im hierzulande kaum mehr existiert. Tatsächlich fiel "Mara" durch die nonexistente Kategorie geradewegs in die Kinderfilmschublade und verblieb dort. Als Kinderfilm war er aber weder angelegt, noch hatte er so eine Chance: Die Jüngsten mitsamt den Eltern entschieden sich an der Kinokasse stattdessen für die sichere Bank der bekanntermaßen massiv und umfassend beworbenen US-Filme. Alle anderen hatten von "Mara" entweder nichts gehört oder hielten es für einen Kinderfilm und somit für ein absolutes "No Go" - zusätzlich abgeschreckt oder abgehalten durch die typischen Kinderfilm-Spielzeiten am Nachmittag. Entsprechend niederschmetternd war die Performance an der Kinokasse.

Ist ein deutscher "Film für alle" also tatsächlich ein "Film für keinen"?

Auf diese polemische Frage entgegne ich mit einer weiteren solchen: Was wäre, wenn ein deutscher Produzent Stoffe wie "Wall-e", "The Incredibles", "Nachts im Museum", "E.T." oder "Die Goonies" anbieten würde? Mal angenommen, dieses Material fände Förderung, Verleih und Sender, würde in Deutschland gedreht und wir wären uns mal für den Moment alle einig, dass die Filme gelungen sind: Wie sollte man diese heutzutage bewerben? Für welche Zielgruppe macht man da Marketing? Für alle? Für jede einzelne Zielgruppe? In welche Schublade des Deutschen Films passt "Zurück in die Zukunft"?

In keine, denn hierzulande werden solche Filme nicht gedreht. Und wenn es doch passiert, tut man sich hierzulande eben schwer, dem Publikum zu vermitteln, dass sich der Kauf einer Kinokarte lohnt. Mit "Mara" verwirrten wir zugegebenermaßen auch einige klassische Familienmagazine im Printbereich, denn die meisten erwarteten beim Begriff "Family Entertainment" einen reinen Kinderfilm. Faaalsch. Aber so ist es in den Köpfen.

Probleme mit dem Genre-Begriff

Eine weitere, nicht zu unterschätzende Hürde ist leider auch das verlorengegangene Vertrauen der Deutschen bezüglich des Deutschen Films jenseits von Komödien und Vergangenheitsbewältigung. Nun ist "Mara und der Feuerbringer" ja nicht nur ein All-Ager sondern auch noch Fantasy, also ein Genrefilm. Bernd das Brot würde sagen "Oberdoppelriesenmist", denn auch der deutsche Genrefilm hat es hierzulande verdammt schwer. Und das in dem Land, das einst "Metropolis" und "Nosferatu" hervorgebracht hat... Wie niederschmetternd ist das eigentlich?

Nach meiner Erfahrung in den letzten Wochen ist es angemessen, von einem regelrechten Selbsthass der Deutschen zu sprechen. Wüste Web-Kommentare unter unserem Trailer "was diese deutsche Scheisse soll“ und "das mal lieber die Amis machen zu lassen, wir könnens halt ned" waren das eine. Aber selbst in sprachlich niveauvolleren Online-Diskussionen sah ich mich mit Personen konfrontiert, die den Film freilich nicht gesehen hatten und deren Vorurteile gegen deutsche Produktionen im allgemeinen und meinen Film im Besonderen trotzdem so ungeheuerlich und so tief verwurzelt schienen, dass es mich oft fassungslos zurückließ.

Sorge um die selbsterfüllende Prophezeiung an der Kino-Kasse

So sagt also der Zuschauer, überspitzt formuliert: "Wir Deutschen können eben kein Genre", die Branche sagt "Deutscher Genrefilm funktioniert nicht" - und fertig ist die selbsterfüllende Prophezeiung. Die Kinobesucher verhelfen selbst unterdurchschnittlichen deutschen Komödien zum Erfolg, weil sie die Eintrittskarte hier vermeintlich gut angelegt wähnen, und die Branche produziert und verleiht diesem Schwund hinterher, anstatt zu versuchen, hier massiv gegenzuhalten und den eigenen Markt auszudehnen. Währenddessen stellen die US-Produktionen ihre Stoffe weiterhin breit auf und erzählen mit dem Brustton der Überzeugung in jedem Interview, dass dieser Film "actually, you know, for everyone" sei.

Natürlich ist auch der Trend zur eierlegenden Wollmilchsau kritisch zu betrachten. Ich rede nicht von Filmen, die so breit aufgestellt sind, dass sie dadurch an Substanz und Originalität einbüßen. Ich halte es nur für grundfalsch, die elenden Schubladen so sklavisch zu bedienen, und für fatal, den Appeal für verschiedene Altersstufen so vehement zu deckeln. Mein Film hätte als familienfreundlicher Fantasyfilm interessant wirken können für Jüngere, sodass sie Bock drauf haben. Das ist aber alles andere als gleichbedeutend mit einem Kinderfilm.

"Wir waren schon mal weiter"

Immer wieder wird man hierzulande mit der Sorge konfrontiert, man würde die Jüngeren sofort verlieren, wenn diese nicht alles zu 100 Prozent durchdringen. Wie eingangs beschrieben, ist das ein Fehler. Josef Göhlen sprach mit vielen seiner Produktionen die Familien an, ebenso tat das in den 80er-Jahren die "Unendliche Geschichte"! Wir waren an diesem Punkt tatsächlich schon einmal weiter.

Breit angelegte, und doch ungewöhnliche Stoffe so zu beschneiden, bis die Flügel in den Käfig passen, und dann zu erwarten, dass die Kreatur fliegt, funktioniert nicht. Und es führt meiner Meinung nach zu schlechterer Unterhaltung, zu infantilen, oberflächlichen Filmen, langweiligen Büchern, überraschungslosen TV-Formaten, zur hundertsten More-of-the-Same-Grütze und es ist Gift für die gesamte deutsche Unterhaltungsbranche, weil sich dadurch auch noch unser eigener Markt stetig verkleinert. Wäre die deutsche Unterhaltungsbranche eine einzige große Firma, würde man ihr dringend raten wollen, das Geschäftsmodell zu überdenken.

Natürlich können solche Stoffe Enttäuschungen produzieren wie das Boxoffice-Ergebnis von "Mara". Aber sie können eben auch zu einer über fünfzehn Jahre lang anhaltenden Mega-Marke werden wie unser "Bernd das Brot", oder es führt, wie bei meiner ersten Zusammenarbeit mit Christian Becker, zu sagenhaften 28 Prozent Marktanteil mit der "ProSieben Märchenstunde".

Müssen die Kreativen selbst vertrieblich aktiv werden?

Wie Herr Göhlen bereits in seinem Kommentar sagte, fehlt es hierzulande nicht an kreativen Machern und in der Tat auch nicht an Produzenten, die gewillt sind, solche Wege mitzugehen. Es sind andere, die bei originellen Ideen schnell müde abwinken und erklären, warum das so alles nicht geht.
Eine Alternative wäre natürlich, dass die Kreativen zunehmend selbst vertrieblich aktiv werden und irgendwann an den großen Schlachtschiffen vorbeirauschen, wie seinerzeit der Music-Download an den Plattenfirmen oder YouTube, Netflix und Co. am Fernsehen.

Immer öfter landet man beim Gespräch unter Kollegen bei dieser Schlussfolgerung, und die Digitalisierung der Vertriebswege spielt uns hier natürlich in die Hände. Bis das auch beim Kino möglich ist, dürfte es allerdings noch ein Weilchen dauern. Und ich habe, ehrlich gesagt, auch ein bisschen Angst davor, dass ich irgendwann mal selbst einem Kreativen müde abwinke und ihm dann erkläre, warum das alles so nicht geht… Hilfe!

Amerikas Freude an besonderen Stoffen

Ich glaube nicht, dass wir den Amerikanern hinterherrennen sollten. Wir sollten sie weder kopieren noch glorifizieren. Aber was sie uns voraushaben, ist eine Freude an ihren jeweiligen Stoffen und der damit verbundene Glaube, ja, der unbeugsame Wille, damit auch einen großen Erfolg einzufahren! Nicht obwohl, sondern eben weil der Stoff etwas Besonderes ist.

Er muss nicht floppen, weil er keine Zielgruppe exklusiv bedient, sondern er kann ein gigantischer Hit werden, weil er viele Menschen gleichermaßen unterhält! Und darum wünsche ich mir einen ganz und gar undeutschen, real existierenden Stolz auf das eigene Produkt – egal, in welcher Kategorie oder in welchem Genre. Nur eine felsenfeste Überzeugung aller Beteiligten, gepaart mit einer gesunden Prise Ignoranz, bildet eine belastbare Front gegen Schubladen, Eingrenzung, Vorurteile und Verdruss und kann tiefer und nachhaltiger wirken als ein rein finanzieller Aufwand.

Und irgendwann geht es uns Deutschen vielleicht genauso locker über die Lippen wie den Amerikanern: "Dieser Film ist, ehrlich gesagt, für jeden."

Tommy Krappweis

 

Ihre Kommentare
Kopf

leslie

17.06.2015
!

Guter Beitrag - man kann Herrn Krappweis nur recht geben.


Nathan Night

17.06.2015
!

"Selbsthass der Deutschen"? Dem eigenen Scheitern kann man sich gewiss auch direkter stellen. Ich versuch's mal: "Murks gedreht, gefloppt, Mist." Den Mini-Hype der Mitleids-Legion würde ich als genau das werten. Auch als Macher. Demut!

Manchmal ist eine Zigarre doch nur eine Zigarre, ein fehlkonzipierter Film ein fehlkonzipierter Film, eine Produktionsstätte der anderen uferlos, eventuell uneinholbar überlegen, und das Publikum imstande, einen Bogen um einen Haufen Unrat zu machen.


Manupoi

18.06.2015
!

Nathan, hast du den Film gesehen? Ich war auch nicht sonderlich begeistert vom Trailer, bin aber dennoch in den Film, einfach aus Neugierde. Meine Freundin gleich noch mit geschleppt und beide fanden wir dass der Film sicherlich eines ist: sehr unterhaltsam. Und so etwas erwarte ich von einem Film. Dein Kommentar gibt genau das wieder was ich erlebt habe: *Der Film ist Mist, ich hab ihn zwar nicht gesehen aber das kann ja nichts werden* Eher Dummheit als Selbsthass.


andrea hailer

18.06.2015
!

Bemerkenswerter Beitrag, Respekt an Tommy Krappweis.
Die Verfilmung von Mara besticht durch Witz, Charme und
Fantasy, die Spaß macht.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera, die mit sehr viel
Herz UND Hirn die deutsche Kinolandschaft
hoffentlich noch lange und viel bereichern.

Da kommt halt dann doch nicht jeder mit.


Lisa Tursky

19.06.2015
!

Ein ganz wunderbarer Bericht den sich jeder Produzent, Filmverleiher und Kinogänger zu Gemüte führen sollte. Ich habe den Film mehrfach im Kino gesehen und jeder mit dem ich anschließend gesprochen habe war begeistert. Die negativen Kommentare kommen meist von Leuten, die den Film nicht gesehen haben und auf den "deutsche Fantasy, muss ja schlecht sein" Zug mit aufspringen, ohne sich selbst ein Bild zu machen. Vorurteile sind Mist. Immer.


Michael Brzezinski

19.06.2015
!

Mara ist für mich ein deutscher Fantasy-Film mit Humor, der gerne mal die einen oder anderen Klischees auf's Korn nimmt, Nerdwitz und Fakten über Götter- & Sagenwelt unserer Vorfahren hat. Der Film gefällt mir & meiner Familie ziemlich gut. Tommy Krappweis hat bewiesen, dass man im Vergleich zu Hollywood, mit wenig Budget einen tollen Fantasy-Film für Jung & Alt ins Kino bringen kann und sich nicht hinter teuren Hollywood-Mega-Produktionen verstecken braucht. Teuer ist keine Garantie für gut!


Bernhard Kling

23.06.2015
!

Wenn den TV-Verantwortlichen keine kreativen Ideen für Sendungen einfallen, gründen sie einfachen einen neuen Sender. Leider schweigt die servile Produktionsbranche meist dazu, weil manche glauben, sie könnten etwas vom Kuchen abbekommen. Wirklich? Zum Beispiel KIKA. Mir ist jedenfalls nicht aufgefallen, dass es nach dessen Gründung zu einem Boom an (hauptprogrammtauglichen) Fernsehfilmen/serien etwa in der Qualität der legendären ZDF-Weihnachtsvierteiler mit deren generationsübergreifendem, soz


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