"Große Vorfreude auf die Korrespondentenarbeit": "taz"-Chefredakteurin Ines Pohl geht zur Deutschen Welle

03.07.2015
 

Ines Pohl verlässt die Tageszeitung "taz", bei der sie seit 2009 als Chefredakteurin arbeitet. Pohl wechselt zur Deutschen Welle (DW). Ende 2015 wird sie das Korrespondenten-Team im DW-Studio Washington verstärken. Ines Pohl: "Natürlich gibt es in Deutschland keine andere Zeitung, für die ich lieber arbeiten würde, als für die 'taz'.

Ines Pohl verlässt die Tageszeitung "taz", bei der sie seit 2009 als Chefredakteurin arbeitet. Pohl wechselt zur Deutschen Welle (DW). Ende 2015 wird sie das Team im DW-Studio Washington verstärken.

Ines Pohl: "Natürlich gibt es in Deutschland keine andere Zeitung, für die ich lieber arbeiten würde, als für die 'taz'. Aber nach sechs Jahren als 'taz'-Chefin wird es Zeit für etwas Neues und ich freue mich sehr, wieder als Korrespondentin zu arbeiten und für die DW nach Washington zu gehen."

Pohl: "Reizvolle Aufgabe"

Pohl ist Kennerin der politischen Landschaft in Amerika. Sie ist ehemalige Stipendiatin der Nieman Foundation for Journalism und hat während ihrer publizistischen Karriere entscheidende Entwicklungen in den USA kritisch begleitet. Pohl: "Die Deutsche Welle steht wie keine andere deutsche Rundfunkanstalt für Internationalität, Innovation und den weltweiten Einsatz für die Pressefreiheit. Und die Möglichkeit, bei der DW Journalismus in seiner ganzen digitalen und interaktiven Bandbreite zu machen, ist für mich reizvoll."

Limbourg: "Pohl passt sehr gut in unser Team"

Auch DW-Intendant Peter Limbourg freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: Pohl sei eine herausragende Journalistin, die sehr gut in unser Team passe. "Ihre Arbeit steht für die Werte, die den Journalismus in der Deutschen Welle ausmachen.

"Echter Zugewinn für den kommenden Wahlkampf in den USA"

Programmdirektorin Gerda Meuer blickt schon voraus: "[Pohls] Wechsel zur DW ist ein echter Zugewinn und wird unsere USA-Berichterstattung gerade im kommenden Wahlkampf stärken." 

Im multimedialen Studio Washington der Deutschen Welle arbeiten drei Korrespondenten unter der Leitung von Miodrag Soric.

Ines Pohl (Jahrgang 1967) ist seit Juli 2009 Chefredakteurin der "taz". Bevor sie als politische Korrespondentin für die Mediengruppe Ippen in Berlin arbeitete, leitete sie das politische Ressort der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen". Den Weg in den Journalismus fand sie nach dem Studium der Skandinavistik und Germanistik an der Univeristät Göttingen über die freie Mitarbeit bei Radio ffn und diversen Lokalzeitungen.

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Kopf
Tizia Koese

Tizia Koese

Buch-Autorin/freie Journalistin
freie Autorin

04.07.2015
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Hoffe, dass sie weiterhin ab und an im deutschen TV in Gesprächskreisen sitzen und reden wird -- weil sie klar analysiert und trotz Gegenwind ihre Meinung stark vertritt.


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