"Es ist schön, nach Hause zu kommen": Georg Löwisch wird Chefredakteur der "taz"

09.07.2015
 

Georg Löwisch (41) wird Chefredakteur der "taz". Der Vorstand hat ihn dazu berufen. Löwisch wird sein Amt Mitte September antreten. Seit 2012 ist er Textchef des Debattenmagazins "Cicero".

Georg Löwisch (41) wird Chefredakteur der "taz". Der Vorstand hat ihn dazu berufen. Löwisch wird sein Amt Mitte September antreten. Die bisherige Doppelspitze in der Chefredaktion der "taz" aus Ines Pohl und Andreas Rüttenauer wendet sich künftig anderen Aufgaben zu.

Löwisch ist seit 2012 Textchef des Debattenmagazins "Cicero" (kress.de berichtete). Ihn verbindet aber eine lange Geschichte mit der "taz": Er hatte dort schon 1998 volontiert und wurde 2001 nach seinem Studium in Leipzig Redakteur der Reportageseite. Später arbeitete er als Inlandsreporter. Von 2009 an war er Ressortleiter der neu gegründeten "sonntaz".

"Es ist schön, nach Hause zu kommen. Die 'taz' ist die Zeitung der Zukunft", sagte Georg Löwisch. "Und sie ist die stärkste Stimme der demokratischen Gegenöffentlichkeit in Deutschland. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass es so bleibt."

Rüttenauer leitet neue "taz"-Zukunftswerkstatt

Die bisherige Doppelspitze in der Chefredaktion der taz wendet sich künftig anderen Aufgaben zu: Ines Pohl wird als Korrespondentin der Deutschen Welle aus Washington berichten (kress.de berichtete). Andreas Rüttenauer soll der Redaktion als Autor und Leiter einer neu zu gründenden Zukunftswerkstatt erhalten. "Die Werkstatt ist ein Projekt, das Impulse setzen soll, ein Möglichmacher sein soll", sagt Rüttenauer. "Eine Ideenschmiede über den Tag hinaus und eine Werkstatt des 'taz'-Journalismus."

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