Wenn Walter Huber in Ruhestand geht: Isabel De Paoli leitet Merck-Konzernkommunikation

31.07.2015
 

Isabel De Paoli (40) wird zum 9. März 2016 Leiterin der Konzernkommunikation von Merck. Damit verantwortet sie die weltweite Kommunikation. Ihr Vorgänger Walter Huber wird sich kurz nach Vollendung seines 60. Lebensjahres am 8. März 2016 in den Ruhestand verabschieden. Paoli ist derzeit Leiterin der Konzernfunktion Group Strategy beim Pharmariesen.

Isabel De Paoli (40) wird zum 9. März 2016 Leiterin der Konzernkommunikation von Merck. Damit verantwortet sie die weltweite Kommunikation. Ihr Vorgänger Walter Huber wird sich kurz nach Vollendung seines 60. Lebensjahres mit der Bilanz-Pressekonferenz am 8. März 2016 in den Ruhestand verabschieden.

Paoli ist derzeit Leiterin der Konzernfunktion Group Strategy beim Pharmariesen. Die Verantwortung für den Strategiebereich, der seit Beginn des Jahres auch die Konzernorganisation umfasst, übergibt sie zum 1. August 2015 an Heiko Schön (36) und wird sich in der Folgezeit in ihr neues Aufgabengebiet einarbeiten.

"Mit Walter Huber geht ein hervorragender Kommunikator. Innerhalb und außerhalb des Unternehmens werden seine Fachkompetenz, sein kluger und ausgewogener Rat sowie seine hohe Loyalität sehr geschätzt. Huber hat wesentliche Beiträge zur Neuausrichtung des Unternehmens in den vergangenen Jahren geleistet", so der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Karl-Ludwig Kley, der 2007 als CEO zu Merck kam.

Walter Huber war fast 18 Jahre Konzernkommunikations-Chef

Huber verantwortete ab 1991 zunächst die Bereiche Gesundheitspolitik und Public Affairs bevor er 1998 die Leitung der Konzernkommunikation übernahm. Unter anderem war er Vorsitzender des Ausschusses Kommunikation des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) sowie des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA).

Mit Blick auf die Nachfolgeregelungen sagte Kley: "Ich freue mich, dass wir diese wichtigen Bereiche mit Managern aus unseren Reihen besetzen konnten."

Isabel De Paoli ist seit August 2006 bei Merck, zunächst in der Geschäftsentwicklung Chemie. Anschließend leitete sie die Strategieentwicklung für das Onkologie-Geschäft und verantwortet seit Januar 2012 die strategische Unternehmensplanung. Nach ihrem Ingenieurstudium in Brasilien und Hamburg begann sie ihre Laufbahn als Beraterin bei der Boston Consulting Group und arbeitete anschließend als Private Equity Manager bei Permira. Die künftige Kommunikationschefin von Merck besitzt die brasilianische und italienische Staatsbürgerschaft.

Heiko Schön wirkt seit 2005 bei Merck und hatte im Finanzbereich verschiedene Funktionen mit wachsender Verantwortung inne, bevor er 2012 in den Bereich Konzernstrategie wechselte. Er begleitete bereits strategische Projekte wie beispielsweise den Verkauf der Generika-Sparte, die Integrationen von Serono und Millipore oder das Transformations- und Wachstumsprogramm "Fit für 2018". Der neue Strategiechef studierte internationale Betriebswirtschaftslehre, erwarb einen Executive MBA und promovierte zum Thema M&A und Allianzen.

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