Neues Magazin "Selfmade Living": Hamburger "Landlust" für Männer

 

Wie stellt man aus trockenen Ästen Wandschmuck her und streicht die Tapete im Beton-Look? Oder wie werden aus natürlichen Rohstoffen Farben hergestellt? Fragen auf diese Antworten finden sich auf den 132 Seiten der Erstausgabe von "Selfmade Living". Im Mai erschien das Magazin mit einer Startauflage zum ersten Mal, am 19. August wird die Nummer zwei bundesweit am Kiosk zu haben sein.

Wie stellt man aus trockenen Ästen Wandschmuck her und streicht die Tapete im Beton-Look? Oder wie werden aus natürlichen Rohstoffen Farben hergestellt? Fragen auf diese Antworten finden sich auf den 132 Seiten der Erstausgabe von "Selfmade Living". Im Mai erschien das Magazin mit einer Startauflage zum ersten Mal, am 19. August wird die Nummer zwei bundesweit am Kiosk zu haben sein.

"Selfmade Living" ist ein gemeinsames Projekt von Magazinmacher Jörn Lindemann und Frank Zeidler-Kanter. Für das Magazin haben sie einen eigenen Verlag gegründet. Zeidler-Kanter und Lindemann waren lange Redakteure beim Magazin "Selber machen" (Chefredakteur: Stefan Rippler; Verlag: GeraNova Bruckmann). 18 Jahre lang arbeitete Lindemann zuletzt als stellvertretender Chefredakteur für das Heimwerker-Magazin, Zeidler-Kanter, geschäftsführender Redakteur, brachte es auf 16 Jahre.

Eine "Landlust" für Männer

"Selfmade Living" merkt man die Do-it-yourself-Erfahrung seiner beiden Chefredakteure an: Neben üppig bebilderten Reportagestrecken gibt es zahlreiche Tipps für alle, die gerne werkeln. Einen Meisterbrief braucht es jedoch nicht, wenn man die Ideen aus dem Heft in den eigenen vier Wänden Wirklichkeit werden lassen will: "Selfmade Living", sagt Frank Zeidler-Kanter, "richtet sich nicht an Leser, die nachts die Bohrmaschine auf dem Nachttisch liegen haben. Wir wollten ein Magazin machen, das über hartes Do it yourself hinaus geht: Eine 'Landlust' für Männer, mit Reportagen, Wohnideen und Anleitungen zum Handwerken."

Dass der Weg, den die beiden gewählt haben, nicht einfach wird, war für sie keine Überraschung: "Wir wussten, dass es schwierig wird, aber alles selbst zu bestimmen, hat einen hohen Wert. So können wir schnell handeln und spontan entscheiden, wofür wir Geld ausgeben oder es besser sein lassen."

Kosten angeblich schon mit der Erstausgabe gedeckt

Schon das erste Heft habe seine Kosten eingespielt, sagt Zeidler-Kanter. Beide haben durch langjähriger ihre Erfahrung Kontakte. So was ist nützlich, zumal die Zahl der werbenden Firmen eher überschaubar ist.

Wenn das zweite Heft nun in wenigen Tagen auf den Markt kommt, haben Lindemann und Zeidler-Kanter den Preis von 4,80 auf 3,90 Euro gesenkt. Die Einstiegshürde für den Kauf des Heftes soll nicht zu hoch sein. Auch nicht für Leute, die nicht ihre Bohrmaschine auf dem Nachttisch liegen haben.

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