Change-Prozess bei den "Kieler Nachrichten": Wie Sven Fricke im Eiltempo das Medienhaus neu aufstellte

 

Modernisierung der "Kieler Nachrichten", Relaunch von "kn-online.de", Bau eines crossmedialen Newsrooms und Schaffung einer neuen Unternehmenskultur - die To-Do-Liste von Sven Fricke und seinem Führungskreis hatte es in sich. Der Geschäftsführer der Kieler Zeitung Verlags- und Druckerei KG-GmbH & Co. hat im Eiltempo das schleswig-holsteinische Medienhaus neu aufgestellt.

Modernisierung der "Kieler Nachrichten", Relaunch von "kn-online.de", Bau eines crossmedialen Newsrooms und Schaffung einer neuen Unternehmenskultur - die To-Do-Liste von Sven Fricke und seinem Führungsteam hatte es in sich. Der Geschäftsführer der Kieler Zeitung Verlags- und Druckerei KG-GmbH & Co. hat im Eiltempo das schleswig-holsteinische Medienhaus neu aufgestellt. Der aktuelle kressreport 15.15 (ET: 21. August) beleuchtet detailliert auf acht Seiten, wie die Großbaustelle an der Förde innerhalb von zwei Jahren bewältigt wurde.

Fricke war von Anfang an daran gelegen, alle Abteilungen in den umfassenden Prozess einzubinden. Er brachte die Führungskräfte (u.a. Chefredaktion, Marketing & Vertrieb, Verkauf, Digitale Medien, IT) an einen Tisch, um Marken- und Unternehmenswerte zu definieren, die das Haus auf eine neue, digital ausgerichtete Basis stellten. Anschließend wurde die gesamte Belegschaft eingebunden. "Es ist eine große Herausforderung, die Mitarbeiter bei solch einem Wandel mitzunehmen", sagt Fricke. "Keine Führungsriege kann solch ein Projekt alleine stemmen. Sie können die schönsten Ideen haben. Doch wenn diese nicht alle mittragen, ist es ein Rohrkrepierer."

1 Mio für den Bau eines crossmedialen Newsrooms

Der Gesamtprozess kostete einen sechsstelligen Betrag plus ca. 1 Mio. Euro für den Bau des Newsrooms - und auch eine Menge Nerven, wie die Beteiligten gegenüber dem kressreport mitteilen. Das Lob der Leser als Reaktion auf den Online-Relaunch und das Redesign der Zeitung lindere die große Anstrengung eines jeden Mitarbeiters, wie Fricke sagt. Und auch die Zahlen spiegeln wider, dass sich jede einzelne "Baustelle" auszahle: "Wir haben im Juni bei den Visits um fast 5%, bei den PIs um fast 12% zugelegt. Langfristig ist eine Steigerung von 40% das Ziel", so Fricke.

Der kressreport ist mit den Projektbeteiligten die einzelnen "Baustellen" des Verlages abgegangen. Welche Maßnahmen im Einzelnen ergriffen wurden und wie Auftraggeber und Dienstleister das Ergebnis des Change-Prozesses bewerten, 
lesen Sie in der aktuellen Ausgabe, die am Freitag, den 21. August, erscheint. Zum Abo oder Probeheft geht's hier entlang

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