Philipp Welte ordnet Burda Life neu: Reinhold G. Hubert gibt Geschäftsführung ab

28.09.2015
 

Reinhold G. Hubert (62) steigt zum Jahresende 2015 aus aus dem operativen Management im nationalen Mediengeschäft von Hubert Burda Media aus. Philipp Welte, als Vorstand verantwortlich für die nationalen Medienmarken bei Burda, wird den Gesamtbereich künftig in zwei Einheiten organisieren:

Reinhold G. Hubert (62) steigt zum Jahresende 2015 aus aus dem operativen Management im nationalen Mediengeschäft von Hubert Burda Media aus. Er bleibt Vorstand Philipp Welte aber in einzelnen Projekten als Berater erhalten. Hubert habe für sich den Entschluss gefasst, mehr Zeit für die Verwirklichung seiner persönlichen Lebensziele zu gewinnen, heißt es bei Burda.

Zwei Mediengruppen entstehen

Philipp Welte, als Vorstand verantwortlich für die nationalen Medienmarken bei Burda, wird den Gesamtbereich künftig in zwei Einheiten organisieren: BurdaHome bündelt die Lebenswelten Food (z. B. "Meine Familie & ich") und Living (z. B. "Mein schöner Garten"); BurdaLife umfasst die Themenfelder Entertainment (z. B. "Freizeit Revue") und Women (z. B. "Lisa").

Kay Labinsky und Frank-J. Ohlhorst übernehmen Leitung

Die Geschäftsführung von BurdaHome übernimmt ab dem 1. Dezember Frank-J. Ohlhorst (55). Kay Labinsky (54) wechselt zum selben Datum von Klambt zurück zu Burda und übernimmt die Geschäftsführung von BurdaLife. Außerdem koordiniert er im Auftrag von Philipp Welte die übergreifende Vertriebsstrategie im Bereich der nationalen Medienmarken des Konzerns.

Frank-J. Ohlhorst kam 1995 nach Stationen im Handel, in der Industrie und in der Wirtschaftspresse als Verlagsleiter zu Burda, seit 2002 ist er Geschäftsführer an der Seite von Reinhold G. Hubert.

Kay Labinsky arbeitete von 1999 bis 2007 bereits mit Reinhold G. Hubert und Frank-J. Ohlhorst zusammen, als Verlagsleiter und später als Geschäftsführer. Bevor er damals zu Burda gekommen ist, war Labinsky für den Heinrich-Bauer-Verlag (1985-1997) und für den Spiegel-Verlag (1998-1999) in verschiedenen leitenden Funktionen im In- und Ausland tätig gewesen. Seit 2007 verantwortet er für die Mediengruppe Klambt als Konzerngeschäftsführer an der Seite der Verleger alle Zeitschriften und digitalen Aktivitäten des Unternehmens. Er startete in Deutschland unter anderem Magazine wie "Grazia" und "Ok!" und baute die Klambt-Standorte in Hamburg und Berlin auf.

Hubert hat von Offenburg aus eine goldene Ära geprägt

In den vergangenen 21 Jahren wuchs das von Reinhold G. Hubert verantwortete Titelportfolio von sieben periodisch erscheinenden Zeitschriften auf 57 - alle unter dem Dach von BurdaLife. 1994 war er vom Bauer-Verlag zu Burda gewechselt und hatte als Geschäftsführer noch im gleichen Jahr die Medienmarke Lisa gegründet - viele weitere Innovationen sollten folgen. Ab 1996 führte er zudem den Aenne Burda Verlag und restrukturierte ihn. 1998 übernahm er zusätzlich die Leitung des Senator Burda Verlag und führte diesen 1999 mit dem MFI Verlag zusammen.

"Ich bedanke mich bei Dr. Hubert Burda und bei allen Kollegen"

Reinhold G. Hubert: "Burda ist Teil meines Lebens und wird es immer bleiben. Nirgends habe ich eine so fruchtbare Mixtur aus Bodenständigkeit und Fortschrittlichkeit kennengelernt. Ich durfte mit der Digitalisierung die spannendste Phase der Mediengeschichte bei einem der Taktgeber in Deutschland mitgestalten und die Transformation von einem Verlagshaus zu einem multimedialen und weltweit operierenden Konzern begleiten. Ich bedanke mich bei Dr. Hubert Burda und bei allen Kollegen, vom Vorstand bis zu jedem Auszubildenden, die meine Zeit hier so einzigartig gemacht haben."

Philipp Welte würdigt Hubert als einer der besten Blattmacher und Produktentwickler unserer Industrie, der bei Burda eine goldene Ära des Magazinverlegens geprägt habe: "Was ihn auszeichnet, ist die große Empathie, mit der er Menschen innerhalb des Unternehmens führt, sein feines Gespür für die sich immer schneller ändernden Wünsche der Konsumenten und seine tiefe Liebe zum journalistischen Handwerk. Der Konzern und die Mitarbeiter sind ihm dankbar für seine außergewöhnlichen Verdienste um Gegenwart und Zukunft des Unternehmens."

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