Matthias Dang über die Zukunft des Fernsehens: "Am Ende zahlt immer der Zuschauer"

 

Matthias Dang, Chef des RTL-Vermarkters IP Deutschland hat eine klare Vorstellung davon, wie TV in zehn Jahren aussehen wird – und wer es finanziert: "Am Ende zahlt immer der Zuschauer oder Nutzer – mal mittelbar, weil er als potenzieller Konsument die Werbung sieht, für die der Markenartikler zahlt, mal unmittelbar, weil er sein Medienangebot beim Kabelnetzbetreiber 'kauft' oder ein Abo bezahlt." Bleibt also alles beim Alten?

Matthias Dang, Chef des RTL-Vermarkters IP Deutschland hat eine klare Vorstellung davon, wie TV in zehn Jahren aussehen wird – und wer es finanziert: "Am Ende zahlt immer der Zuschauer oder Nutzer – mal mittelbar, weil er als potenzieller Konsument die Werbung sieht, für die der Markenartikler zahlt, mal unmittelbar, weil er sein Medienangebot beim Kabelnetzbetreiber 'kauft' oder ein Abo bezahlt." Bleibt also alles beim Alten? Wie und wo werden wir in zehn Jahren fernsehen? Wie wird das Programm zum Zuschauer kommen – und: wer bezahlt es?

Für sein Sonderheft "Bewegtbild" (ET: 16.10.) hat der kressreport Verantwortliche in TV-Sendern und von Vermarktern, Produzenten, Netzphilosophen und Moderatoren gefragt, wie das Fernsehen der Zukunft aussehen wird. Trendforscher Andreas Steinle meint: "In zehn Jahren werden wir gar nicht mehr 'fernsehen'. Und zwar weil der Begriff dann aus dem Sprachschatz verschwunden ist wie heute die Lang-spielplatte." Filme, Shows und Serien werden dann natürlich immer noch geschaut, aber über Tablet, Smartphone, Uhr oder Sonnenbrille, prognostiziert Steinle.

Welche Szenarien u.a. Daniel Bröckerhoff (ZDF), Jens-Uwe Bornemann (UFA), Elke Walthelm (Sky) und Thomas Wagner (SevenOne Media) vom TV in zehn Jahren entwerfen, lesen Sie im Sonderheft "Bewegtbild", das der kressreport-Ausgabe 19.15 beiliegt, die am 16. Oktober erscheint. Das Sonderheft gibt es auch als kostenloses E-Paper und kann hier auf kress.de heruntergeladen werden.

Weitere Themen sind:

  • Regionale TV-Werbung: Warum nach ersten Versuchen wieder alles auf der Kippe steht
  • Neue Werbeformate: Mit welchen Ads die Vermarkter Nutzer fesseln wollen

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