Eventfilm lockt nur 12,2% der Werberelevanten an: RTL-"Starfighter" bleibt gegen "The Voice" am Boden

 

Autsch, das schmerzt RTL-Chef Frank Hoffmann: Der große Eventfilm des Jahres erreichte nicht die erhoffte Flughöhe. "Starfighter", dessen geplante Erst-Ausstrahlung im April wegen der Germanwings-Tragödie kurzfristig verschoben werden musste, hob am Donnerstagabend mit nur 3,28 Mio Gesamtzuschauern ab und blieb damit deutlich hinter dem ZDF-Tagessieger "Die Bergretter" (5,11 Mio) und dem stark geschwächten ARD-"Bambi" (3,58 Mio). 

Autsch, das schmerzt RTL-Chef Frank Hoffmann: Der große Eventfilm des Jahres erreichte nicht die erhoffte Flughöhe. "Starfighter", dessen geplante Erst-Ausstrahlung im April wegen der Germanwings-Tragödie kurzfristig verschoben werden musste, hob am Donnerstagabend mit nur 3,28 Mio Gesamtzuschauern ab und blieb damit deutlich hinter dem ZDF-Tagessieger "Die Bergretter" (5,11 Mio) und dem stark geschwächten ARD-"Bambi" (3,58 Mio). 

Auch die angedockte Dokumentation "Mein Mann war Nummer 57" mit Peter Kloeppel fand im Anschluss nur 2,14 Mio Interessierte und blieb somit ebenfalls im Mittelmaß. 

"Bambi" verliert fast eine Mio Fans

Dabei wäre zumindest die ARD-"Bunte"-Gala zu schlagen gewesen: Die diesjährige "Bambi"-Verleihung rutschte wieder weit unter die 4-Mio-Zuschauermarke. Im Vorjahr hatten sich noch 4,46 Mio Zuschauer für den etwas beliebig ausgewählten Preisregen erwärmt. Ganz so schlimm wie im Frustjahr 2012 mit nur 2,61 Mio Zuschauern lief's aber nicht. 

An "The Voice" führt bei den Jüngeren kein Weg vorbei

Bei den sogenannten Werberelevanten war "The Voice of Germany", diesmal wieder bei ProSieben, uneinholbar: 2,13 Mio Fans zwischen 14 und 49 Jahren blieben am Donnerstag das Maß aller Dinge - bei einem starken Marktanteil von 20,3%.

Den "Starfighter"-Film wollten nur 1,26 Mio Jüngere sehen (12,2%). Kurioserweise kam die passende Doku danach wegen der späten Start-Uhrzeit um 22:45 Uhr mit 14,2% sogar auf einen höheren Schnitt.

Verrückte Insel-Welt: "Wild Island" schnellt wieder auf Top-Marktanteil

Erfreulich für ProSieben: Dank des "Voice"-Schubs am Hautabend setzte sich die ziemlich aufregende Achternbahnfahrt der "Wild Island"-Quoten fort. Mit 1,21 Mio Werberelevanten und einem Power-Marktanteil von 15,3% kann der Sender wieder hoch zufrieden sein. Zum Vergleich: Am Mittwoch kam die Schweinejagd nicht über schockierend schwache 8,5% Marktanteil hinaus.

Angesichts der harten Konkurrenz blieben für Sat.1 und die "Criminal Minds"-Folgen nur sehr ernüchternde Werte (8,9%, danach 8,7%) übrig. "Crossing Lines" versagte später vollständig (6,7%).

ZDF-Bergrettung bleibt ein reiferes Abenteuer

In der Gunst der Jüngeren schnitt der "Bambi" mit 790.000 14- bis 49-jährigen Fans (7,9%) knapp besser als der Vox-"Transporter 3" (770.000, 7,2%), aber deutlich attraktiver als die ZDF-"Bergretter" (700.000, 6,6%) ab. 

Bei den RTL II-"Kochprofis" blieb schließlich die Küche kalt (5,0%), während kabel eins mit der Bud-Spencer-Terence-Hill-Klopperei "Zwei wie Pech und Schwefel" wenigstens simple Vergnügungen bot (5,4%).

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