MDR-Landesfunkhaus Thüringen: Radiomanager Boris Lochthofen wird Direktor

30.11.2015
 

Boris Lochthofen (40) wird Anfang 2016 Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen in Erfurt. Der MDR-Rundfunkrat hat dem Personalvorschlag von Intendantin Karola Wille in seiner jüngsten Sitzung in Leipzig zugestimmt. Lochthofen folgt in der Leitung des Landesfunkhauses Werner Dieste nach, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende im Einvernehmen mit dem MDR verlassen hat.

Boris Lochthofen (40) wird Anfang 2016 Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen in Erfurt. Der MDR-Rundfunkrat hat dem Personalvorschlag von Intendantin Karola Wille in seiner jüngsten Sitzung in Leipzig zugestimmt.  Lochthofen folgt in der Leitung des Landesfunkhauses Werner Dieste nach, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende im Einvernehmen mit dem MDR verlassen hat.

MDR-Intendantin Karola Wille begründete ihre Empfehlung mit den ausgewiesenen Managerqualitäten des neuen Direktors. Lochthofen besitze einschlägige Erfahrung bei der innovativen Weiterentwicklung von Radioangeboten sowie dem Ausbau des Bewegtbildbereichs und dem Vorantreiben trimedialer Entwicklungen. Bei der Erschließung digitaler Verbreitungswege und der Gewinnung neuer Nutzer in den neuen Märkten habe er Maßstäbe gesetzt.

Boris Lochthofen wurde 1975 in Rodewisch/Vogtland geboren und wuchs in Erfurt auf. Nach seinem Magisterabschluss in den Fächern Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Politikwissenschaften an der Universität Leipzig und freier journalistischer Tätigkeit trat er 2006 in das Radiounternehmen Regiocast in Leipzig ein. Über mehrere Stationen in verantwortlichen Positionen stieg er in den Folgejahren auf und ist seit 2014 Mitglied der Geschäftsleitung der Regiocast GmbH & Co. KG und führt die sächsischen Beteiligungen Radio PSR und R.SA als Geschäftsführer.

Hintergrund: Am 1. Januar 2016 stellen sich Redaktionen und Produktionsbereiche des Mitteldeutschen Rundfunks im Rahmen des Veränderungsprozesses "MDR 2017" neu auf. Ziel ist eine konsequente multimediale Arbeitsweise bei der Erstellung der MDR-Angebote. Die Regionalangebote der Landesfunkhäuser mit ihrer Nähe zu den Menschen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt hätten in diesem Konzept für die Drei-Länder-Anstalt eine Schlüsselrolle, so die Intenandtin Karola Wille.

Ihre Kommentare
Kopf
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Inhalt konnte nicht geladen werden.