Jill Soloway im Interview: Die "Transparent"-Erfinderin über Amazons Mut

 

Mit "Transparent", ausgezeichnet für den Golden Globe als Beste Serie Komödie/Musical, gelang es Jill Soloway, Amazon Prime auf die Landkarte für ambitionierte Fernsehproduzenten und Streaming-Anbieter zu setzen. Im Interview mit kress.de erzählt die Serien-Erfinderin, wie sie ihr Konzept bei Comedy-Chef Joe Lewis durchsetzen konnte, welche Sorgen sie wegen ihres Amazon-Vertrags umtrieben und warum sie auf einen Gastauftritt von Amazon-Regisseur Woody Allen in ihrer Serie hofft.

Die zweite "Transparent"-Staffel, die das Tempo deutlich anziehen und in vielerlei Hinsicht noch mutiger werden möchte, startet bei Amazon Prime weltweit am 11. Dezember. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich weiterhin der von Jeffrey Tambour, ebenfalls mit einem Golden Globe als bester Seriendarsteller ausgezeichnet, der sich in der ersten Staffel dazu durchgerungen hatte, sein altes Leben als "Mort" hinter sich zu lassen und sich zu seinem Leben als "Maura" entschloss. Es ist die erste Transgender-Familien-Komödienserie der Welt.

kress.deHerr Lewis, mit "Transparent" ist es Ihnen gelungen, Amazon als TV-Haus auf die Landkarte zu setzen. Hätten Sie jemals gedacht, dass Ihnen das so schnell gelingen würde?

Joe Lewis: Wir stehen immer noch am Anfang. Aber die Entwicklung lief schneller, als wir das gehofft hatten. Ich war der erste Mitarbeiter, der für das TV-Geschäft angeheuert hatte – vor dreieinhalb Jahren.

kress.deDie wahre Nummer eins also?

Joe Lewis: So in etwa. Filmleute hatten damals Interviews mit mir geführt, weil es noch niemand anderen gab. Unser Büro lag oberhalb von einer Saft-Bar in einem Einkaufszentrum in einem der weniger vornehmen Viertel von Los Angeles. Es ist großartig, dass sich das schnell verbessert hat. Und den Golden Globe zu gewinnen, war natürlich eine großartige Bestätigung. In meiner ersten Woche bei Amazon machte ich mir eine kleine Liste, was wir eigentlich in Angriff nehmen sollten und für was ich meine Augen aufhalten wollte. Drei Jahre später schaue ich mich immer noch für dieselbe Art von Sendungen um. Wir gehen Risiken ein, die wir uns gut überlegen. Offensichtlich lagen wir mit dem, was wir machen wollten, nicht ganz falsch. Aber natürlich wollen wir jetzt wachsen und unsere Fühler weiter ausstrecken.

kress.de: "Transparent" hat Ihnen sicher viele Türen geöffnet. Sie hätten aber auch auf Nummer sicher gehen können – etwa mit eher Erwartbaren wie etwa den üblichen Krimiserien.

Joe Lewis: Wir haben ja mit ein paar Serien wie der Comedy "Alpha House" mit John Goodman über amerikanische Senatoren angefangen. Viele von diesen ersten Serien waren gut, aber keine erlebte einen derartigen Durchbruch wie „Transparent“. Man muss seine Versuche machen – und so nach und nach großartige Künstler anlocken. Jetzt haben wir sogar Woody Allen an Bord, dessen erste Fernsehserie im nächsten Jahr herauskommen wird. Es wird immer einen weiteren Berg geben, den wir besteigen wollen. Damals haben wir gar nicht lange darüber diskutiert, wie riskant das Experiment mit „Transparent“ werden könnte. Aus unsere Sicht sprach damals dafür, dass die Serie einen erfahrenen Showrunner hatte und eine unglaubliche Film-Regisseurin, die sehr leidenschaftlich für ihre Ideen einstand.

kress.deJill Soloway, Ihr Kompliment.

Joe Lewis: All diese Eigenschaften in einer Person! Das ist eine echte Seltenheit. Deswegen hat es sich keineswegs riskant für mich angefühlt.

"Natürlich gibt's viele Anrufe"

kress.deSteht Ihr Telefon jetzt überhaupt noch still – mit Produzenten, die sie für neue TV-Ideen gewinnen wollen?

Joe Lewis: Ich hab ein großes, sehr aufgewecktes Team, mit dem ich bei Amazon arbeite. Natürlich gibt’s viele Anrufe. In den ersten zwei Jahren muss man erst mal die Prozesse etablieren. Jetzt sind wir soweit und werden im nächsten Jahr mit gleich mehreren tollen Serien auf Sendung gehen. Und wir werden das nächste "Transparent" finden.

kress.deHat sich denn für Sie schon ein Muster etabliert, wie Sie an neue Ideen kommen? Sind es in der Regel Vorschläge von außen oder geben Sie selbst Stoffe in Auftrag?

Joe Lewis: Sowohl als auch. "Transparent" basiert auf einem Drehbuch, das Jill geschrieben hatte. In anderen Fällen kauften wir die Buchrechte und setzten selbst Drehbuchautoren darauf an. In dieser Hinsicht funktionieren wir ganz ähnlich wie ein klassisches Fernseh-Haus – auch wenn das, wonach wir Ausschau halten, vielleicht ein wenig anders aussieht.

"Wir sind in der Lage, flexible Deals abzuschließen"

kress.deWas war dann das Erfolgsrezept für "Transparent"?

Joe Lewis: Wir sind durchaus offen für das Risiko und ungewöhnliche Ideen. Und wir sind in der Lage, flexible Deals abzuschließen – und erst einmal bescheiden gegenüber den Produzenten aufzutreten. Wir hätten aus "Transparent" möglicherweise keine komplette Serie daraus gemacht. Jill hätte den Stoff jederzeit wieder zurückhaben können, um daraus einen Spielfilm zu drehen.

kress.deFrau Solloway, was war denn das Best-Case-Szenario, als Sie „Transparent“ an Amazon herantrugen?

Jill Soloway: Mein Agent riet mit, dass ich versuchen sollte, daraus etwas zu machen, was „Mad Men“ für AMC geleistet hatte. Das war das Ziel, das ich mir setzen musste – auch wenn es vollkommen absurd klang. Es gab ja damals noch kaum etwas, was wirklich bei Amazon zu sehen war. Viele meine Kollegen gratulierten mir damals spöttisch zu meiner "Webserie". Jeder tat so, als ob ich was für YouTube drehen würde. Auf meinem iPhone.

Aus "Transparent" hätte auch ein Kinofilm werden können

kress.deWoher nahmen Sie denn dann das Vertrauen, sich auf Amazon als Produktionspartner einzulassen?

Jill Soloway: Es war ein wenig unheimlich. Aber bei all den anderen Stellen, wo ich "Transparent" hätte anbieten könnten, gab es einen Grund, warum ich dort nicht aufkreuzen konnte. Showtime winkte ab. HBO hätte es entwickelt, wollte aber gar nicht garantieren. Jedes andere Network, an das ich mich wandte, wollte keine definitive Zusage geben. Joe sicherte mir zu, dass ich den Stoff wieder zurückbekommen könnte, falls sie "Transparent" drehen, aber dann aus irgendeinem Grund doch nicht ausstrahlen wollten. Das waren meine Alternativen: Also dachte ich, ich drehe eben mal 30 Minuten für Amazon. Und wenn sie das nicht ausstrahlen wollen, kann ich mich damit wenigstens genug Geld auftreiben, um einen "Transparent"-Kinofilm daraus zu machen.

Joe Lewis: Den Piloten hätten wir aber auf jeden Fall auf Sendung gebracht. Die Leute hätten "Transparent" zu sehen bekommen.

kress.deDarüber, wie Amazon arbeitet, gibt es ja viele Gerüchte. Wie groß waren denn Ihre kreativen Bedenken? Hatten Sie keine Sorge, dass man über Ihr Werk einfach ein paar Algorithmen laufen lassen würde, um sie massentauglich zu glätten?

Jill Soloway: Darüber machte ich mir keine Gedanken. Nur einmal schoss mir das Schockszenario durch den Kopf, dass die Zuschauer in einem bestimmten Serien-Moment einen Knopf drücken könnten – um gleich beim Zuschauen Sachen aus der Serie kaufen zu können. Was, wenn man sich während der Barbecue-Szene selbst ein Barbecue liefern lassen könnte? Ein Horrorvorstellung!

Joe Lewis: Das hätten wir nie auch nur angedacht.

Angst vor Amazon-Bestellhinweisen mitten im Fernsehbild

kress.dePlötzlich machte ich mir große Sorgen, dass ich in meinem Vertrag nicht Pop-up-Clicks verwehrt hatte.

Joe Lewis: Es gibt doch nichts Schlimmeres, als die Illusion komplett zu zerstören und mitten in einer Geschichte, die im Moment des Zusehens real ist, mit einem Verkaufsangebot um die Ecke zu kommen.

Jill Soloway: Allerdings machen sie das immer öfter. Ich hab das erst kürzlich von einem Showrunner von CBS gehört, als mitten im romantischsten Moment von "Dancing with the Stars" unten eine Verkaufseinblendung für fürchterliche Rosinen zu sehen war. Ich fühle mich auf Amazon gut geschützt. Werbe-Unterbrechungen gibt es überhaupt nicht.

kress.deWäre das denn keine Idee, das Make-over-Set von Maura anzubieten? Inklusive Hippie-Kaftan?

Joe Lewis: (lacht) Wo denken Sie hin? Warum es mir geht, ist die Leute so tief es geht, in die Fiktion zu ziehen. Trotzdem: Das Ziel unser großartigen Fernsehsendungen ist es, so viele Leute wie möglich als Abonnenten von Amazon Prime zu gewinnen. Wir bieten ihren einen guten Service, zu guten Preisen und mit großartiger Kunst. Aber wir wollen Sie doch nicht künstlich wieder aus der Illusion der Shows herausreißen.

Jill Soloway: Sie wollen den Kaftan kaufen? Geht leider nicht. Aber die Leute sollten die Musik aus der Serie kaufen können.

Joe Lewis: Können sie. Sie gibt’s umsonst – mit Amazon Music.

"Von Amazon höre ich nichts"

kress.deAls Filmemacherin gibt Ihnen der Zuspruch des Publikums – etwa durch gute Quoten – Rückenwind. Aber Sie wollen den Kreativprozess doch vermutlich nicht durch Big Data überanalaysieren, oder?

Jill Soloway: Wenn ich mich umsehe, habe ich bei Amazon mehr kreative Freiräume als jeder andere, den ich aus dem Serien- und Kinogeschäft kenne. Ich kann hier wirklich die Sachen machen, die mich glücklich machen. Ich kenne keine Zahlen. Ich weiß nicht, wer meine Serie ansieht. Von Amazon höre ich dazu gar nichts.

kress.de: Wirklich?

Jill Soloway: Kein Wort.

Joe Lewis: Mir ist es wichtiger herauszufinden, ob die Leute etwas Negatives etwa über die Entwicklung, die einer unseren Charaktere nimmt, sagen, als über Zahlen zu brüten.

kress.deWar nicht der Moment kurz vor dem Auftrag für die zweite Staffel der Moment, an dem die Zahlen-Macht von Amazon doch zum Tragen kommen würde – etwa um Einfluss auf den Verlauf der neuen Folgen zu nehmen?

Jill Soloway: Von Amazon kam dazu nicht. Natürlich gibt es Feedback. Wir haben unsere Charakter vor Augen und wissen, was sie tun könnten. Und dann treffen wir Entscheidungen darüber, was funktionieren dürfte und was nicht.

Joe Lewis: Jill ist einer der wenigen Menschen, die wirklich offen für Feedback ist. Sie füllt ganze Kinosäle, um Zuschauern die Episoden zu zeigen und dann ihre Reaktionen auszuwerten. Wir wissen, was funktioniert – und wir laden die Fans geradezu dazu ein, uns zu kritisieren. Weil wir wissen, dass die Serie dann besser wird.

"Ich frage immer nach Abrufzahlen"

kress.deDas ist aber ja doch der eher althergebrachte Weg, in Kontakt mit Test-Publikum zu treten. Manchmal hat man ja die Befürchtung, dass die gesamte Industrie zahlenverrückt geworden ist.

Jill Soloway: Wenn sie sich über Zahlen unterhalten, dann machen sie das ohne mich. Ich frage immer nach Abrufzahlen, aber niemand gibt sie mir. Liegen wir zwischen einer oder fünf Millionen? Mir sagt das keiner.

kress.deLiegt das daran, dass Sie Ihre Produzenten nicht schockieren wollen, weil es vielleicht doch so wenige Zuschauer sind?

Joe Lewis: Keineswegs. Das Publikum unterhält sich über die Qualität der Serie. Und für die Kreativen ist es besser, sich über die Mechanik der Dramaturgie und der Rollen zu verständigen. Wenn es darum gehen sollte, die höchstmögliche Anzahl von Menschen während 30 Minuten Sendezeit an einem bestimmten Punkt der Woche zu erreichen, dann begibt man sich auf einen sehr uninteressanten Weg. Unser Ziel ist doch, etwas zu schaffen, worüber sich die größtmögliche Zahl von Leuten in den nächsten zehn Jahren unterhält und sich gegenseitig daran erinnert, dass man es gesehen haben muss. Wir bieten diesen Service dafür – und das ist ein ganz anderer Weg.

kress.deWie groß ist Ihre Hoffnung, dass dieser Ansatz auch auf die traditionelle Fernsehindustrie abstrahlt?

Joe Lewis: Dieser Prozess hat schon begonnen. Fox schaut sich nicht mehr die Zahlen für die Erstausstrahlung und die sieben Tage danach an. Weil diese Betrachtung nicht mehr dem entspricht, wie die Zuschauer Programme konsumieren. Die gesamt Fernsehbranche wendet sich derzeit von dem ab, was ich als das "Gebrauchtwagenmodell" bezeichnen würde. Man fährt mit dem neuen Fahrzeug vom Hof – und schon hat es automatisch 30 Prozent seines Werts verloren. Wir geben den Leuten mehr Zeit, auf unsere Shows aufmerksam zu werden. Ich lese doch auch Romane, die vor hunderten von Jahren geschrieben wurden. Um deren Qualität beurteilen zu können, zählt es nicht, wie viele Kopien davon in der vergangenen Woche gekauft wurden. "Transparent" ist eine Serie, über die die Leute hoffentlich noch viele Jahre reden werden.

"Alle fürchten, dass sie vielleicht einen großen Hit übersehen"

kress.deTatsächlich haben ja auch Ihre US-Mitbewerber aus dem klassischen Fernsehgeschäft in dieser Saison erstmalig gezögert, Serien vorzeitig abzusetzen. Wie stark hat sich der Druck angesichts der vielen Qualitätsserien erhöht?

Joe Lewis: Alle fürchten sich, dass sie vielleicht einen großen Hit übersehen – nur weil die Leute ihn in den vergangen zwei Wochen nicht eingeschaltet haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass es viel zu viele Großereignisse gibt, die viel zu früh in der Pilot-Saison storniert wurden, bevor sie ihr Publikum finden konnten.

Jill Soloway: Man muss sich doch nur den Wahnsinn vor Augen halten, dass angeblich das ganze Land eine einzige halbe Stunde auswählen muss, um sich gemeinsam eine Sendung anzusehen. Und das in einer Zeit, in der es die Technologie dafür gibt, dass jeder alles genau zu der Uhrzeit sehen kann, wann und wie viel er möchte. Auch um zwei Uhr in der Früh. Und alles auf einen Rutsch. Jetzt fällt einem erst auf, wie verrückt das alte System war.

kress.deVor den Streaming-Zeiten.

Jill Soloway: Na klar. Heute kommt auch noch das Zusammenspiel mit den sozialen Medien dazu. Jetzt geben die Leute vor ihren Freunden sogar damit an, dass sie eine neue Serie vor allen anderen bereits zu Ende gesehen haben. Die Zuschauer wollen sich ihr Zeug selbstbestimmt anschauen – und dann so schnell wie möglich darüber reden. Beim traditionellen Fernsehen geht das nicht: Dann muss man eben noch genau dann twittern, wenn die Sendung läuft.

kress.deMacht es das aus kreativer Sicht allerdings nicht schwieriger, genau diese Momente zu erwischen, die man wirklich nicht verpasst haben soll?

Jill Soloway: Es gibt in der zweiten Episode der zweiten "Transparent"-Staffel einen Moment, den Sie noch nie im Fernsehen gesehen haben werden.

kress.deWie genau?

Joe Lewis: (lacht) Es ist eine Sexszene. In einem Badezimmer.

Jill Soloway: Zwischen Maura und Shelly. Eine wunderschöne Szene. Und ich weiß, dass so etwas noch niemand fürs Fernsehen gedreht hat. Ich muss diese Momente schaffen, von denen die Leute sich zuflüstern: Das musst du einfach gesehen haben! Heute noch. Und du muss dafür alles liegen lassen – und das Wäschewaschen verschieben.

Joe Lewis: Ich liebe den Wettbewerb. Die natürliche Auslese zeigt, dass die Serien besser und besser werden im Lauf der Zeit.

kress.deMal abgesehen von der prickelnden Badewannen-Szene. Welche Knöchelchen können Sie den "Transparent"-Fans noch zuwerfen?

Jill Soloway: Alles wird wild. Die erste Staffel involvierte noch so viel Aufklärungsarbeit für das amerikanische Publikum und die ganze Welt. Nachdem die Leute jetzt so ungefähr kapiert haben, worum es uns geht, können wir die Handschuhe abstreifen und richtig zur Sache kommen.

"Wir schreiben gerade die dritte Staffel"

kress.deWie schwer ist es eigentlich, Ihren Cast zusammenzuhalten? Haben Sie bei denen für weitere Fortsetzungen schon die Handschellen angelegt?

Jill Soloway: Die sind festgekettet. Und wir schreiben gerade die dritte Staffel. Die wird möglicherweise sogar etwas früher kommen. Auf jeden Fall nächstes Jahr.

kress.deIn welcher Phase befindet sich eigentlich das Woody-Allen-Projekt?

Jill Soloway: Gute Frage.

Jim Lewis: Sie werden es nächstes Jahr zu sehen bekommen. Das ist das Beste, was ich derzeit sagen kann.

Die Woody-Allen-Serie soll 2016 zu sehen sein

kress.deIst es schon geschrieben?

Joe Lewis: (lacht) Es wird im nächsten Jahr zu sehen sein.

kress.deWoody Allen bei Amazon zu verpflichten, war eine große Überraschung. Die zweite große Überraschung war, als von ihm zu hören war, dass er angeblich gar nicht wusste, auf was er sich bei Ihnen eingelassen hatte.

Joe Lewis: Woody Allens Werk steckt voller schnell dahin gesprochener, selbstironischer Bemerkungen. Er ist einer der geistreichsten, intelligentesten Künstler aller Zeiten. Worüber man sich nie im Zweifel sein muss, ist seine Fähigkeit, großartiges Material zu produzieren. Deswegen machen wir mit ihm seine erste Serie. Uns geht es darum, mit großartigen Persönlichkeiten andere große Künstler anzuziehen.

Jill Soloway: Meinst Du, es besteht eine Chance, dass ich es war, die Woody Allen zu Euch lockte?

Joe Lewis: (lacht) Wenn Ihr Euch persönlich begegnet wärt. Ich weiß es nicht.

kress.deKönnen Sie ihm nicht einfach einen Cameo in Ihrer Serie geben?

Jill Soloway: Gute Idee. Ich schau mal, was sich möglich machen lässt. Sagst Du ihm, dass ich einen Cameo für Woody Allen habe.

Joe Lewis: Aber sicher.

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