"Es passt genau": Barbara Junge und Katrin Gottschalk rücken in die "taz"-Chefredaktion

08.12.2015
 

Der Vorstand der "taz" hat zwei stellvertretende Chefredakteurinnen berufen: Barbara Junge, bisher Washington-Korrespondentin des"Tagesspiegel", und Katrin Gottschalk, bisher Chefredakteurin des "MissyMagazine", wechseln Ende April ins Rudi-Dutschke-Haus.

Damit komplettiert die "taz" ihre Redaktionsleitung mit Chefredakteur Georg Löwisch an der Spitze. Er hatte sein Amt Mitte September angetreten.

"Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, Barbara Junge und Katrin Gottschalk für die taz zu gewinnen", sagt Löwisch. "Wir drei sind ähnlich genug und wir sind unterschiedlich genug. Es passt genau."

Katrin Gottschalk, 30, ist bisher Chefredakteurin des "Missy Magazine". Dort hatte sie von 2011 an zunächst die Online-Ausgabe aufgebaut und unter anderem die Crowdfunding-Kampagne "Mehr Missy" entwickelt. Seit 2012 ist sie Chefredakteurin des feministischen Magazins für Pop und Politik. "Anderen Medien reicht allein die Quote, die taz setzt auch auf Feminismus", sagt Gottschalk. "Es ist großartig, Teil dieser Redaktion zu werden."

Barbara Junge, 47, hat ihre journalistischen Wurzeln in der "taz". Im Berlinteil war sie erst Redakteurin und schließlich Ressortleiterin, bis sie 2001 zum "Tagesspiegel" wechselte. Junge schätzt an der "taz"  "Haltung, Humor, Leidenschaft und Leichtigkeit". Vor allem gefällt Junge "ihr Journalismus mit aufrechtem Gang", denn der sei auch im digitalen Medienzeitalter unverzichtbar.

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kress Pro Magazin
2020/#02

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Mit dpa-Chef Peter Kropsch steht die Agentur vor dem größten Umbau ihrer Geschichte. Was sich für die Kunden alles ändert. Dazu: Wie schlagen sich Steingarts Erben bei der Handelsblatt Media Group?

Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#02

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Mit dpa-Chef Peter Kropsch steht die Agentur vor dem größten Umbau ihrer Geschichte. Was sich für die Kunden alles ändert. Dazu: Wie schlagen sich Steingarts Erben bei der Handelsblatt Media Group?

Inhalt konnte nicht geladen werden.