"tina"-Chefredakteurin Sabine Ingwersen: "Mit guter Energie ins neue Jahr"

 

Wenn am Mittwoch (6. Januar) die erste "tina" im neuen Jahr erscheint, schenkt Chefredakteurin Sabine Ingwersen den Leserinnen eine Ausgabe voller Glück. Warum es nur positive Nachrichten gibt, wie die Aktion mit Stefanie Graf läuft und ob es Pläne für eine "tina Politik" gibt.

kress.de: Frau Ingwersen, die erste Ausgabe 2016 von "tina" haben Sie komplett den positiven Nachrichten reserviert. Ist die Welt so schlecht, dass Ihre Leserinnen nur gute News wollen?

Sabine Ingwersen: Unsere Leserinnen stehen mitten im Leben, sie schauen nicht mit der rosaroten Brille auf die Welt. Dennoch wollen wir mit dieser rein positiven tina mit guter Energie ins neue Jahr starten. Eine tina zum Krafttanken.

Brauchen Blattmacherinnen eine gute Einstellung zu den eigenen Lesern, um ein erfolgreiches Magazin zu machen?

Ingwersen: Auf jeden Fall: Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mitarbeiter bei uns - sei es aus der Redaktion, der Verlagsleitung, der Vermarktung oder der Marktforschung - die Leserinnen lieben, aber vor allem kennen sollte. Beides ist bei uns der Fall! Wir stehen mit den tina-Leserinnen in regelmäßigem Kontakt - sei es über unseren Leserservice, Leseraktionen oder Veranstaltungen, bei denen Leserinnen eingebunden werden. Natürlich betreiben wir auch Marktforschung, die uns dabei hilft, unsere Kundinnen noch besser kennenzulernen und zu verstehen.

"tina ist eine starke Marke"

Mit einer Auflage von 421.377 Exemplaren gehört "tina" zu den erfolgreichsten Marken im Hause Bauer. Könnte "tina" auch eine komplette Ausgabe nur über Politik erfolgreich im Markt positionieren, also eine "tina Politik"?

Ingwersen: Das Thema "Politik" greifen wir bereits in unserem Hauptheft auf. Bei den wöchentlichen Frauenmagazinen ist das eher selten. Dazu gehören Interviews mit Politikerinnen - zum Beispiel mit Ursula von der Leyen - sowie wichtige politische Themen. Ganz aktuell haben wir kurz vor Weihnachten die Flüchtlingsthematik in Zusammenhang mit der Stiftung Children for Tomorrow von Stefanie Graf groß ins Heft gehoben. Unsere Leserinnen sind extrem engagiert. Das Feedback auf die gemeinsame Aktion mit Stefanie Graf war beeindruckend.

Welche Neuerungen planen Sie in den nächsten Monaten?

Ingwersen: Natürlich werden wir die gemeinsame Spendenaktion mit Stefanie Graf zugunsten der Flüchtlingskinder fortsetzen. Außerdem haben wir noch einiges mehr in der Pipeline - tina ist eine starke Marke. Wir haben die ganze Welt der Frauen im Blick. Da gibt es noch viele Projekte, die wir umsetzen werden.

Die Fragen an "tina"-Chefredakteurin Sabine Ingwersen stellte kress.de-Chefredakteur Bülend Ürük.

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