Aus "kressreport" wird "kress pro": Ein Neuanfang voller Hoffnung, aber ohne Maßlosigkeit

 

Heute erscheint zum ersten Mal "kress pro". Der neue Chefredakteur Markus Wiegand erklärt in seinem Editorial, wo er mit dem Magazin künftig hin will - und was "kressreport"-Gründer Günther Kress mit alldem zu tun hat. 

In den vergangenen Wochen habe ich mich oft gefühlt wie der Oberkellner eines Restaurants, der den Stammgästen nicht die Karte vorstellt, sondern das Rezept des Hauptgangs vorliest. Schön daran war, das riesengroße Interesse an der Neukonzeption des "kress report" zu spüren. Der Titel, den Günther Kress im Sommer vor 50 Jahren zum ersten Mal herausbrachte, strahlt noch immer hell. Unschön war, vom neuen "kress" noch nichts zeigen zu können.Jetzt endlich halten Sie das Ergebnis in Händen. Das Design hat der Spanier Javier Errea entworfen, einer der gefragtesten Gestalter von Medien weltweit.

Das Konzept

Der "kress report" wird künftig als "kress professional", kurz "kress pro", zehnmal im Jahr erscheinen. Wir verabschieden uns also vom 14-täglichen Rhythmus. Aktuelle Geschichten und Nachrichten können Sie in bewährter Weise auch künftig bei den Kollegen von kress.de lesen. "kress pro" möchte dagegen künftig einen ausgeruhten Blick auf die Branche präsentieren, weil wir glauben, dass Entschleunigung in einem zunehmend hektischen Alltag einem tiefen Bedürfnis entspricht.

Ganz wichtig: Wir steigern mit der neuen Erscheinungsweise gleichzeitig das redaktionelle Angebot deutlich und investieren in die Inhalte. Zehnmal im Jahr erhalten Sie ein Heft mit mindestens 80 Seiten Umfang, inklusive eines 16-seitigen Dossiers, in dem die Redaktion ein Thema vertieft betrachtet.

Die Inhalte

"kress pro" will das Magazin für die Macher bleiben. Dazu wollen wir künftig vor allem zweierlei leisten:

1. Wir wollen durch Fallbeispiele und Know-how viele Anregungen und Tipps für den beruflichen Alltag in einer Branche geben, die sich so rasant ändert wie nie zuvor.

2. Wir wollen nah dran sein an den Entwicklungen in den Medienunternehmen selbst. Wer mit wem? Wer gegen wen? Und warum? Das ist eine Disziplin, die Günther Kress zu einer Legende gemacht hat und der wir nacheifern möchten.

Der "kress pro"-Bonus

Das Magazin "kress pro" ist Teil eines ganzen Angebotsbündels. Als Abonnent erhalten Sie künftig zum Preis von 460 Euro im Jahr:

• zehnmal im Jahr das Magazin (inklusive des Dossiers) als Printversion inklusive E-Paper

• rabattierter Zugang zur exklusiven "Kress Tour", auf der Praktiker ihre besten Ideen vorstellen

• Zugang zum Young-Professional-Programm von "kress pro", zum Beispiel beim European Newspaper Congress in Wien (Anfang Mai): einmal zahlen und bis zu vier Kolleginnen und Kollegen mitbringen

• Zugang zum kostenpflichtigen kress-Archiv

Sie sind also nicht länger nur Abonnent eines Fachmagazins, sondern kommen in den Genuss weiterer Vorteile. Probieren Sie es einfach aus: Alle Neuabonnenten haben eine Geld-zurück-Garantie.

Günther Kress schrieb 1966 in seiner ersten Ausgabe des "kressreport" nach der Schilderung einiger unerquicklicher Dinge auf der ersten Seite: "In diesem Sommer freilich erscheint auch dieser Informationsdienst. Und er ist gewiß kein Zeichen von Resignation. Ganz im Gegenteil. Er ist ein Neuanfang voller Hoffnung, aber ohne Maßlosigkeit."

Schöner können wir es auch heute nicht sagen.

Ich hatte kurz vor Weihnachten die Gelegenheit, mit Günther Kress zu telefonieren. Zu einem Treffen hat es noch nicht gereicht, weil der Relaunch jede Terminplanung unmöglich machte. Ich hoffe, dass wir das jetzt nachholen können. Mit dem neuen "kress pro" im Gepäck und der Frage, was wohl der Dienstmann zu all dem sagen wird.

PS: Als Leser dieses Fachmagazins sind Sie selbst Medienprofi. Erlauben Sie mir daher zwei Fragen:

• Wie gefällt Ihnen die erste Ausgabe von "kress pro"?

• Was müssen wir besser machen?

Schreiben Sie mir bitte.

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