Nina Maurischat geht: Claudia Delorme übernimmt die "Petra"-Chefredaktion

 

Jalag-Zeitschriftenvorstand Ingo Kohlschein baut um: Bei "Petra" wird Claudia Delorme, bislang stellvertretende Chefredakteurin bei der Bauer-Zeitschrift "Intouch Style", neue Chefredakteurin. Amtsinhaberin Nina Maurischat verlässt den Verlag auf eigenen Wunsch. Auch die Modechefin Ines Stüben nimmt ihren Abschied.

Der Wechsel soll laut Jalag "Mitte des Jahres" erfolgen. Bis dahin wird Nina Maurischat die Redaktion weiterhin leiten. Claudia Delorme übernimmt dann bis auf Weiteres als Fashion Director auch die Leitung des Moderessorts.

"Sie ist eine äußerst erfahrene und bekannte Blattmacherin und hat insbesondere in den Bereichen Fashion, Style und Beauty erstklassige Referenzen", freut sich Zeitschriftenvorstand Kohlschein über die neue "Petra"-Chefin. Claudia Delorme arbeitete langjährig als Fashion Director für "Glamour". Weitere Erfahrungen sammelte sie als stellvertretende Chefredakteurin von "Amica" und "Maxi" und als Modechefin von "Grazia". Sie kommt dann direkt von "Intouch Style".

Maurischat geht aus freien Stücken - trotz guter Zahlen

Laut einer Jalag-Pressemitteilung wird Nina Maurischat, die Ende 2009 "Petra"-Chefredakteur wurde, künftig "eine neue Aufgabe außerhalb der Verlagsgruppe" wahrnehmen. Maurischat geht tatsächlich aus freien Stücken. Sie hat, wie kress.de erfahren hat, bereits im Februar gekündigt und wird der Branche erhalten bleiben. Wo sie genau neu anfangen wird, bleibt aber bis auf weiteres noch geheim.

"'Petra' ist erfolgreich - Reichweite und Auflage haben sich sehr gut entwickelt und wir haben erheblich Marktanteile gewonnen", sagt Ingo Kohlschein. Laut MA erreicht "Petra" über 1,1 Mio Leserinnen - mehr als die Wettbewerber "Maxi" und "Myself" zusammen, wie der Jalag betont.

Mode-Ressort wird kräftig umgebaut

Der Wechsel in der Chefredaktion ist dabei nicht der einzige Umbau: Auch die bisherige, langgediente Mode-Ressortleiterin Ines Stüben wird den Verlag verlassen. Ziel? Noch unbekannt. Wie kress.de aus dem Hamburger Flurfunk erfahren hat, soll Kohlscheins radikaler Umbau im Moderessort noch viel weiter gehen - ein zumindest ungewöhnlicher Schritt für einen Frauentitel in diesem Segment.

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