Erfolg für das Innovation Lab von Condé Nast: Wie die neue App die "Glamour"-Verkäufe zum Fliegen bringt

 

Bestandene Bewährungsprobe für das Innovation Lab, das interne Ideen-Entwicklungszentrum von Condé Nast, das Jan Sobota und Krischan Lehmann ins Leben gerufen haben. Die zur "Glamour Shopping Week" entwickelte Glamour-App wurde 250.000 Mal installiert und hat im vergangenen Monat zu 12.000 zusätzlich verkauften E-Paper-Ausgaben geführt. 

In der aktuellen gedruckten KRESS PRO-Ausgabe - hier geht's zum Abo - beschreiben Lehmann und Sobota die Arbeit des von ihnen ins Leben gerufenen Innovation Lab, mit dem sich Condé Nast zukunftsfähig aufstellen möchte.

Die schützende Hand über das Arbeiten im Ideen-Labor hält Moritz von Laffert, deutscher Condé Nast-Geschäftsführer und -Herausgeber sowie Vice President Condé Nast International. Auf der VZB-Jahrestagung in München hat er das unter der Überschrift "Lernen von den Besten" gleich als Positivbeispiel erwähnt. Lehmann und Sobota traten ihre neuen Posten zu Jahresbeginn 2015 an.

Geschäftsmodelle mit Design Thinking ausbrüten

Die beiden Digital-Direktoren stellen für ihre jeweiligen Labs Teams aus allen Verlagsbereichen zusammen - ohne Blick auf Titel und Hierarchien. Mittels der Design-Thinking-Methode sollen hier ungewöhnliche Lösungen entwickelt werden, die dem Gesamt-Verlag zugute kommen.

Die Anfang April neue gestartete, mit Blick auf das veränderte Kaufverhalten von Mode-Fans komplett überarbeitete App zur Zeitschrift "Glamour" war das erste vorzeigbare Produkt, das im Lab entstand. Weitere Ideenrunden laufen bereits. Wie genau gearbeitet wird, erfahren KRESS PRO-Leser in der anstehenden neuen Ausgabe (3/2016) exklusiv.

Nach Ablauf des "Glamour Fashion Week"-Zeitraums ziehen Sobota und Lehmann nun eine positive Bilanz. Über 250.000 Mal wurde die Glamour-App daher installiert. Am 2. April, dem Startschuss-Tag der "Shopping Week" lag die App auf Platz drei in den iTunes-Charts - hinter Whatsapp auf Platz eins, aber vor Snapchat auf Platz sechs.

Über 50.000 Käufer der entsprechenden "Glamour"-Zeitschriftenausgabe haben die digitale Shopping-Card auch innerhalb der App aktiviert. Erfreulich für Condé Nast: Aus der App heraus verkauften sich 12.000 "Glamour"-Ausgaben zusätzlich - als E-Paper.

"Resonanz übertrifft unsere Erwartungen"

"Es ist toll zu sehen, dass sich der userzentrische Entwicklungsansatz unseres Innovation Labs so offensichtlich ausgezahlt hat", sagt Krischan Lehmann, Digital Director Condé Nast nun zu kress.de. "Die Resonanz übertrifft unsere Erwartungen und die Nutzerdaten bestätigen, dass die App von den Lesern als echter Mehrwert wahrgenommen wird. Aus der nahtlosen Verbindung von Print-, Digital- und Livekommunikation über die App als Schlüsselelement haben wir die Glamour Shopping Week in ein Omni-Channel-Einkaufsevent verwandelt. Die Erkenntnisse aus dem Userfeedback werden wir nutzen, um das Konzept von redaktioneller Inspiration und exklusiven Shoppingvorteilen konstant weiterzuentwickeln."

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.