Der erste der acht Pfeiler des Journalismus: Achte Deinen Leser!

 

Warum fällt der Respekt vor den Bürgern aber ausgerechnet den Menschen so schwer, die in der Öffentlichkeit auftreten und die Öffentlichkeit repräsentieren? Warum neigt der Journalist bisweilen dazu, die Achtung, die er qua Funktion erfährt, in Verachtung zu verwandeln - und seinen Mut in Hochmut? Teil 11 der Serie "Zukunft des Journalismus".

"Der Kunde ist König", ist ein abgedroschener Spruch aus einer Zeit, als Deutschland noch eine Service-Wüste war und auf der Café-Terrasse Kaffee nur im Kännchen serviert wurde. Wenn eine Kellnerin heute unfreundlich reagiert, rufen ihr Gäste immer noch den Spruch hinterher - der eigentlich eine Selbstverständlichkeit ausdrückt: Jeder, der etwas verkaufen will, braucht Kunden, die er sorgsam umwerben sollte.

Die meisten Journalisten haben den Spruch nie auf sich bezogen, sie bekennen: Wir haben keine Kunden, wir haben Leser! So grenzen sie sich von Vertriebs-Managern und Geschäftsführern ab, die unentwegt von Kunden sprechen und offenbar von einem anderen Stern kommen.

Auch wenn er den feudalen Unterton nicht mag: Der Journalist fühlt sich als König, der dem Leser wie einem Untertanen die Welt erklärt und gerne hört: "Achte den Redakteur!" Das war einmal.

"Der Leser ist wichtig! Der Leser muss eine Stimme bekommen!" Kein Chefredakteur, kein Verleger, kein Manager, der diese Sätze nicht in seinem Computer gespeichert hat und bei Festreden, Veranstaltungen und Konferenzen vorträgt - wie ein Mantra. Je mehr sich der Leser, wer auch immer das sei, beschwert, schimpft, kündigt und sein Vertrauen entzieht, umso heftiger bemühen sich auch Journalisten, aber erst recht Marktforscher und Vertriebsleiter, ihn zu umwerben, umgarnen und ihm Respekt zu zollen.

Warum fällt der Respekt vor den Bürgern aber ausgerechnet den Menschen so schwer, die in der Öffentlichkeit auftreten und die Öffentlichkeit repräsentieren? Warum neigt der Journalist bisweilen dazu, die Achtung, die er qua Funktion erfährt, in Verachtung zu verwandeln - und seinen Mut in Hochmut?

Dabei lautet die erste Lektion im Lehrbuch der Demokratie: Es gibt keine guten und schlechten Bürger, keine erste, zweite und dritte Klasse; jeder kann wählen, demonstrieren, Initiativen gründen, Kommentare, Blogs, Leserbriefe und Tweets schreiben oder auch nichts tun. Und wenn alle vor dem Gesetz gleich sind, so sind sie es auch vor den Medien.

Journalismus in einer Demokratie ist ein öffentliches Gut, er gehört allen. Deshalb und nur deshalb haben Journalisten eine besondere Stellung: Sie sind von der Verfassung auserwählt als die radikalen Verteidiger der Freiheit; aber sie verteidigen ihre Freiheit nur, wenn sie die Freiheit der Bürger verteidigen.

Die Macht der Journalisten ist eine geliehene Macht. Nicht weil sie Journalisten sind, genießen sie die größte Freiheit; sie genießen Freiheit und Macht nur, weil sie Treuhänder der Bürger sind und nicht Lautsprecher von Politikern und Verwaltungen. Deshalb haben sie Macht, aber sie können die Macht nicht übernehmen; Entscheidungen fällen andere. Diese Macht ist die Macht der Nachricht und der Kontrolle und Kritik; diese Macht kann kein Politiker, kein Richter wesentlich einschränken.

Die Pressefreiheit zählt zu den Grundrechten, die auch nicht mit Zwei-Drittel-Mehrheit des Bundestags verändert werden dürfen. Deshalb steht die Pressefreiheit weit vorne im Artikel 5, sie ist grundlegend für unseren Staat und unsere Gesellschaft. Zwei dürre Sätze reichen: "Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Die Pressefreiheit ist keine Freiheit allein der Journalisten, sondern ist die Freiheit der Bürger. Wenn das Bild nicht zu abgedroschen wäre: Bürger und Journalisten sitzen gemeinsam in dem Boot, das Freiheit heißt, und sollten sich gegenseitig Respekt erweisen. Dem Gebot "Respektiere Deinen Leser" müsste das Bürger-Gebot folgen "Respektiere den Journalisten".

Der Bürger, der auch Leser ist, verleiht die Presse-Freiheit, eben nicht Parteien, Politiker oder Parlamente

Wer kämpft denn für die Freiheit der Bürger, wenn die Journalisten nicht mehr kämpfen? So ist der nie endende Kampf um die Pressefreiheit stets auch der Kampf, den Journalisten für die Bürger führen. Wenn Redakteure beharrlich darauf bestehen, klopfen sie sich nicht selber auf die Schulter, sondern erfüllen einen Auftrag der Verfassung.

Der Staat, Regierung und Justiz, versucht regelmäßig, die Freiheit der Journalisten zu beschneiden. Immer wieder muss das Verfassungsgericht heftige Übergriffe der staatlichen Instanzen, ob Verhaftungen oder Redaktions- Durchsuchungen, verurteilen - "im Namen des Volkes". Das Verfassungsgericht verfällt geradezu in einen hymnischen Ton, wenn es die zwei Sätze des Grundgesetzes interpretiert:

Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich.

Gibt es eine bessere Begründung für den Respekt, den Journalisten ihren Lesern zu zollen haben? Der Bürger, der auch Leser ist, verleiht die Presse-Freiheit, eben nicht Parteien, Politiker oder Parlamente.

So war die Erregung schon zu verstehen, als ein Bundespräsident wahre, aber für ihn abträgliche Berichte verhindern wollte durch einen Drohanruf beim Chefredakteur und beim Verleger der Springer AG. Ob die Kampagne gegen den Präsidenten verhältnismäßig war, sei dahingestellt; aber der Fall verweist auf die Grundlage unserer Demokratie: Die Presse hat den Bundespräsidenten zu kontrollieren und nicht der Bundespräsident die Presse.

In kaum einem anderen Land gibt die Verfassung den Journalisten so viele Rechte wie in Deutschland - aus gutem Grund. Unser Land hat in zwei Diktaturen die Erfahrung gemacht, wie eine gelenkte Presse die Gesellschaft unterminiert. Die Diktatoren schrieben Journalisten nicht nur vor, welche Fakten und welche Lügen - die Propaganda hießen - sie dem Volk verkaufen müssen, sondern auch welche Wörter sie schreiben sollten. In der Nazi-Diktatur waren es Goebbels Tages-Befehle für die Presse, in der DDR Herrmanns sogenannten "Hinweise".

Ein DDR-Witz entlarvt, wie das Volk seine Zeitungen und ihren Auftrag sah; man sollte ihn vor dem Singen der Nationalhymne bei Pegida-Demonstrationen vorlesen:

"Kommt ein Mann aufs Polizeirevier: "Ich bitte um einen Ausreise-Antrag!"

Fragt der Volkspolizist: "Wohin wollen Sie denn ausreisen?"

Antwortet der Mann: "In die DDR!"

Wundert sich der Vopo: "Was? In die DDR. Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Da sind Sie doch!"

"Nee", sagt der Mann, "Ick will in die DDR, von der inne Zeitung steht."

Der Respekt vor dem Leser entspringt der Freiheit, die der Journalist in der Verfassung bekommen hat. Dem Recht, alles frei zu recherchieren und zu schreiben, korrespondiert die Pflicht, auch alles zu veröffentlichen, was der Leser, der Souverän wissen muss - umfassend und wahrheitsgetreu. Nur so sind die Bürger in der Lage, ihre Entscheidungen über Macht und Mandate zu fällen, sich zu engagieren - vor allem in den Städten und Kreisen.

Wer also weiß, dass er Treuhänder der Leser ist, der hat Achtung vor dem Leser. Wie sieht dieser Respekt im journalistischen Alltag aus? Eine Redaktion hat den Respekt vor dem Leser zu ihrem Programm gemacht: Die "Braunschweiger Zeitung" gilt als Pionier der Bürgerzeitung und wurde dafür 2009 mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis geehrt. Im Braunschweiger Dom gratulierte Bundespräsident Köhler und hob die Rolle der Leser hervor:

"Guter Lokaljournalismus lädt die Menschen ein, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Das ist eine anspruchsvolle Vermittlungsaufgabe, es ist ein Bildungsangebot, und je besser es gelingt, desto mehr wachsen die Ansprüche der Leser an ihr Blatt."

Wer also den Leser respektiert, wer ihn einlädt, sich einzumischen, der wird ihn so leicht nicht wieder los. Es gibt durchaus Redaktionen, die sich davor fürchten, die ahnen, was es bedeutet, wenn die Ansprüche der Leser wachsen. Und es gibt Redaktionen, die ihre Leser ernst nehmen und sich auf die Gespräche - auch die kritischen - mit ihnen freuen.

Wenn Journalisten geduldig erklären, wie sie arbeiten, wenn sie Respekt vor den Lesern zeigen, dürfen sie auch Respekt von den Lesern erwarten

In der achten Folge haben wir Christoph Pepper, den Chefredakteur des "Mindener Tageblatts", als Vorbild herausgestellt: Er hatte auf einer kompletten Zeitungsseite einen langen bösen Leserbrief veröffentlicht und darunter seine Antwort.

Der Braunschweiger Chefredakteur Armin Maus und seine Redakteure treffen sich regelmäßig mit ihren Lesern: Es gibt Leserforen zum Streit um eine Braunschweiger "Körperwelten"-Ausstellung, über die Zukunft der Erstliga-Basketballer, über Terror und Angst, über das Atomlager "Schacht Konrad", aber auch über den Kleine-Dörfer-Weg; über Flüchtlinge diskutierte der Chefredakteur neben einer Erstaufnahme-Einrichtung. Oft kommen mehrere hundert Leser, reden mit, streiten; manchmal kommen nur wenige, aber alle wissen, dass ihre Sachen in der Zeitung verhandelt werden.

Mit seinem Ombudsmann, dem ehemaligen Braunschweiger Domprediger Joachim Hempel, zieht der Chefredakteur in die Städte und über die Dörfer. In Helmstedt kamen die Leser mit einem Vorschlag: Fragt doch öfter Menschen, die nicht von sich aus das Licht der Öffentlichkeit suchen. "Manchmal tut es den Leuten schon gut, wenn man sie einfach fragt, wie es ihnen geht?", meinte ein Leser.

Die Leser wollen den Bürger in der Zeitung sehen. Das ist aufwändig für eine Redaktion, manchmal lästig. Der Braunschweiger Ombudsmann, gerade in sein Amt berufen, lobte denn auch den Mut der Redakteure, das direkte Gespräch mit den Lesern zu suchen: "Wer von uns hätte schon Lust, sich für das, was er jeden Tag sagt oder nicht sagt, macht oder nicht macht und schreibt oder nicht schreibt, kritisieren zu lassen?"

Der Pfarrer als Ombudsmann musste sich auch gleich mit einem Kommentar beschäftigen der überschrieben war: "Pfui Teufel, Kirche!" Ein Leser empörte sich:

Der Leitartikel mag vielleicht manche Ressentiments von atheistischen und/oder kirchenfernen Lesern bedienen, aber davon abgesehen ist er unerträglich und widerlich. Seine Titelzeile ist in dieser pauschalierenden Form rundweg falsch. Denn es gibt bekanntlich mehrere Kirchen, und der Redakteur sollte sein Missfallen über die katholische Kirche seinen vielen tausend Lesern korrekt mitteilen. Selbst in der eingeschränkten Form ist der Tatbestand der Beleidigung nach §194 des Strafgesetzbuches eindeutig erfüllt, denn beleidigt werden können auch Personengruppen, ,die eine gesellschaftliche Funktion erfüllen und einen einheitlichen Willen bilden können'. Auf die Ausdrücke treffen sogar die Tatbestandsmerkmale der Volksverhetzung nach §130 des Strafgesetzbuches zu."

Eine Redaktion, die solch einen Brief abdruckt, zeigt nicht nur Respekt vor den Lesern, sondern beweist auch Souveränität. Wenn eine Redaktion demonstriert, wie sie mit solch einer Kritik umgeht, dürfte sie nur noch von unverbesserlichen Pegida-Anhängern beschimpft werden. Die Braunschweiger Zeitung druckte nicht nur den Leserbrief, sondern ließ auch Kommentator wie Ombudsmann zu Wort kommen:

Der Kommentator: "Als Katholik liegt mir am Herzen, dass meine Kirche bei Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs endlich größtmögliche Transparenz herstellt und proaktiv mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet."

Der Ombudsmann: "Die Überschrift spitzt zu und benutzt bewusst kirchliche Vokabeln; der Leitartikler hat die Freiheit dazu, weil er mit Herz und Verstand die Kirche an ihre Verantwortung im Umgang mit Wahrheit mahnt. Gerade eine - auch - moralische Autorität wie die Kirche muss sich hieran orientieren und messen lassen. Der Kommentator steht mit vollem Namen und voller Überzeugung dafür gerade."

Diese Reaktion beeindruckt doppelt. Die Redakteure beugen sich nicht bußfertig der Kritik, was einfach und billig wäre nach dem Motto: Der Leser ist Kunde und hat immer Recht; sie gibt dem Leser nicht Recht, sondern erklärt ihre Regeln und zeigt sich selbstbewusst. Das ist Augenhöhe.

Lange war es verpönt, über die Arbeit der Redaktion zu schreiben. Doch das Misstrauen der Leser resultiert auch aus der Unkenntnis, wie Journalisten entscheiden, welche Regeln gelten und wie sie mit Fehlern umgehen. Die Kunst der Unterscheidung kann nur beherrschen, der weiß, wie Redakteure arbeiten - und was sie von Bloggern unterscheidet, den vielen Schreibern im Internet, die den Anspruch der Wahrheit erheben, und von den Rattenfängern.

Nur wenn Journalisten erklären, geduldig erklären, wie sie arbeiten, nur wenn sie Respekt vor den Lesern als Bürgern zeigen, nur wenn sie auf den erhobenen Zeigefinger verzichten, dann brauchen sie keine Demutshaltung mehr, sondern dürfen auch Respekt von den Lesern erwarten. Die Kölner Journalistik-Professorin Marlis Prinzing appelliert an Journalisten, Verleger, Wissenschaftler und den Presserat: "Hören wir auf, an Ästen zu sägen, und fordern wir einen Journalismus ein, der sich bewusst seinem Publikum zuwendet, der Zweifel, Ängste und Sorgen ernst nimmt und auch konstruktiv aufzeigt, wie Probleme gelöst werden können."

Doch sie richtet den Appell auch an die Leser: "Auch das Publikum sägt an seinem Ast, wenn es den Wert des aufklärenden Journalismus für jeden von uns nicht erkennt. Gerade in der zunehmend digitalen Mediengesellschaft sollten wir konstruktiv diskutieren, wie wir zusammenleben wollen. Statt weiter zu sägen, bis der Baum fällt."

"Begeisterte oder nörgelnde, lobende oder hämische, oft auch namenlosen Leser, sind selten ganz wertlos"

Die Entdeckung des Lesers ist keine Erfindung des neuen Jahrtausends. Emil Dovifat, der Ahnherr des modernen Journalismus, schrieb 1955 in dem seltsam klingenden Kapitel "Die Stoffbeschaffung" seiner "Zeitungslehre" - also weit vor dem Internet:

"Eine ,Mitarbeiterschaft' seltsamer, aber oft auch nützlicher Art sind die begeisterten oder nörgelnden, lobenden oder hämischen, oft auch namenlosen Leser, die sich in Zuschriften an die Redaktion wenden. Sie sind selten ganz wertlos (wenn man die Narren, die Eigenbrötler und Stänker ausschließt). Ein gewisser Gradmesser der Öffentlichkeit sind sie für die Zeitung. Da, wo aus ehrlichem Wollen geschrieben wird, soll der Redakteur mit den Schreibern Fühlung aufnehmen, damit sich diese Bereitschaft nicht nur durch Totschweigen in Verärgerung verwandelt."

Doch jeder Chefredakteur oder Lokalchef gerät in ein Dilemma: Die Ansprüche von Lesern, vom Verlag und von ihren Redakteuren gehen oft weit auseinander. Er ist Treuhänder der Leser - so sieht ihn unsere Verfassung -, er ist Klassensprecher seiner Redakteure - so wollen ihn die Mitarbeiter und der Betriebsrat erleben -, und er ist der verlängerte Arm des Verlags, der eine möglichst hohe Rendite einfahren will. Zudem zurren Politiker, Funktionäre und Anzeigenkunden an ihm mit Drohungen sowie sanften oder üppigen Bestechungs-Versuchen; zudem wollen die Familie, die Freunde und Bekannten mit Zuwendung bedacht werden. Diesen Spagat kann man würdevoll nur mit Rückgrat und Selbstbewusstsein gehen.

Aber vornan steht der Anspruch der Demokratie; ihm ist alles Weitere unterzuordnen. Der Leser ist in der Tat kein Kunde, er ist der Bürger, wie ihn unsere Verfassung sieht.

In der nordöstlichen Ecke des Londoner Hyde Parks gibt es die Speaker's Corner. Hier kann jeder ohne Anmeldung reden, was und wie er will; er darf nur nicht die Königin kritisieren und gegen Gesetze verstoßen. Solch eine Speaker's Corner täte vielen Zeitungen gut: Alle Positionen kommen vor, es sei denn sie verstoßen massiv gegen Gesetze wie Beleidigungen, üble Nachrede, Leugnung des Holocaust und ähnliches.

In der Nähe der Speaker's Corner stand Ende des 19. Jahrhunderts noch der Galgen: Unter ihm konnten die Todgeweihten ihre letzte freie Rede halten.

Wer den Leser respektiert, sollte auch wissen, wie er liest - und sich danach richten. Darum geht es in der zwölften Folge um "Wie Leser lesen" als Fortsetzung der ersten Regel "Achte Deinen Leser".

Paul-Josef Raue (65) berät Verlage, Redaktionen und speziell Lokalredaktionen. Er war 35 Jahre lang Chefredakteur, zuletzt in Thüringen, davor in Braunschweig, Magdeburg, Frankfurt und Marburg. Er gründete mit der Eisenacher Presse die erste deutsch-deutsche Zeitung. Zusammen mit Wolf Schneider gibt er das Standwerk "Das neue Handbuch des Journalismus" heraus, das seit zwanzig Jahren im Rowohlt-Verlag erscheint.

Bisher erschienen:

  • Teil 1: "Journalismus der Zukunft" am 9. Februar 2016
  • Teil 2: All journalism is local - Aber welchen Lokaljournalismus brauchen die Leser (Das Lokale) am 16. Februar 2016
  • Teil 3: "Der Lokaljournalismus muss seine Richtung ändern" am 23. Februar 2016
  • Teil 4: "Leidenschaft. Ohne Leidenschaft ist Journalismus wenig wert" (Welche Journalisten brauchen wir) am 1. März 2016
  • Teil 5: "Unsere Ausbildung stimmt nicht mehr" (Das Volontariat) am 8. März 2016
  • Teil 6: "Eine Redaktion, ein Desk und immer weniger Redakteure" (Die Organisation der Redaktion) am 15. März 2016
  • Teil 7: "Was kommt nach der Lügenpresse?" am 22. März 2016
  • Teil 8: "Die Macht der Gerüchte und die Macht der Journalisten" am 29. März 2016
  • Teil 9: "Zwei Oscars für den Journalismus - gegen die Lügenpresse (Die Kunst der der tiefen Recherche)" am 5. April 2016
  • Teil 10: "Was ist Qualität?" am 12. April 2016

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