kress.de-Serie "Journalismus der Zukunft": Schreibe die Wahrheit! (Der 2. Pfeiler)

 

Was riefen die DDR-Bürger, der Diktatur überdrüssig, als sie in Erfurt vors Hochhaus der SED-Zeitung "Das Volk" zogen? "Schreibt die Wahrheit! Schreibt die Wahrheit!" So riefen sie auch in Magdeburg, Dresden und Neubrandenburg und überall dort, wo die SED ihre Bezirkszeitungen herausgab. Als sich die Bürger Mut zusprachen, um die Diktatoren und ihre Helfershelfer zu stürzen, ging es um ein Volk - und um die Wahrheit. Die Wahrheit ist der zentrale Begriff der journalistischen Ethik. Nur - was ist die Wahrheit?

Wer in der DDR unentwegt von der "Wahrheit", der Prawda, lesen musste, aber nur Propaganda bekam, der sehnt sich nach der unverfälschten Wahrheit. Doch bei aller Sehnsucht: "Wahrheit" ist ein schweres Wort, es liegt wie ein Stein auf der Seele aller guten Menschen. Die berühmteste Frage zum Thema stellte Pilatus vor zweitausend Jahren: "Was ist Wahrheit?" Der Angeklagte, der vor ihm stand, antwortete wie ein Journalist: Ich bin in die Welt gekommen, um die Wahrheit zu sagen.

Das sind die einfachen Regeln für einen Journalisten, der wahr informieren will:

1. Lüge nicht, also schreibe nicht das Gegenteil von dem, was Du als richtig erkannt hast.

2. Verschweige nichts, was Deine Mitbürger wissen müssen, um die Demokratie lebendig zu halten.

3. Misstraue allen, die die Wahrheit verkünden, und kontrolliere die, die wahr reden sollten.

4. Schreibe so klar, dass Du nicht missverstanden wirst.

5. Lasse Dich nie vor einen Karren spannen, ob Politik, Werbung, Wirtschaft oder Propaganda gleich welcher Art.

6. Folge dem Pressekodex, es sei denn, Du kannst eine andere Entscheidung begründen und vor Dir rechtfertigen.

Diese Regeln lassen sich in einem Satz zusammenfassen, den Hajo Friedrichs im letzten Interview vor seinem Tod gesprochen hat und der zur ersten Journalisten-Weisheit geworden ist: "Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken."

Was ist Wahrheit? Schauen wir nach Dresden, 25 Jahre nach dem Ende des Staates, der die Journalisten zur Propaganda verpflichtet hatte: Heute ziehen nahe der Elbe wieder Bürger vors Pressehaus, in dem eine der besten Redaktionen Deutschlands arbeitet, und sie rufen ähnliche Parolen wie die Revolutionäre 1989: Schreibt die Wahrheit!

Pegida und die nicht wenigen Deutschen, die den Medien misstrauen, demonstrieren die Unsicherheit, die vor allem das Internet erzeugt und die Hassprediger für ihre Zwecke nutzen. Das Netz der "Wahrheiten" ist ein Chaos, es ist zur Beute der Fälscher geworden ist, der Verschwörer, Hetzer, Nörgler, Verführer und falschen Propheten.

Journalisten müssen wachsam sein, dass die Wahrheit, von der sie überzeugt sind, nicht in diesem Chaos untergeht. Also müssen Journalisten noch sorgfältiger und mutiger auswählen, noch genauer recherchieren, noch selbstbewusster vertreten, was wahr ist. An der Wahrheit wird jeder Journalist von seinen Lesern gemessen, sie ist für alle ein wichtiges Gut.

Mit den sechs Regeln kann jeder Journalist aufrecht durch sein Berufsleben kommen. Damit ist es allerdings wie mit den zehn Geboten: Sie sind klar und einfach, doch der Teufel steckt im Detail, wie die aktuelle Debatte über die Kriminalität von Ausländern zeigt: Darf ich die Nationalität nennen, weil die meisten Leser danach verlangen?

Der Presserat weiß, wie schwer die Wahrheit zu finden ist, er hat deshalb viele Probleme geklärt, bisweilen umständlich und geschwätzig Details erörtert, als wäre er eine Behörde - etwa: "Die Veröffentlichung von Jubiläumsdaten solcher Personen, die sonst nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen, bedingt, dass sich die Redaktion vorher vergewissert hat, ob die Betroffenen mit der Veröffentlichung einverstanden sind oder vor öffentlicher Anteilnahme geschützt sein wollen."

Gleichwohl ist der Pressekodex, über den der Presserat wacht, eine unentbehrliches Ethik- Grundgesetz für Journalisten, eine Richtschnur für das öffentliche Wirken in einer Demokratie. Gäbe es den Pressekodex nicht, müsste man ihn erfinden. Wer den Presserat kritisiert, er sei aus der Zeit gefallen, sollte sich an seine Entstehung erinnern.

Heute kann sich keine Regierung und kein Politiker mehr erlauben, einem Journalisten vorzuschreiben, was er und wie er schreiben soll: Die Kanzlerin fällt auf die Knie und bekennt einen Fehler, weil sie eine TV-Satire öffentlich als "bewusst verletzend" kritisiert; ein Bundespräsident, der beim Chefredakteur interveniert, verliert sei Amt. Wenn ein Politiker ein Interview verweigert oder beim Autorisieren das Wichtigste rausstreicht, kann er öffentlich angezählt werden.

Als unsere Demokratie selbstbewusst werden wollte, schrieben vor sechzig Jahren Journalisten und Verleger den Pressekodex und gründeten den Presserat - als Abwehr gegen Pläne von Bundeskanzler Adenauer, mit einem Bundespressegesetz und einer Pressekammer die Journalisten zu kontrollieren und kujonieren. Eine freiwillige Selbstkontrolle der Journalisten, eben der Presserat, passte gar nicht in das politisch-autoritäre Denken der Nachkriegszeit, der Staat müsse alles unter Kontrolle haben.

Die menschliche Variante der Wahrheit ist die Wahrhaftigkeit: Sie ist meine Wahrheit, um die ich mich bemühe und von der ich überzeugt bin

Mit der Wahrheit beginnt die Ziffer 1 des Pressekodex:

"Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde. Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse."

Wer stolpert nicht über die zwei Worte: Wahrheit und Wahrhaftigkeit? Was soll diese Unterscheidung? Wer versteht sie überhaupt?

Die Unterscheidung ähnelt der zwischen Gerechtigkeit und Recht. "Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat", sagte die Bürgerrechtlern Bärbel Bohley, auf die friedliche Revolution zurückblickend; sie deutete an: Wer vor Gericht Recht bekommt, darf nicht auf Gerechtigkeit vertrauen.

Ähnlich ergeht es der Wahrheit: Sie ist Gott oder einer metaphysischen Instanz vorenthalten, sie gibt es nicht absolut, sie kann nie Menschenwerk sein. Die menschliche Variante der Wahrheit ist die Wahrhaftigkeit: Sie ist meine Wahrheit, um die ich mich bemühe und von der ich überzeugt bin - solange bis ich neue Erkenntnisse habe und meine Wahrheit aus Überzeugung ändere. Wahrhaftigkeit ist die kluge Schwester der Wahrheit, ist Wahrheit im Fortschritt, jederzeit veränderbar aus Einsicht, nicht aus Kalkül oder Zwang.

Es lohnt ein Blick zu dem Philosophen der Vernunft, zu Immanuel Kant: Er geht davon aus, dass jeder Mensch irren kann und somit nie die Wahrheit beanspruchen darf. Aber wahrhaftig muss er sein und die Wahrheit vor seinem Gewissen rechtfertigen können; Kant prägte das Wort "Fürwahrhalten".

Dies könnte eine Formel für die Wahrhaftigkeit des Journalisten sein: Sei gewissenhaft und prüfe sorgfältig - oder um in der Sprache Kants zu bleiben: Wage nichts auf die Gefahr, dass es unrecht sei.

Ach, täte den Pegida-Predigern wie manchem Journalisten ein Immanuel Kant gut! Er machte sich keine Illusionen über den Menschen mit seinem Hang zur Lüge und zur "feinen Betrügerei". Umso wichtiger sei eine Ethik der Wahrhaftigkeit: "Wahrhaftigkeit in Aussagen ist Pflicht des Menschen gegen jeden, es mag ihm oder einem anderen daraus auch noch so großer Nachteil erwachsen." In allen Erklärungen wahrhaft, das heißt: ehrlich zu sein, das ist das journalistische Gebot.

Kant nahm die Wahrhaftigkeit so radikal, dass der Presserat entsetzt aufschreien müsste. Die Wirkung seiner Artikel bedenken? Nein, würde Kant sagen: Wenn du die Wahrheit recherchiert hast, dann schreibe sie. Die Nationalität eines kleinen Schurken nennen? Ja, würde Kant sagen, wenn es stimmt, dann schreibe sie nieder.

In seinem Essay "Über ein vermeintes Recht, aus Menschenliebe zu lügen" geht Kant extrem weit: Wenn ein Mörder an dein Haus klopft und fragt, ob sein Opfer darin versteckt sei, musst du "Ja" sagen - das ist wahrhaftig. Was Kant nicht bedenkt, ist ein Dilemma, das bis heute das Handeln von Journalisten schwer macht: Wie muss ich mich entscheiden, wenn zwei Werte aufeinanderprallen, also in Kants Beispiel: das Recht auf Leben gegen das Vermeiden der Lüge?

Die Wahrheit ist nicht teilbar: Wer wichtige Nachrichten nicht veröffentlicht, höhlt die Pressefreiheit aus

Das Bundesverfassungsgericht stellte 1961 im "Wolga-Fall" fest: Die Presse hat nicht nur das Recht, die Bürger zu informieren, sondern auch die Pflicht zur "wahrheitsgemäßen Berichterstattung". Sie darf auf keinen Fall die Wahrheit bewusst entstellen: "Dies geschieht auch dann, wenn man wesentliche Sachverhalte, die einem bekannt sind, der Öffentlichkeit unterschlägt."

Die Wahrheit ist also nicht teilbar: Wird - wie im Wolga-Fall von 1961 - ein Richter als Kommunisten-Freund vorgeführt, dürfen entlastende Belege nicht verschwiegen werden. Das Gericht schreibt in seiner Begründung, wobei der Richter als "Beschwerdeführer" genannt ist:

"Der Artikel trägt alles, auch weit Zurückliegendes, zusammen, was dazu dienen kann, den 'ausgesprochen roten Faden' im Leben des Beschwerdeführers aufzuzeigen, verschweigt dagegen geflissentlich das, was den Verdacht kommunistischer Gesinnung entkräften könnte. Insbesondere wird der Leser nicht mit den Unterlagen bekanntgemacht, die der Beschwerdeführer dem Korrespondenten zum Beweis dafür übergeben hatte, dass er den Bolschewismus entschieden verurteile. Der 'Spiegel' hat also seinen Lesern unter dem Anschein der vollen Wahrheit bewusst nur Teilwahrheiten geboten."

Die Pflicht zur Wahrheit besteht nicht nur in jedem Artikel, sondern auch in der gesamten Zeitung: Wer Nachrichten nicht veröffentlicht, die für den Bürger wichtig sind, höhlt die Pressefreiheit aus. In seinem Peine-Vortrag hat Dieter Golombek, der Gründer des Lokaljournalisten-Programms, von Redaktionen berichtet, die Nachrichten verschweigen und sogar zum Tabu erklären, um einer guten Sache nicht zu schaden - wie im Beispiel einer Arbeitslosen-Initiative:

"Der Geschäftsführer eines Arbeitslosen-Projekts, einst selbst arbeitslos, hat 13.000 Euro unterschlagen. Die Stadt zieht die Sache glatt, um dem sinnvollen Projekt nicht zu schaden."

Darf die Redaktion dem Leser das Urteil abnehmen, ob die Stadt richtig gehandelt hat - indem sie nicht berichtet?

Solch ein Konflikt von Werten liegt auch der aktuellen Debatte über kriminelle Flüchtlinge zugrunde: Ist es wichtiger, Flüchtlinge vor einem Generalverdacht zu schützen, oder dem Bedürfnis der Bürger nachzukommen, umfassend informiert zu werden? Der Presserat ändert trotz heftiger Debatten nicht die Ziffer 12 des Pressekodex, die einen "begründbaren Sachbezug" fordert, um die Nationalität eines Kriminellen zu nennen. Das missfällt einigen Redaktionen.

Der Chefredakteur der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post", eine der größten Regionalzeitungen in Deutschland, gibt seinen Redakteuren einen größeren Ermessens- Spielraum:

"Oft ist klar, dass die Nationalität der handelnden Personen für einen Bericht wichtig ist: Russische Einbrecherbanden auf Diebestour im Rheinland; holländische Ferrari-Fahrer, die sich auf deutschen Autobahnen illegale Wettrennen liefern; türkische Großfamilien, die aus Hochzeitsfeiern Massenschlägereien machen. Aber wenn ein Restaurantbesitzer Sozialabgaben für seine Kellner hinterzieht? Ist dann wichtig, ob er ein Roma ist? Eher nicht. Wäre es diskriminierend, es trotzdem zu erwähnen? Die Gefahr besteht. Also lieber weglassen. Wenn es aber um Schutzgeld geht, kann es durchaus interessant sein, dass der Mann Sizilianer ist. Würde man durch die Nennung alle Sizilianer als Mafiosi diskriminieren? Wohl kaum. Also lieber nennen.

Wir Journalisten müssen jeden Einzelfall entscheiden. Dabei hilft: 1. Darüber nachdenken, ob durch die Nennung der Nationalität Diskriminierungsgefahr besteht. Im Zweifel eher nennen. 2. Bei Zweifeln einen Kollegen fragen. 3. Bei größeren Zweifeln den Vorgesetzten fragen. 4. Bei ganz großen Zweifeln die Rechtsabteilung anrufen."

Diese Richtlinie ist ein treffendes Beispiel für Wahrhaftigkeit: Nachdenken und Recherchieren, bis ich von meiner Entscheidung überzeugt bin! Denn wer mit Leidenschaft Journalist ist, will umfassend und wahr informieren.

Dennoch scheitern manche immer wieder an den Klippen der Wirklichkeit, an Menschen, die sie an ihrem Auftrag hindern, bisweilen sogar im eigenen Verlag: Politiker und Anzeigenkunden, Funktionäre, Marketing-Manager und die Guten von Greenpeace, Rechtsanwälte, Chefredakteure und Geschäftsführer sowie alle, die die irdischen Mauern um die Wahrheit bauen, beispielsweise native Advertising propagieren und alles, was die Grenze zwischen Journalismus und Werbung verwischt. Bisweilen reichen schon Mut, Zivilcourage und Diplomatie, verbunden mit List und Klugheit, die Mauern zu durchbrechen.

Wahrheit und lokale Kontrolle werden immer mehr zum Thema, wenn Lokalredaktionen verschwinden und ausgedünnt werden

Einige Verlage haben eigene Richtlinien, die den Pressekodex ergänzen und bekräftigen, wie die "Leitlinien zur Sicherung der journalistischen Unabhängigkeit beim Axel Springer Verlag", in denen es beispielsweise heißt: "Die Journalisten nehmen keine Geschenke an, die den Charakter einer persönlichen Vorteilsnahme haben."

Es hilft, wenn Verlage ihren Journalisten den Rücken stärken, gute Rechtsanwälte engagieren und den Weg vor Gericht nicht scheuen - wie zum Beispiel bei der Rabauken-Affäre des Nordkurier in Neubrandenburg: Erst ein Amtsgericht, dann ein Landgericht verurteilten einen Redakteur zu einer Geldstrafe, der einen Jäger einen "Rabauken" genannt hatte; die Geschäftsführung geht mit dem Redakteur durch alle Instanzen.

Hieran scheitern Lokal-Blogger, die wahrhaftig schreiben, aber schon Angst bekommen bei der ersten Unterlassungs-Erklärung, die sie unterschreiben sollen; sie haben meist nicht das Geld, sich auf einen Streit vor Gericht einzulassen. Wahrheit und lokale Kontrolle werden immer mehr zum Thema, wenn Lokalredaktionen verschwinden und ausgedünnt werden und die Demokratie auf Kontrolle in Netz-Zeitungen angewiesen sein wird: Wer klopft noch dem Bürgermeister oder Landrat auf die Finger?

Wie steht es um die Wahrheit in der Zukunft? Das Netz öffnet die Chancen für mehr Öffentlichkeit jenseits der etablierten Medien, aber es öffnet auch der Unwahrheit, der Lüge und Manipulation die Tore.

Wie sieht der Journalismus 2018 aus? fragten Volontäre der Springer-Akademie in ihrem Projekt www.zukunft-journalismus.de. Sie spielten mit der Technik wie in einem Science-Fiction-Film, aber kamen schnell auf die Frage: Dürfen wir alles, was möglich ist?

In einem kleinen Film ist eine junge Journalistin zu sehen, die mitten in Berlin den Fußball- Bundestrainer, gespielt von Fredi Bobic, entdeckt, wie er selbstverliebt und unbeobachtet mit einem Ball spielt. Sie filmt ihn, ohne dass er es bemerkt; sie filmt ihn auch, wie er aus einer Wasserflasche trinkt und wie er ins Stolpern gerät.

Sie manipuliert den Film, tauscht die Wasserflasche gegen eine Flasche Wodka und stellt den manipulierten Film ins Netz - um ganz groß herauszukommen. Sie befragt den DFB- Präsidenten, gespielt von Rainer Calmund, der sofort den Rücktritt des Bundestrainers fordert; sie fragt eine TV-Zuschauerin, die schon den Stab über den Trainer bricht.

Der Film geht gut aus, die Wahrheit siegt! Eine recherchierende Reporterin entdeckt die Manipulation. Der kurze Film zeigt: Gerade in der Zukunft mit technischen Möglichkeiten, die Manipulationen leicht machen, wird die Frage der Wahrhaftigkeit zur zentralen Frage - erst recht wenn es immer mehr Journalisten gibt, die schlecht ausgebildet sind, zu wenig Zeit und Geld zur Recherche bekommen, oder einfach faul sind und Wahrhaftigkeit für etwas Nebensächliches halten.

Paul-Josef Raue (65) berät Verlage, Redaktionen und speziell Lokalredaktionen. Er war 35 Jahre lang Chefredakteur, zuletzt in Thüringen, davor in Braunschweig, Magdeburg, Frankfurt und Marburg. Er gründete mit der Eisenacher Presse die erste deutsch-deutsche Zeitung. Zusammen mit Wolf Schneider gibt er das Standwerk "Das neue Handbuch des Journalismus" heraus, das seit zwanzig Jahren im Rowohlt-Verlag erscheint.

Bisher erschienen:

  • Teil 1: "Journalismus der Zukunft" am 9. Februar 2016
  • Teil 2: All journalism is local - Aber welchen Lokaljournalismus brauchen die Leser (Das Lokale) am 16. Februar 2016
  • Teil 3: "Der Lokaljournalismus muss seine Richtung ändern" am 23. Februar 2016
  • Teil 4: "Leidenschaft. Ohne Leidenschaft ist Journalismus wenig wert" (Welche Journalisten brauchen wir) am 1. März 2016
  • Teil 5: "Unsere Ausbildung stimmt nicht mehr" (Das Volontariat) am 8. März 2016
  • Teil 6: "Eine Redaktion, ein Desk und immer weniger Redakteure" (Die Organisation der Redaktion) am 15. März 2016
  • Teil 7: "Was kommt nach der Lügenpresse?" am 22. März 2016
  • Teil 8: "Die Macht der Gerüchte und die Macht der Journalisten" am 29. März 2016
  • Teil 9: "Zwei Oscars für den Journalismus - gegen die Lügenpresse (Die Kunst der der tiefen Recherche)" am 5. April 2016
  • Teil 10: "Was ist Qualität?" am 12. April 2016
  • Teil 11: "Der erste der acht Pfeiler des Journalismus: Achte Deinen Leser!" am 19. April 2016
  • Teil 12: "Wie lesen Leser? - Exkurs zu 'Achte Deinen Leser!'" am 26. April 2016

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