Schauspielerin übernimmt Führungsverantwortung: Judith Brandt wird Brandtfilm-Chefin

 

Das Modell, mit dem Schauspieler Francis Fulton-Smith auch als TV-Produzent Erfolge feiert, zieht weitere Kreise: Ab sofort firmiert Judith Brandt, aktuell als Synchronsprecherin im neuesten "James Bond"-Film "Spectre" zu hören, als Geschäftsführerin der Babelsberger Brandtfilm GmbH, die ihr Vater Rainer Brandt gegründet hat.

Zuletzt zog das Filmunternehmen, das sich auf Dienstleistungen in der Postproduktion und Synchronisation (unter anderem "The Big Bang Theory") spezialisiert hatte, nach einigen Umstrukturierungen von Kleinmachnow nach Potsdam-Babelsberg um.

Judith Brandt, bekannt geworden als Schauspielerin und Sprecherin ("Jacob und Adele", "Die Wicherts von nebenan", "Streit um drei"), fungierte bislang als Stellvertreterin ihres Vaters und Firmengründers Rainer Brandt. Nun heißt das neue Unternehmen Brandtfilm GmbH und wird von ihr allein als Gesellschafterin und Geschäftsführerin geleitet.

"Die neuen Mitarbeiter, die neuen Räume und die professionelle, kreative Atmosphäre auf dem gesamten Campus Babelsberg entfalten dabei eine enorme Schubkraft", freut sich Judith Brandt nun. Zuletzt konnte sie mehrere Projekte erfolgreich abschließen - darunter Comedyserien und Dramen.

Die Brandtfilm wurde 1973 von Rainer Brandt gegründet, der sich bald einen Namen mit Synchronisationen im Humor-Segment machte. Die deutschen Fassungen von Werke mit Louis de Funès oder Bud Spencer & Terrence Hill sowie "Monty Python", "M.A.S.H." und "Seinfeld" tragen seine Handschrift. Für seine stilbildende Fassung der Kultserie "Die Zwei", für die er sämtliche Drehbücher komplett umschrieb, bekam er 1973 einen „Bambi“. In den vergangenen 40 Jahren entstanden in der Brandtfilm über 84 Fernsehserien und 184 Spielfilme, darunter Action-Hits wie Filme der "James Bond"-Reihe, "Rambo" oder "Conan".

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