Aufstieg für den Doping-Experten: Udo Ludwig wird das "Spiegel"-Sportressort leiten

 

Anerkennung für die großen Leistungen eines Investigativjournalisten: Udo Ludwig wird zum 1. September neuer Ressortleiter Sport beim Nachrichtenmagazin "Spiegel". Er ist bereits seit 1990 an Bord und machte sich einen Namen als Aufdecker bei Doping- und Stasi-Themen.

Ludwig löst im Frühherbst die Kollegen Gerhard Pfeil und Michael Wulzinger in seiner neuen Funktion als Ressortleiter ab.

Der Investigativ-Journalist enthüllte bereits die Doping-Praktiken des Teams Telekom und gewann dafür gemeinsam mit "Spiegel"-Kollegen ebenso den renommierten Henri-Nannen-Preis wie aktuell für die Aufdeckung der sogenannten "Sommermärchen"-Affäre um die Vergabe der WM 2006 in Deutschland.

Warum "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer das Sport-Ressort neu besetzt, darüber hält sich der Verlag bedeckt. 

"Der Spiegel" ist das wichtigste Nachrichtenmagazin Deutschland. Die verkaufte Auflage beträgt 793.087 Exemplare (laut IVW, 1/2016). Chefredakteur ist Klaus Brinkbäumer, der auch Herausgeber von "Spiegel Online" (Chefredakteur: Florian Harms) ist. Stellvertretende "Spiegel"-Chefredakteure sind Susanne Beyer, Dirk Kurbjuweit und Alfred Weinziel. Geschäftsführer ist Thomas Hass, Verlagsleiter sind Jesper Doub und Michael Plasse, Prokurist Jan Siegel.

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